Spengler führt Mercedes-Benz zum Dreifach-Erfolg in der Lausitz
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06. Juni 2010 - Der Kanadier Bruno Spengler (Mercedes-Benz) hat das dritte DTM-Saisonrennen auf dem EuroSpeedway Lausitz gewonnen. Nach 52 Runden auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs überquerte er vor seinen Markenkollegen Paul Di Resta und Jamie Green als Sieger die Ziellinie. Mit seinem insgesamt sechsten Sieg in der populärsten internationalen Tourenwagenserie konnte Spengler seine Führung in der Fahrerwertung weiter ausbauen und hat nach drei Rennen 26 Punkte. Als bester Audi-Pilot beendete Mike Rockenfeller das Rennen: Der Deutsche wurde Vierter. Hinter Gary Paffett (Mercedes-Benz) und Martin Tomczyk (Audi) auf den Positionen fünf und sechs beendete Susie Stoddart (Mercedes-Benz) als Siebte zum ersten Mal ein DTM-Rennen in den Punkterängen. Timo Scheider (Audi) holte als Achter noch einen Punkt. Eine ausführliche Pressemitteilung mit Stimmen erhalten Sie in Kürze.Das Rennen im Detail Lufttemperatur: 29,1 °C
Asphalttemperatur: 39,6 °C
Zuschauer am Rennwochenende: 79.000
14 Uhr Start in die Einführungsrunde. Das Rennen geht über die Distanz von 52 Runden (=180,856 Kilometer).
Start Ekström verpasst den Start, muss Green und Rockenfeller passieren lassen. Di Resta kann seine Führung knapp gegen Spengler behaupten. Auch Coulthard verliert beim Start viele Positionen.
1. Runde Nach einer Kollision wird das Safety-Car auf die Strecke geschickt. Prémat dreht vor Turn 5 Ekström um, Scheider und Coulthard werden von dem sich drehenden Ekström ebenfalls berührt. Coulthard rettet sich noch an die Box, Ekström beendet das Rennen an der Box.
3. Runde Coulthard nimmt das Rennen zunächst wieder auf, kommt am Ende der Runde aber zurück an die Box. Prémat steht wegen der Kollision mit Ekström unter Beobachtung der Sportkommissare. Auch Engel unter Beobachtung wegen Überholens unter Gelb.
4. Runde Das Safety-Car kommt am Ende der Runde wieder rein.
5. Runde Restart. Green hält deutlichem Abstand auf das Führungsduo Di Resta und Spengler. Coulthard nimmt das Rennen erneut auf. Jamie Green wegen zu großem Abstand beim Restart unter Beobachtung der Sportkommissare.
6. Runde Zwischenstand: Di Resta, Spengler, Green, Rockenfeller, Paffett, Tomczyk, Stoddart, Molina, Winkelhock, Schumacher.
7. Runde Coulthard kommt wieder an die Box und gibt auf. Maro Engel kommt nach einer Berührung mit Jarvis an die Box und bekommt neue Reifen.
9. Runde Die Untersuchung gegen Prémat ist abgeschlossen - keine weiteren Schritte der Sportkommissare gegen den Franzosen.
12. Runde Scheider erobert nach einem Fehler von Schumacher in der ersten Kurve Rang elf.
13. Runde Die ersten Pflichtboxenstopps: Tomczyk und Winkelhock kommen zum Reifenwechsel herein.
14. Runde Di Resta führt mit 2,3 Sekunden vor Spengler. Green hat 4,4 Sekunden Rückstand auf den Zweitplatzierten. Paffett kommt zu seinem ersten Boxenstopp herein. Die Untersuchung gegen Engel ist abgeschlossen - keine weiteren Maßnahmen.
16. Runde Boxenstopps von Rockenfeller und Molina.
17. Runde Rockenfeller kommt vor Paffett zurück auf die Strecke.
18. Runde Der Führende Paul Di Resta kommt zu seinem ersten Boxenstopp - damit übernimmt Spengler die Führung. Auch CongFu Cheng kommt zum ersten Mal an die Box.
