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Archiv Info

Hier sind die Artikel aus den Jahren 2005 bis 2009 - Chronologisch sortiert.
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Tag der Doppelsieger beim Hessen-Nordbayern Pokal

Gerolzhofen, 26.07.2008 - Mit 64 Fahrerinnen und Fahrern, mitten in der Urlaubszeit, war das Veranstalterteam der MSVg Gerolzhofen höchst zufrieden. Dieses Clubsportrennen zählt zur Region Mitte als zweiter Lauf auf dem Weg zum DMV Silberpokal-Finale in Urloffen. Die Bahn ist nur 701 Meter lang aber außerordentlich gepflegt. Mehr Meter gibt die Fläche zwischen Landstraße und Bach nicht her. Interessant war, dass die Bestzeiten in der Schalterklasse gefahren worden sind.

Bambini
Die Tageswertung ging mit Doppelsieg an Jan Müller (Marke?) vor Max Schröder (Mach1) und Sven Häberle (Mach1). Es gab eine Sonderwertung für stärkere Bambini-Motoren („Bambini-Neu“ SAKC) und hier gewann Justin Barth (Intrepid) vor seinen Markenkollegen Dominik Hofheinz und Sophia Flörsch.

Junioren
Klare Sache mit zwei Siegen für Daniel Stell (CRG/Vortex) vor Rene Tiefnig (CRG/Parilla) und Louis Walter (Birel/?). Die KF3-Wertung ging an Florian Kuhmann (Intrepid/XTR).

Senior 100
Tagesbester mit zwei Siegen wurde Florian Wolf (Birel/TM) vor Daniel Lindner (CRG/Parilla) und Tobias Möhring (Zanardi/Stark). Sehenswert die Aufholjagd von Thiemo Blumenstiel (Sodi/Iame) im zweiten Lauf: Von Platz 11 auf den zweiten Rang!

Senior 125
Hätte man einen Fairness-Preis vergeben, dann wäre er an den Doppelsieger Thomas Mühling (Maranello/Iame) gegangen: Er wurde in jeder Runde heiß bedrängt vom Tageszweiten Oliver Schmidt (Birel/Iame), ließ aber auf der langen Zielgeraden immer die Tür offen für seinen Gegner. Dritter wurde Sascha Lipps (Maranello/Iame).

Viertakt
Nur zwei Starter nach drei Meldungen und so wurde es ein ruhiger Nachmittag für den starken Michael Ponkratz (Birel/Vampire) vor Michel Thomas (Tornado/Biland).

Getriebe
Eine klare Sache für Doppelsieger Patrick Schrepper (Birel/TM), nachdem sein großer Gegner Stefan Groos (Birel/TM) im zweiten Lauf weit zurückgefallen war. Tageszweiter wurde Eric Muhler (Maranello/TM) vor Christian Dümmler (Biese/Maxter). Interessant, dass 18 Schalterfahrer kamen, wo doch im Vorfeld behauptet wurde, Gerolzhofen sei keine Schalterbahn. Sie ist eine und war das auch immer. Denn hier begann eigentlich die Geschichte der deutschen Getriebeklasse mit den Versuchsfahrern vom nahen Sachs-Werk.

Das war der Rennsamstag. Der Sonntag gehörte dann der SAKC-Serie mit weiteren 40 Startern. Mit insgesamt 104 Teilnehmern an beiden Tagen war das also ein rundes Rennwochenende in der fränkischen Weinstadt Gerolzhofen.


Quele: PM B.W.