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Vier Siege und insgesamt sechs Pokale fürs M-Tec Racing Team bei der RMC in Oppenrod

M-Tec Racing Team bei der RMC in Oppenrod06. Juli 2009 - Gleich 6 Podestplätze konnte das Siegburger M-Tec Team, unter Leitung des Teamchefs Jochen Meurer,  vergangenes Wochenende bei sommerlichen Temperaturen verbuchen. Konnten die M-Tec-Fahrer im vorherigen Lauf in Kerpen ihr Können und die Gutmüdigkeit des Chassis im Regen unter Beweis stellen, so blieb der vorhergesagte Regen in Oppenrod aus. Wie schon im Kerpen, diesmal unter extrem heißen Bedingungen, trumpfte das  M-Tec Racing Team mit ihrem Gesamtpaket auf.

Junior-Cup
Wie schon beim letzten Lauf, war Iris Perey immer vorne im Geschehen mit dabei. Im freien Training gelang ihr mit Platz zwei ein toller Einstieg in den Rennsonntag, sie war jedoch nach einem Riss des Gaszuges im Zeittraining mit Rang zehn ein wenig abgeschlagen.
Nach einem tollen Start und Überholmanövern kam sie als Fünfte ins Ziel, was eine gute Ausgangsposition fürs kommende Final darstellte. Im Finale kämpfte sie sich sogar bis Rang drei nach vorne, ließ sich jedoch von einem Kontrahenten überrumpeln und wurde zurücküberholt. Als hervorragende Vierte im Finale, war die Miserie mit dem Gaszug wieder längst vergessen.

Senior-Cup
Auch Maikel Splithoff, sowie Marco Bassendowski vertraten hervorragend die Teamfarben vergangenes Wochenende. Schon im freien Training mit den Plätzen zwei und drei sah es nach einem weiteren Erfolg der Beiden aus. Im Zeittraining tat es sich Marco ein bisschen schwer und landete auf Rang sechs, sein Teamkollege hingegen ergatterte sich erneut die Poleposition fürs Prefinale. Am Ende des Prefinales freute sich das Team, nach einer super Aufholjagd von Marco, über einen weiteren Doppelsieg. Im Finale ging es ein wenig chaotischer zu, nach einem Startabbruch, den viele nicht wahrgenommen haben, kam es zu einem riesen Unfall, woraufhin Maikel mit einem verbogenen Achsschenkel und Spurstange an den Neustart ging. Mit Handicap musste sich Maikel von seinem Teamkollegen Marco geschlagen geben, sowie einem weiteren Mitstreiter. Marco fuhr auf und davon und seinem ersten, ungefährdeten Sieg entgegen.

Senior-World
Bastian Krapoth machte es, wie auch an den vergangenen Rennwochenenden spannend. Im Freitag- und Samstagtraining war er noch einer der Schnellsten auf der Strecke. Bastian hatte schon seit  Beginn der Saison mit zehn Kilo Übergewicht zu kämpfen und demzufolge war man sich auch dieses Wochenende bewusst, dass auf die eine Runde gesehen, ein erhebliches Manko vorhanden war und es ihm dadurch nicht möglich war, auf Pole zu fahren. Allerdings kam am Sonntag mit Platz 15 im Zeittraining zunächst wieder die Enttäuschung, da man mit einem Platz weiter vorne gerechnet hatte. Da dem Team aber, vor allem seinem Mechaniker Niels Rose, mittlerweile bekannt ist, dass Bastian kein Zeittraining-Fahrer ist und in den Rennen sein Können unter Beweis stellt, fieberte man dem Prefinale gelassen entgegen. Kaum war das Prefinale gestartet, befand sich Bastian nach Rangeleien neben der Strecke und eine Runde erneut und verlor einige Ränge.  Jedoch ließ ihn das nicht von seinem Vorhaben abbringen, wichtige Punkte für die Meisterschaft einzufahren. Runde um Runde legte sich Bastian seine Gegner zurecht und am Ende wurde er als Siebter abgewunken.
Von dieser Ausgangsposition hieß es nun, aufs Podium zu fahren. Schon nach ein paar Runden schien dieses Vorhaben sicher zu sein. Bis zu dem Zweitplatzierten konnte sich Bastian nach vorne fahren und diesen auch noch kassieren, nur der Erstplatzierte konnte von der Zeit profitieren, die Bastian brauchte, um seine Kontrahenten zu überholen und war nicht mehr in Reichweite.
Robin Püttmann hatte es ein wenig schwerer in den Rennen. Mit Platz sechs im freien Training und acht im Zeittraining sah es anfangs sehr gut aus. Doch schon im Prefinale war Robin immer wieder in Rangeleien verwickelt, verlor Plätze und nach einer Kollision kam er vollkommen von der Strecke ab und fand sich weit hinten im Feld wieder, wo er nach seiner tollen Leistung im Zeittraining nicht hingehörte. Im Finale startete er von Rang 19 und konnte drei Plätze an Boden gutmachen.

DD2-Cup
In seiner Klasse dominierte Daniel Hoppe alles, was es gab. Freies Training, Zeittraining, Prefinale und Finale: Immer befand sich sein Name ganz oben auf der Liste. Im Finale gelang ihm sogar ein Sieg mit über 15 Sekunden Vorsprung, der ordentlich mit seinen Kontrahenten mit einer Sektdusche auf dem Podium gefeiert wurde.
Der Neueinsteiger Thomas Piert konnte aufgrund eines Kupplungsschadens in seinem ersten Zeittraining keine Runde fahren und musste demzufolge von ganz hinten im Prefinale starten, welches sein erstes Rennen überhaupt war. Kaum war das Rennen gestartet, zeigte er seinen Ehrgeiz und überraschte mit seinem Einsatz, der mit Rang 12 sogleich belohnt wurde. Aber das war noch nicht alles: Am ersten Renntag gelang ihm gleich sein erster Podiumsplatz mit Platz fünf im Finale!
Andre Wirsig, der das ganze Rennwochenende an einer starken Rippenprellung litt, gelang ein zwölfter Rang im Zeittraining, musste allerdings aufgrund seiner Beschwerden  im Prefinale und im Finale mit der Platzierung 13 vorlieb nehmen.
Teamchef Jochen Meurer und Fimeninhaber Manfred Haufe waren nach dem Renntag mächtig stolz auf ihre Fahrer und freuen sich auf die weiteren Rennen mit ihnen.

Quelle: PM [HAUFE]