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Laps Kartcenter by WWH gewinnt die 24h von Leipzig

Start zu den 24h von Leipzig 201130. Januar 2011 - Gesamtsieger der diesjährigen 24 Stunden von Leipzig vom 28. bis 30. Januar 2011 wurde nach 1.605 Runden das Team Laps Kartcenter by WWH. Am Ende setzte man sich sehr knapp gegen Need for Speed Team Schubert Motorsport durch. Nur 6,905 Sekunden trennten die Erstplatzierten Auf Platz drei kam das Daytona Racing Team mit einem starken Schlussspurt.

Die „Blaue Hölle von Leipzig“ sah wohl das spannendste Rennen in ihrer noch jungen Geschichte. Die Frage nach dem Sieger war erst beantwortet als Rennleiter Werner Aichinger die Zielflagge schwenkte. Davor hätte man nicht unbedingt eine sichere Wette abschließen dürfen. Und als Need for Speed-Teamchef Stefan Wendl später „von einem verdienten Sieger“ sprach, da untertrieb er mit der Leistung seines Teams. In allen anderen Jahren wäre man mit dieser Performance ganz sicher ganz oben auf das Podium gekommen.

 

Schon im Freien Training am Samstagmorgen purzelten die Zeiten reihenweise. Zwar gab es schon am Donnerstag und Freitag die Möglichkeit Testrunden auf der Indoor-Kartbahn in Leipzig-Dölzig zu drehen, doch natürlich nutzten die Teams die Chance die ersten Runden mit den neuen Sodi-Karts zu fahren. Und um es vorweg zu nehmen: Die Karts waren bestens vorbereitet. Die Toleranzen lagen im unteren Zehntel-Bereich. Es gab über die gesamte Veranstaltung nur einen einzigen Defekt mit einer verschobenen Hinterachse. Dazu musste beim Pflichtboxenstopp zwischen 2.00 und 4.00 Uhr ein Benzinschlauch mit einem Kabelbinder fixiert werden. Das war es dann schon!

Im Qualifying ging es dann um die begehrte Pole Position. In diesem Jahr gab es von KTM X-Bow auf Initiative von Markus Lungstrass auch noch einen Sonderpreis für die Bestzeit: Eine Racing Watch von KTM. Diese ging an Marcel Schlenker von Need for Speed Team Schubert mit 52.463 Sekunden. Dahinter war es Stephan Epp (Laps Kartcenter by WWH) mit 52.510 und Christopher Mies (GK Motorsport) mit 52.556. Formel Gloria by MXL folgten mit Dennis Höller. Platz fünf an Formula BMW Talent Cup

Nach der Nationalhymne und einem Feuerwerk startete Werner Aichinger um 14.00 Uhr das Rennen. Und es war der beste Start der bisherigen Geschichte. Ohne große Probleme gingen die Karts in die erste Kurve.

Was dann über die nächsten 24 Stunden folgte war kein Langstreckenrennen, sondern mehr ein Sprint. Die Zeiten lagen jederzeit eng zusammen und die Spitze wechselte sich ab. Need for Speed Team Schubert und Laps Kartcenter by WWH schenkten sich nichts. Dahinter waren die Schwesterteams von GK Motorsport und Formula BMW Talent Cup im Clinch mit Daytona Racing und Formel Gloria.
Daytona Racing konnte zum Schluss den dritten Platz erobern, da man eine mehr als starke zweite Rennhälfte fuhr. Ab 1.00 Uhr in der Nacht lauerte Teamchef Helmut Huber auf seine Chance und am Ende kam man tatsächlich noch auf das Podest. Aber auch, weil das Team Formula BMW Talent Cup noch eine Fahrtzeitüberschreitung hatte, die sie auf Platz vier katapultierte.

Einen Titel konnte Need for Speed Team Schubert aber noch holen: Denny Görsdorf fuhr die Schnellste Rennrunde und erhielt ebenfalls eine KTM Racing Watch.

Quelle: PM [RM]

 

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