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Mach1 Motorsport erfolgreich beim U18 WM Finale

16. Oktober 2010 - Im französischen Val d’Argenton fand am ersten Oktoberwochenende das Finale der CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft statt. Das Mach 1 Motorsport Team war dort wieder mit drei Piloten vertreten und fuhr ein gutes Ergebnis ein. Nur eine Woche später beeindruckte KF3 Schützling Marcel Schultheiss beim Finale der WSK Masters Series in Italien. Nach den Rennen in Wackersdorf (Deutschland) und Alcaniz (Spanien) ging es für die Akteure der U18 Kart Weltmeisterschaft am 1. Oktober zum großen Finale nach Frankreich. Auf dem 1280 Meter langen Kurs galt es sich zum letzten Mal zu beweisen.

Hubertus-Carlos Vier sorgte im Zeittraining mit Positon 20 für das beste Ergebnis der deutschen Teilnehmer. In den insgesamt vier Vorläufen kosteten ihm jedoch zwei Kollisionen eine bessere Positon für die Finalrennen. Als 26. startete er ins erste Pre-Finale und verbesserte sich auf Rang 22. Das zweite Pre-Finale fiel dagegen ins Wasser. Nach einem Startunfall rutschte er ans Ende des Feldes zurück und kämpte sich im Rennverlauf bis auf Positon 24 vor. Das alles entscheidende Finale brachte leider auch keine Steigerung. Mangelnde Motorleistung machte ihm das Leben schwer und er musste sich mit Platz 27 zufrieden geben. In der Meisterschatswertung belegte Hubertus den 23. Platz und war damit bester Deutscher. Zusätzlich war er in Frankreich der zweitbeste Pilot in der EduKart Wertung.

Der Österreicher Julian Wagner war auch diesmal der erfolgreichste Schützling im Team. Zu Beginn hatte er jedoch Probleme das passenden Setup zu finden. Zum ersten Vorlauf lag sein Mach1 Kart dann aber perfekt und er sah das Ziel als Vierter. Danach verließ aber auch ihn das Rennglück. Er geriet in den zwei folgenden Heats ins Straucheln und musste um die Finalteilnahme bangen. Im letzten Vorlauf lief aber alles glatt und er schaffte als 23. den Sprung in die Finalrennen. Im ersten Durchgang kosteten ihm einige Rangeleien wichtge Zeit und er wurde als 17. abgewinkt. Aus dem Mittelfeld gestartet hatte er im zweiten Pre-Finale einen guten Start, verlor aber wenige Meter später seinen Frontspoiler und musste das Rennen vorzeitg beenden. Somit sprang Startplatz 22 für das Finale heraus. Im Rennverlauf kämpte er sich bis auf Positon 12 vor, verlor bis zum Fallen der Zielflagge aber vier Positonen und wurde 16. In der Meisterschatswertung war er ebenfalls 16.

Sein Bruder Simon Wagner hatte dagegen ein schwieriges Wochenende. Eine alte Rippenverletzung bereitete ihm Kopfschmerzen und er konnte nie richtg ins Renngeschehen eingreifen. Trotzdem gab er nicht auf und biss ins Lenkrad. Leider wurde sein Einsatz nicht belohnt und er verpasste als 36. den Einzug in das Finale.

Teamchef Martn Hetschel war am Abend begeistert von der U18 WM Premierensaison: „Das Konzept der CIK-FIA ist voll aufgegangen. Die Einheitsmotoren sorgte für eine sehr hohe Leistungsdichte und damit verbunden spannende Rennen. Unsere Chassis und unsere Piloten haben sich in diesem internatonalen Umfeld sehr gut verkaut und ich freue mich schon auf unsere Teilnahme im kommenden Jahr.“

Nur eine Woche nach dem Weltmeisterschaftsfinale, startete der KF3 Junior Marcel Schultheiss beim letzten Rennen der WSK Masters Series im italienischen Castelleto. Am Trainingsfreitag war er jeweils im vorderen Feld wieder zu finden und sicherte sich Rang 18 im Zeittraining. Zu den Vorläufen am Samstag änderte er nochmals das Setup seines Karts und ging zuversichtlich ins Rennen. Auf aussichtsreicher Positon endete dieses jedoch abrupt. Zwei Runden vor Rennende verlor er sein Hinterrad und schlug hart in die Begrenzungen ein. Eine nachträgliche Untersuchung im Krankenhaus gab aber schnell Entwarnung und er fiebert schon jetzt dem nächsten Rennen entgegen.

Über die Wintermonate wird das Team nun einige Tests absolvieren und lädt dazu interessierte Piloten ein.

Quelle: Fast-Media

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