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Karts im Geschwindigkeitsrausch - welche Arten gibt es?

26. Oktober 2017 - Der Kart - auch Gokart genannt - ist ein einsitziges, offenes Fahrzeug. Dieses fährt mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor und erinnert in der Bauweise an ein Tretauto. Auf der Kartbahn erproben die Fahrer ihre Konzentration und Fähigkeiten. Bei spannenden Rennen erleben sie den Geschwindigkeitsrausch.
 
Wie sieht der klassische Gokart aus?
Das Chassis eines Karts besteht aus einem Rund- oder Ovalrohrprofilrahmen. Um die Steifigkeit des Fahrzeugs zu ermöglichen, bauen die Hersteller verschiedene Stabilisatoren ein. Diese entsprechen den jeweiligen Streckenverhältnissen. Seitlich am Fahrzeug befindet sich eine Kunststoffverkleidung. Am Heck montieren die Fabrikanten einen Heckauffahrschutz. Einige Modelle weisen zusätzliche Heckflügel auf.
 
Bei den Karts erfolgt das Montieren des Fahrersitzes mittig. Nur auf Ovalkursen sitzen die Fahrer versetzt. Bei der kleinsten Klasse der Gokarts schreiben die Richtlinien Überrollbügel vor. Kommt es bei den Fahrzeugteilen zu einer Beschädigung, erwerben heutzutage die Besitzer im Internet Ersatzteile, genau so problemlos, wie für Kraftfahrzeuge z.B. bei teileshop.de/autoteile.
 
Der Unterschied zwischen Leih- und Rennkarts
Vom Aufbau unterscheiden sich Renn- und Leihkarts nicht. Letztere fahren Laien zum Vergnügen auf einer ausgewiesenen Indoor- oder Outdoor-Rennstrecke. Dabei beschleunigen die Karts auf bis zu 60 Stundenkilometer. Offizielle Rennen fahren die Teilnehmer mit Rennkarts, die ein Tempo von bis zu 250 Kilometern in der Stunde erreichen.
 
Rennkarts für Kinder und junge Erwachsene
Auf der Kartbahn - auf der die Karriere vieler Formel-1-Fahrer begann, kommen die regulären Gokarts zum Einsatz. Sie unterscheiden sich in den unterschiedlichen Klassen in ihrer Motorenleistung. Zunächst erproben Kinder bis zum achten Lebensjahr ihr Können in einem Modell mit gedrosselten "Waterswift"-Zweitaktmotoren.
 
Ab dem zehnten Lebensjahr wechseln sie in die Kategorie "Waterswift". Bei dieser kommen wassergekühlte Zweitaktmotoren ohne Drosselung zum Einsatz. Die Fahrzeuge weisen ein geringes Gewicht und mehrere Schutzmechanismen wie den Überrollbügel auf.
 
Fahrspaß zu zweit im Doppel-Kart
Neben dem einsitzigen Gokart existiert ein Fahrzeug, in dem zwei Personen Platz finden. Im Doppel-Kart befindet sich neben dem Fahrersitz eine weitere Sitzgelegenheit. Daher weist das Modell einen breiten und schweren Rahmen auf. In der Regel liegt die PS-Zahl mit 13,5 unter der eines normalen Karts. Der Doppelsitzer erreicht aber eine Geschwindigkeit von 90 Stundenkilometern, sodass er sich für einen gemeinsamen Fahrspaß mit Kindern eignet. Zudem besitzt diese Kart-Art zwei Lenkräder. Das Zweite erhält eine statische oder dynamische Einstellung. Letzteres ermöglicht es dem Beifahrer, ebenfalls die Kontrolle zu übernehmen.
 
Gokarts im Straßenverkehr - geht das?
Um mit dem Kart auf der Straße zu fahren, benutzt der Fahrer ein Straßenkart. Dessen Aufbau ähnelt dem normalen Gokart, jedoch verfügt es über eine straßentaugliche Ausstattung. Dazu zählen beispielsweise Front- und Rücklichter. Der Vorteil besteht in der Sichtbarkeit im öffentlichen Straßenverkehr und der Sicherheit für den Fahrer. Als nachteilig erweist sich für Geschwindigkeitsliebhaber die vergleichsweise niedrige Motorenleistung. Im Schnitt liegt diese bei 150 PS. Damit der TÜV bei der Fahrzeuguntersuchen, die Fahrzeuge abnimmt, erfüllen sie folgende Kriterien:
- sie besitzen Sicherheitsgurte;
- sie verfügen über vierfache Trommelbremsen;
- sie weisen einen Vier-Takt-Verbrennungsmotor mit einem Zylinder auf;
- sie besitzen eine stufenlose Variomatikschaltung mit Rückwärtsgang;
- der Rahmen ist mit Knotenblechen verstärkt.
 
Fazit: Für Rennen und den Straßenverkehr existieren verschiedene Karts
Auf der Kartbahn kommen die regulären Rennkarts zum Einsatz. Hohe Motorenleistungen und eine aerodynamische Form ermöglichen hohe Geschwindigkeiten. Allerdings erweisen sich die Fahrzeuge im Straßenverkehr als unsicher und damit unzulässig. Eine Alternative stellen die schwereren, dafür TÜV-geprüften Straßenkarts dar.
 
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