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Höhen und Tiefen fürs M-Tec Racing Team beim 5. Lauf zur RMC 2010

RMC Wackersdorf18. August 2010 - Angereist war das Team, um weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Mit konstant sehr guter Leistung gelang dies auch jedem M-Tec-Piloten. Einzig durch unfaire Manöver der Gegner konnte dieses Vorhaben gestoppt werden.

Micro Cup - Sieg für Jonathan Judek
Unser kleiner Held an diesem Wochenende war Jonathan Judek, der einen Renntag wohl nicht spannender gestalten konnte. Mit nur 48 Tausendstel hinter seinem Gegner startete er von Platz zwei im Prefinale. Was man schon an den Qualifikationszeiten erkennen konnte, setzte sich auch im Prefinale fort. Spannender Führungswechsel Runde um Runde, sogar bis zum Überqueren der Ziellinie. Zeitgleich fuhr Jonathan mit seinem Kontrahenten über die Ziellinie und hatte leider mit EINEM Tausendstel das Nachsehen. Was er nach seinen Augen ganz schnell im Finale ändern sollte. Von der Spannung keine Spur weniger zeigte sich auch im Finale ein Kampf der besonderen Art. Aber dieses Mal hatte Jonathan bei der Zieldurchfahrt die Nase vorn, im wahrsten Sinne des Wortes, mit 99 Tausendstel!

Mini Cup
Max Zschuppe landete im Zeittraining auf Position 17 und konnte sich im Prefinale zwei Ränge erkämpfen. Im Finale verlor er leider das Glück und erreichte nach großem Gerangel den 18. Platz.

Junior Cup- Erste Pole für Florian Wiesinger
Stolz auf seine erste Pole, startete der Renntag besser denn je für den österreichischen Teamkollegen Florian Wiesinger. Nur mit den Starts sollte es nicht funktionieren. Leider verlor er seine Führung schon am Start, setzte sich aber im Verlauf des Rennens gegen seine weiteren Kontrahenten durch, nur der Führende war nach den Kämpfen zu weit weg, um einen Angriff zu starten. Wie schon im Prefinale sah es im Finale leider nicht anders aus, Start nicht richtig erwischt und schon ein paar Plätze verloren, die sich Florian aber tapfer wiedererkämpfte und einen tollen Rang drei im Finale erreichte.

Junior World
Julian Wagner und Kevin Kemmling starteten im Prefinale aus Reihe drei. Während des Rennverlaufs mischten die beiden die Spitze auf, jedoch nach einigen Zweikämpfen sortierten sich die beiden leider wieder auf ihre Startplätze zurück. Doch im Finale konnte sich sowohl Julian als auch Kevin verbessern und landeten auf den Plätzen drei und vier.

Max Cup
Den ganzen Rennsonntag hatte Marco Bassendwoski Probleme mit seinem Motor, demnach war mehr als ein sechster Platz im Zeittraining  bei Mischbedingungen, da es kurzzeitig geregnet hatte, nicht zu erreichen. 
Iris Perey, die auf Regenreifen ins Zeittraining startete hatte sich ein wenig verpokert, da die Slickbereifung die eindeutig bessere Wahl gewesen wäre und so nur die neuntschnellste Zeit herausfahren konnte.
Mit Motorproblemen konnte Marco immerhin in beiden Rennen Position acht erreichen.Iris verlor beim Prefinal- Start viele Plätze, konnte sich aber sogar bis auf Position sechs nach vorne fahren. Doch in den letzten Kurven wurde sie leider noch von einem Gegner überholt, was Startplatz sieben fürs Finale bedeutete. Aber im Finale setzte sie sich durch und fuhr den Pokalrang fünf nach Hause.

Max World - mit gemischten Gefühlen…
Nach einer tollen Leistung von Simon Wagner im Zeittraining mit Startplatz vier fürs Prefinale, bekam das M-Tec Racing Team auch die Kehrseite zu spüren, da Maikel Splithoff und Patrick Lumma mit den Starträngen 17 und 18 am Sonntag massive Probleme hatten, ihre gewohnt gute Performance zu finden.
Im Prefinale trumpfte Simon auf und hatte die Führung inne bis….ja bis er einen kleinen Fehler in einer Kurve begang, zwei Gegner fair überholten und ein dritter meinte, er müsste Simons Rennen unfair frühzeitig beenden, indem er diesen absichtlich in die Wiese drängte. Da dies eine offensichtliche unfaire Aktion war verhängte die Rennleitung eine Zehn-Plätze- Strafe, was natürlich Simons Ausfall und die damit verbundenen Meisterschaftspunkte nicht wettmachen konnte.
Von ganz hinten gestartet gelang Simon im Finale der Coup und pflügte förmlich durch seine Überlegenheit FAIR durchs Feld. Leider war nach dem Erreichen der sechsten Position das Rennen zu Ende, wer weiß, zu was Simon noch alles in der Lage gewesen wäre, da er mit über zwei Zehntel die schnellste Rennrunde des Finales fuhr.
Maikel und Patrick verbesserten sich beide und erreichten die Plätze 12 und 13 im Prefinale. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an diese beiden Teamkollegen, die frühzeitig erkannten, dass ihr Teamkollege Simon eine Aufholjagd startete und sie ihm den Weg fairerweise frei machten, sodass dieser keine Zeit verlor. Ein Dankeschön an diese tolle Teamleistung! 
Maikel und Patrick kamen als elfter und 12 über die Zielllinie.

DD2 Cup
Wie schon die Rennen zuvor, zeigte Thomas Piert seine Leistung mit dem dritten Rang im Zeittraining, sein Bruder Stefan Piert erreichte die 16 schnellste Zeit.
Probleme mit seinem Motor reichten Thomas bis auf Rang sechs nach hinten. Da er unabsichtlich unter Gelb einen langsam fahrenden überholte, der danach in die Box abbog, wurde er leider disqualifiziert und startete daraufhin nicht mehr im Finale.
Stefan konnte sich in den Rennen auf die Plätze 13 und 14 verbessern.

DD2 World
Andre Huber entschied das Zeittraining für sich und auch im Prefinale  setzte er sich ganz klar gegenüber seinen Gegnern durch.
Nur leider im Finale verlor er nach einem plötzlich einsetzenden Regen und einem kurzen verlassen der Ideallinie die Führung und fuhr als zweiter ins Ziel.

Quelle: PM [MH]

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