Überzeugender Start des TOM-TECH Racing Teams bei der deutschen Rotax MAX Challenge (RMC)

Auch die Temakollegen konnten sich mit sehr guten Leistungen, wenn auch nicht mit soviel Erfolg, in die RMC zurückmelden. Marcel Belka, Tobias Holzhäuser und Bastian Rasper sowie die Gastfahrerin im Team, die 15 jährige Natalia Kowalska zeigten deutlich das Potential des neu aufgestellten VRK-TOM-TECH Teams. Durch die Entscheidung im Prefinale mit Regenreifen anzutreten, wurden Belka, Rasper und Kowalska zunächst weit nach hinten geworfen. Soweit, dass Kowalska in den Hoffnungslauf musste und Rasper sich mit dem 24. Platz gerade noch direkt für das Finale qualifizieren konnte. Belka konnte sich trotz falscher Reifenwahl zumindest noch ins Mittelfeld für das Finale qualifizieren. Tobias Holzhäuser hingegen hatte noch mehr Pech. Unverschuldet geriet er in eine Kollision und musste das Prefinale vom Streckenand aus beobachten. Unglücklicherweise war auch noch das Kart defekt, welches aber in kürzester Zeit durch seinem Team gerichtet werden konnte. Somit musste auch Holzhäuser wie Kowalska in den Hoffnungslauf um sich noch für das Finale zu qualifizieren. Im Hoffnungslauf dann konnten aber beide zeigen, dass sie eigentlich mit zu den Favoriten im Finale gehörten. Holzhäuser kämpfte sich im Hoffnungslauf, teilweise spektakulär, von ganz hinten nach ganz vorne. An fünfter Stelle hinter Kowalska liegend musste er dann mit ansehen wie seine Teamkollegin Kowalska bei einem Kampf um Platz drei unglücklich mit ihrem Kontrahenten aneinandergeriet und ausschied. Holzhäuser sicherte sich den zweiten Platz und kam somit noch ins Finale.
Kowalska hoffte noch bis zum letzten Augenblick auf ihre Qualifikation. Doch leider wurde sie aufgrund zu wenig gefahrener Runden nicht mehr gewertet und musste leider das Finale als Zuschauerin verfolgen. Die junge Polin, die das erste Mal überhaupt mit einem Rotax an den Start ging, hinterließ einen hervorragenden Eindruck. Zeigte sie Ihren zumeist männlichen Kollegen an diesem Wochenende eindrucksvoll, dass sie eine hervorragende Fahrerin ist.
Im Finale zeigten dann Rasper, Holzhäuser und Belka, dass in dieser Saison noch mit Ihnen zu rechnen sein wird. Rasper und Holzhäuser kämpften sich von hinten startend stetig nach vorne und konnten sich zusammen mit Belka noch mit sehr guten Leistungen die Plätze 12, 15 und 17 sichern.
Bei den Junioren dominierte ebenfalls ein VRK-TOM-TECH Fahrer. Vorjahressieger Toni Greif konnte sich das ganze Wochenende hindurch mit Bestzeiten gegen seine Konkurenten durchsetzen. Im Qualifiing welches im Regen stattfand deklassierte er den 2. Platzierten mit über sechs Zehntel Sekunden. Das Pre-Finale konnte er souverän Gewinnen. Im Finale sollte dann alles anders kommen als erwartet. Beim Start wurde Toni spektakulär von hinten angeschoben und um 180° gedreht. Das ganze Feld zog an ihm vorbei und er musste sich mit anderthalb Runden Rückstand von ganz hinten wieder an das Feld heranfahren. Aber Heranfahren war Toni nicht genug. Er schaffte es im Rennverlauf sich wieder durch das gesamte Feld hindurchzukämpfen und trotz Rundenrückstand zu den Führenden aufzuschliessen. Damit immer noch nicht genug. Er überholte sogar die Spitze wieder sorgte damit sogar beim Rennmoderator Botho Wagner für Verwirrung. Bei Zieldurchfahrt kündigte Botho Wagner Toni zunächst als Sieger an, was aber aufgrund des Rundenrückstandes natürlich wieder korrigiert werden musste. Letztendlich belegte Toni nur Platz 22 was angesichts seiner großartigen Leistung sicher nicht seiner Rolle als einer der Favoriten der RMC Junioren gerecht wird.
Sein Teamkollege Kevin Keglevic konnte im Finale auch für Aufsehen sorgen. Hatte Kevin an diesem Wochenende einige Probleme in den freien Trainings und der Performance seines Karts konnte er im Finale ein großartiges Rennen abliefern. Aus dem Mittelfeld startend, durch eine Startkollision ebenfalls weit ans Ende des mit 34 Fahrern besetzten Feldes gespült, zeigte er mit seiner besten Leistung an diesem Wochenende, dass auch er auf einem guten Weg weiter nach vorne ist. Mit einer tollen Aufholjagd konnte sich auch Kevin wieder bis an die Top 10 des Feldes heranfahren und belegte letztendlich Rang 13 im Finale.
In der Königsklasse der RMC MAX-DD2 sorgte ebenfalls ein Fahrer der VRK-TOM-TECH Teams mit einem zweiten Gesamtplatz für Aufsehen. Sebastian Gretkiewicz startete auf seinem neuen CRG Chassis und zeigte mit einer sehr guten Leistung sein Potential. Im Dreikampf mit dem Vorjahressieger Carsten Müller und seinem letztjährigen Teamkollegen Kris Heidorn konnte sich Sebastian am Ende knapp den zweiten Rang sichern und somit eine sehr gute Gundlage für den Rest der Saison legen.
Am kommenden Wochenende befindet sich das VRK-TOM-TECH Team mit Bastian Rasper und Toni Greif und dem Italiener Daniele Maccini beim zweiten Europameisterschaftslauf der RGMMC in Italien.
Bericht: Eric Rosenberg (TOM-TECH)
Fotos: Timo Deck (MX-L) / Eric Rosenberg (TOM-TECH)