19. Runde Spengler kommt nur eine Runde nach dem ersten Boxenstopp von Di Resta auch an die Box. Boxenstopp von Oliver Jarvis.
20. Runde Spengler kommt hinter Scheider zurück auf die Strecke. Boxenstopp von Jamie Green.
21. Runde Blaue Flaggen für Scheider - der macht am Ende der Start-Ziel-Geraden Platz für Spengler. An gleicher Stelle kann Molina seinen Markenkollegen Winkelhock überholen. Boxenstopp von Susie Stoddart.
22. Runde Legge an die Box. Bis auf Scheider, Schumacher haben jetzt alle Fahrer mindestens einen der beiden Pflichtboxenstopps absolviert.
23. Runde 3,1 Sekunden beträgt der Vorsprung von Di Resta auf seinen Teamkollegen Spengler.
24. Runde Erster Boxenstopp von Timo Scheider.
25. Runde Erster Boxenstopp von Ralf Schumacher.
26. Runde Reihenfolge nach den ersten Boxenstopps: Di Resta führt das Rennen vor Spengler, Green und Rockenfeller an. Paffett, Tomczyk, Stoddart, Schumacher, Scheider und Molina belegen die Plätze fünf bis zehn.
27. Runde Winkelhock überholt Molina für Platz zehn. Jarvis eröffnet die zweite Runde der Pflichtboxenstopps.
29. Runde Boxenstopp von Maro Engel.
30. Runde Zweiter Pflichtstopp von Paffett. Schnellste Rennrunde von Jamie Green: 1:20,010 Min.
31. Runde Boxenstopp von Rockenfeller - auch Schumacher und Molina kommen zum zweiten Mal an die Box.
33. Runde Boxenstopp von Winkelhock und Engel.
34. Runde Letzter Pflichtstopp von Di Resta - nach einem Problem hinten links dauert der Stopp 6,4 Sekunden.
35. Runde Spengler und Green kommen zum letzten Pflichtstopp an die Box. Auch Tomczyk, Scheider und Legge kommen herein.
36. Runde Spengler kommt vor Di Resta zurück auf die Strecke und übernimmt die Führung. Stoddart an die Box. Der Vorsprung von Spengler auf Di Resta beträgt 0,9 Sekunden.
37. Runde Bis auf CongFu Cheng haben alle Fahrer ihre zwei Pflichtstopps absolviert. Der Chinese kommt am Ende der Runde zum Reifenwechsel an die Box.
38. Runde Reihenfolge nach den Boxenstopps: Bruno Spengler führt das Rennen mit 1,5 Sekunden vor Paul Di Resta und Jamie Green an. Auf den weiteren Positionen: Rockenfeller, Paffett, Tomczyk, Stoddart, Scheider, Schumacher und Jarvis.
42. Runde Spengler baut seinen Vorsprung kontinuierlich aus: Bei der letzten Zeitmessung lag der Kanadier 2,6 Sekunden vor Di Resta. Green liegt 1,3 Sekunden hinter Di Resta.
45. Runde Winkelhock versucht Jarvis für Platz zehn zu überholen, aber er kommt nicht vorbei.
47. Runde Winkelhock überholt Jarvis; der Deutsche ist jetzt neuer Zehnter.
51. Runde Schlussspurt: Keine Veränderungen mehr auf den vorderen Positionen. Als Siebte ist Susie Stoddart zum ersten Mal in ihrer DTM-Karriere auf Kurs in die Punkteränge.
Ziel Bruno Spengler gewinnt das dritte Saisonrennen vor seinen Markenkollegen Paul Di Resta und Jamie Green. Mike Rockenfeller wird Vierter vor Gary Paffett und Martin Tomczyk. Susie Stoddart holt auf Platz sieben ihre ersten DTM-Punkte. Timo Scheider wird Achter.





