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M-Tec- Fahrer Simon Wagner dominiert bei RMM in Wittgenborn

RMM in Wittgenborn07. Oktober 2009 - Zu den zum zweiten Mal ausgetragenen ROTAX MAX MASTERS reiste das M-Tec gleich mit mehreren Teams an. Vertreten war M-Tec durch M-Tec Racing, Kartschmie.de, Team Bäuerle und zum ersten Mal mit von der Partie, das M-Tec Wagner-Team aus Österreich.

Da die Weichen durch die RMC Deutschland/Österreich 2010 für eine zukünftige, gemeinsame Zusammenarbeit zwischen den österreichischen Fahrern Simon und Julian Wagner und dem M-Tec Racing-Team gelegt sind, waren die Österreicher zum ersten Mal in Wittgenborn zu Besuch.
Neben Simon Wagner nahm auch Patrick Lumma, nach fünf Jahre Abstinenz, wieder erstmals an einer Rennveranstaltung teil.

Weiterhin für M-Tec in der Senior-Klasse am Start war Matthias Bäuerle, der das erste Mal ein Rennen auf M-Tec bestritt, ebenso wie sein Bruder Simon Bäuerle, der gemeinsam mit Kevin Kemmling und Julian Wagner bei den Junioren startete.

KZ2-Fahrer Alexander Schmitz schnupperte zum ersten Mal in der Klasse DD2 hinein und war von Beginn an schnell unterwegs. Weiterhin war Frederik Hörup-Hansen von Kartschmie.de am Start der DD2.

Junior-Max:

Zum ersten Mal war Julian Wagner in Wittgenborn zu Gast und legte mit dem ungünstigen vierten Platz im Zeittraining eine beachtliche Zeit hin, geschlagen von einheimischen Fahrern, die diese Strecke kennen wie ihre Westentasche. Kevin Kemmling hatte am Vortag einen schweren Unfall mit seinem Kart, welches seitdem krumm war und nur noch bedingt schnelle Rundenzeiten möglich waren. Mit dem angeknacksten Kart stellte er sich immerhin auf die elfte Startposition für den ersten Lauf, dreizehnter wurde Simon Bäuerle.

 

Am Start ließ sich Julian Wagner überrumpeln und verlor einige Plätze, die er sich bis auf Position fünf wieder erkämpfen konnte. Immerhin erreichte er in diesem Rennen die zweitschnellste Rennrunde.  Auf Rang elf lief Simon Bäuerle ein, sein M-Tec-Kollege Kevin Kemmling auf dreizehn, der hart mit seinem Kart zu kämpfen hatte.

Im zweiten Lauf konnten sich alle drei Junioren steigern und erreichten die Plätze zwei(Julian Wagner), sechs(Kevin Kemmling) und sieben(Simon Bäuerle). Julian konnte sogar lange die Pace des Hausherren Gunkel mitgehen.
Im anschließenden Finale fuhr Julian einen ungefährdeten zweiten Platz ein und ebenfalls aufs Treppchen fuhr Kevin, der im Laufe des Finales einen Platz ergattern konnte.

Senior-Max:
Bei den Senioren  war Simon Wagner eine Klasse für sich: Er dominierte vom Warm-up bis zum Finale und zu keinem Zeitpunkt konnte jemand seine Dominanz gefährden.
Im Qualifying dann der Hammer: Simon fuhr auf M-Tec einen neuen Streckenrekord Rotax Max mit 46,148 Sekunden ein.
Von Pole gestartet, distanzierte Simon seinen Gegner auf mehr als drei Zehntel pro Runde und konnte sich vor dem Zweiten mit 6,7 Sekunden absetzen, im zweiten Lauf steigerte er seinen Abstand auf sogar fast acht Sekunden!
Und auch im Finale fuhr Simon die schnellste Rundenzeit und zeigte einen sagenhaften Start-Ziel-Sieg.

Patrick Lumma setzte sich an diesem Wochenende zum ersten Mal wieder in ein Kart und war sogleich in den Top Five dabei. Er startete von der fünften Startposition und befand sich nach der ersten Runde nach spannenden Zweikämpfen schon auf Position zwei. Allerdings konnte er diese nicht halten und musste sich am Ende des ersten Laufes mit Rang 6 zufrieden geben. Im zweiten Lauf fuhr Patrick als Dritter übers Ziel, allerdings bekam er eine 10-Sekunden-Strafe vom Rennleiter, da er beim Start zu früh ausgeschert war. Nach vielen Positionswechseln war Platz fünf das Ergebnis im Finale.

Matthias Bäuerle, der das erste Rennen in der Senior-Klasse bestritt,  befand sich im Warm Up noch auf Rang sechs wieder, rutschte im Zeittraining allerdings auf acht ab. In den beiden Vorläufen erreichte er die Positionen acht bzw. neun, was für den ersten Schlagabtausch in der Seniorklasse zufrieden stellte. Im Finale jedoch war er in einem Unfall verwickelt und erreichte noch Platz elf.

Rotax DD2:
Zu Gast war KZ2-Fahrer (DMV-Vierter) Alexander Schmitz und schnupperte in die Rotax-Szene hinein. 
Das Zeittraining dominierte Alexander, Frederik Hörup-Hansen schaffte es auf die siebte Position.
Zum ersten Mal musste Alexander einen fliegenden Start hinlegen und wurde prompt von anderen, die es gewohnt sind, so zu starten, überrumpelt. Bis auf Rang zwei konnte sich Alexander wieder nach vorne fahren. Auch Frederik schaffte es, sich von sieben auf fünf zu verbessern, dieser behielt er auch im zweiten Lauf inne. Alex hingegen verlor im zweiten Vorlauf zwei Plätze, doch im Finale wollte er sich wieder den ersten Rang erobern. 
Doch es kam alles anders: Als Alexander im Vorstart aus der Box herausfahren wollte, sprang der Motor nicht mehr an. Nachdem festgestellt wurde, dass ein Kabel unter dem Kart sich gelöst hatte, schickte man ihn wieder auf die Strecke, doch er hatte schon eine Runde Rückstand. Alex fuhr hinterher mit dem Willen, wenigstens die beste Rundenzeit zu fahren, jedoch blieb ihm das auch verwehrt, da der Motor Aussetzer hatte und er musste das Rennen vorzeitig beenden.


Manfred Haufe nach dem erfolgreichem Renntag: „Wir freuen uns, dass nun auch die österreichische Familie Wagner die bisher in Österreich alleine mit M-Tec unterwegs war,  zu unserem Team 2010 dazugehören wird und über die schönen rennen die zum Saisonabschluss nochmal die überaus erfolgreiche Saison 2009 bestätigte.

Ganz besonders freut uns das in Hinblick auf die nächste Saison, in der wir mit einer tollen Teamkonstellation auftreten werden, die größtenteils jetzt schon feststeht, da die Teamplätze schon zu 80 % ausgebucht sind.
Quelle: PM [Manfred Haufe]

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