| Unter dem Motto "Erfolgreich konkurrieren!" bauen 17 Studierende der FHTW Berlin Formel Wagen |
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„Grenzen erfahren“ ist ihr Motto. Einen Rennwagen zu bauen ihr Ziel. Neben ihrem Studium an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin haben sich die 17 Studierenden des FHTW Motorsport Teams die Konstruktion eines Formel Rennwagens auf die Fahne geschrieben. Im Rahmen des internationalen Hochschul- Rennsport-Wettbewerbes „Formula SAE/ Formula Student“ nimmt die FHTW Berlin 2006 zum ersten Mal bei dem Rennen am Hockenheimring teil. Ein Team aus engagierten Studierenden hat es sich zum Ziel gesetzt, selbstständig einen Formel-Rennwagen zu entwickeln und zu bauen. Dafür haben sie genau ein Jahr Zeit. Dann muss sich der Rennwagen gegen Konkurrenten aus der ganzen Welt im Rennen auf dem Hockenheimring beweisen. Unter diesen Voraussetzungen veranstaltet die Society of Automotive Engineers (SAE) bereits seit 1981 diesen Konstruktionswettbewerb für den Ingenieursnachwuchs. Für Michael Hoffmann und Marian Rakowicz stand die Möglichkeit eigene Ideen und praktische Erfahrungen zu sammeln im Vordergrund, als sie sich für FHTW Motorsport entschieden hatten. „Mir gibt FHTW Motorsport die Möglichkeit die Theorie aus meinem Studium direkt umzusetzen und zwar nicht durch eine Belegarbeit, sondern an einem realen Objekt – dem Rennwagen. Die Praxisnähe wird zudem dadurch unterstützt, dass die Idee der Formula Student wie in einem realem Unternehmen funktioniert, d.h. wir haben den Zeitdruck und es muss kostengünstig gebaut werden.“, beschreibt Marian seine Motivation. Die restlichen 16 Teammitglieder spiegeln mit der Vielfältigkeit ihrer Studiengänge die unterschiedlichen Aufgabenfelder in der Teamarbeit wider. Neben Marian und Michael als Fahrzeugtechniker sind Studiengänge wie die angewandte Informatik, der internationalen Medieninformatik, des Mechanical Engineering, des Wirtschaftsingenieurswesen und der Wirtschaftskommunikation vertreten. Dass am Anfang 37 Leute mehr im Team waren, stört Teamchef Michael Hoffmann nicht – im Gegenteil „durch die Reduzierung der Mitglieder auf einen festen Kern, der motiviert und mit Interesse an dem Projekt arbeitet, weiß man, auf wen man zählen kann und kann sich auf deren Verantwortungsbewusstsein verlassen.“ Geld ist nicht alles Dass die Studierenden die Kosten für den Rennwagen nicht aus eigener Tasche bezahlen können, versteht sich von selbst. Deshalb ist die Existenz des Teams abhängig von materiellen und finanziellen Zuwendung durch Sponsoren. Michael Hoffmann erklärt, „So ein Wagen kann schnell mal 25.000 Euro kosten und wenn man die nicht zusammenbekommt, ist selbst das beste Team nutzlos.“ Das Event der Formula Student Germany im August wird unter anderem von VW, BMW und Bosch gesponsert. Auch das FHTW Motorsport Team konnte bereits einige Sponsoren für sich begeistern. Trotzdem braucht es für die weitere Fertigung neue Sponsoren. „Nicht nur Geldmittel, sondern auch gesponserte Fertigungsteile helfen uns weiter.“, betont Michael. Gebaut wird der Rennwagen, der übrigens Berlin Race Car 2006, kurz BRC 06 getauft wurde, in einer Werkstatt auf dem Campus der FHTW in Berlin-Blankenburg. Bisher existiert das Modell hauptsächlich noch auf dem Bildschirm. Im Sommer diesen Jahres soll es soweit sein. Dann wird sich zeigen, ob das ehrgeizige Projekt der engagierten Mannschaft den erhofften Erfolg beschert. Bis dahin gibt es aber noch einiges zu tun. Auf einem Blick. Teamgründung: 2. Juni 2005 Ansprechpartnerin für die Presse: Kontakt: Weiter Links: |


Vertretene Aufgabenbereiche im Team Teamleitung, Modul Fahrwerk/Bremse Modul Rahmen/Verkleidung Modul Antrieb/Elektrik Public Relations Marketing IT RechnungswesenAber nicht nur der Ausgang des Rennens ist für den Sieg entscheidend. Auch die Fertigungskosten, der Kraftstoffverbrauch, das Design und die Fertigungsanalyse werden von der Jury bewertet.