Trautwein und Schultheiß für Genk qualifiziert!
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07. Mai 2010 - Im oberbayrischen Wackersdorf wurde am vergangenen Wochenende die Qualifikation zur KF2/KF3-Europameisterschaft ausgetragen; über 120 Teilnehmer in insgesamt zwei Klassen kämpften für eines der begehrten Tickets nach Genk. Das Mach1 Motorsport Team kann dabei auf ein sehr erfolgreiches Wochenende zurückblicken, denn beide Fahrer haben es geschafft.
In der KF2 startete der 17-jährige Yannik Trautwein aus Schiltach. Schon am Donnerstag zeigte er vollen Einsatz und absolvierte beide Trainingssitzungen jeweils in der Top-Ten. Diese Leistung konnte er am Freitag fortsetzen und erreichte im Zeittraining einen hervorragenden 16. Platz, nur 29-hundertstel Sekunden hinter dem Bestplatzierten. In den Vorläufen am Samstag war er dann allerdings etwas vom Pech verfolgt. Im ersten Vorlauf musste er das Feld aufgrund einer Startkollision von hinten aufrollen, konnte allerdings acht Positionen gut machen und sich wieder bis auf den 18. Platz vorkämpfen. Im zweiten Vorlauf schon wieder eine Startkollision - die Folge, ein schleichender Plattfuß. Auf der halbnassen Bahn gab der junge Pilot alles und konnte immerhin noch einen achten Platz erreichen. Im dritten Heat wurde Yannik elfter, konnte aber von den Rundenzeiten mit der Spitze mithalten. Im letzten Vorlauf gab der beschädigte Hinterreifen schon in der Einführungsrunde auf und der sonst so schnelle Fahrer konnte noch einen 16. Platz erreichen. Nach der Addition der Punkte (53) war das Glück dann auf seiner Seite; er konnte sich immerhin noch als 31. für die Finalrennen am Sonntag qualifizieren!
Der erste Finallauf am Sonntag begann im Trockenen, musste jedoch nach einigen Runden wegen des einsetzenden Regens unterbrochen werden. Yannik konnte sich innerhalb weniger Runden von seinem Startplatz 31 auf die 14. Position verbessern, kurz nach dem Re-Start fuhr ihm jedoch ein Konkurrent so hart gegen den Heckauffahrschutz, dass dieser abbrach und er das Rennen nicht mehr beenden konnte. Im zweiten Finale startete er dann von Platz 20, konnte jedoch auf Grund des sintflutartigen Regens sich nicht mehr weiter verbessern und beendete das Rennen auf Platz 20. In der Gesamtwertung kam Yannik Trautwein dann auf den 18. Platz.
In der KF3 startete der 12-jährige Marcel Schultheiß, für den es erst das zweite Rennen als KF3 Fahrer war. In den Trainings am Donnerstag zeigte er, dass auf jeden Fall mit ihm zu rechnen ist: Platz zwei und drei in den freien Trainings. Am Freitag zeigte er auch eine sehr konstante Leistung, die mit einem zehnten Platz im Zeittraining belohnt wurde. In den Heats zeigte er, was in seinem optimal abgestimmten Chassis steckt: Jeweils vom 13. Startplatz kommend, fuhr er auf Platz 8 im ersten Heat und Platz 5 im zweiten Heat. Im dritten Heat konnte der junge Pilot, trotz einer unfairen Aktion eines Konkurrenten, der ihm nahezu ungebremst über sein Kart fuhr immerhin noch Achter werden. Den letzten Heat fuhren die KF3 Piloten am Sonntag morgen. Leichter Nieselregen und Trockenreifen machten das Kartfahren nicht gerade leicht, was auch Marcel Schultheiß in der zweiten Runde feststellen musste. Trotz des Drehers konnte er jedoch nach einer tollen Aufholjagd das Rennen als Elfter beenden. Startplatz zwölf für das erste Finale war der Lohn der sehr guten Leistung. Im ersten Finale wollte der junge Pilot kein Risiko eingehen, konnte während des Rennens bis auf Platz fünf vorfahren und wurde nach einer soliden Leistung Siebter. Im zweiten Finale kämpfte Marcel Schultheiß, wie sein Teamkollege zuvor, mit den widrigen Streckenbedingungen und musste sich nach zwei Dehern mit Platz 20 zufrieden geben. In der Addition der Punkte belegte der schnelle Pilot dann einen hervorragenden 13. Platz und das begehrte Ticket nach Genk!
„Die Fahrer und das Team haben eine tolle Leistung vollbracht", bemerkt Teamchef Dr. Martin Hetschel und möchte an dieser Stelle nicht vergessen, den Partnern und Sponsoren zu danken: Alfano, Bolex, MIR und Trautwein Präzisionstechnik. Weiterhin fügt er hinzu: „Besonders freut mich natürlich, dass unser neues Mach1 FIA9 (Modell 2010) unter allen Bedingungen hervorragend funktioniert hat. Das ist ein gutes Zeichen für die kommenden Veranstaltungen, unter anderem auch die CIK-FIA U18 Weltmesiterschaft, für die wir dieses Chassis registriert haben."
Quelle: PM Hetschel





