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RMC-Finale in Hahn-M-Tec Racing fährt drei Meistertitel ein!

Drei Meistertitel ...9. September 2009 - M-Tec Racing ist nach dem spannenden Rotax Max Challenge-Finale in Hahn Meister in den Klassen DD2-Cup mit Daniel Hoppe und SeniorMax-World mit Bastian Krapoth, sowie SeniorMax-Cup mit Maikel Splithoff  und Vize-Meister mit Marco Bassendowski.
Maikel Splithoff und Daniel Hoppe gewannen mit den Meistertiteln eine kostenlose Saison 2010 in den World-Gruppen und Bastian Krapoth ist seit Sonntag offizieller Teilnehmer am Weltfinale 2009 in Sharm el Sheik, Ägypten.
Feierlaune war beim Siegburger M-Tec-Team nicht nur wegen den drei Titeln angesagt, sondern auch weil in der Klasse SeniorMax- World der zweite Titel in Folge erreicht wurde.
Mit diesem fulminanten Saison-Abschluss bestätigte M-Tec erneut die Erfolgsserie der letzten Jahre: Jedes Jahr nahm mindestens ein M-Tec-Fahrer am Weltfinale teil, 2007 und 2008 sogar zwei!

 

JuniorMax-Cup
Nach dem Zeittraining hatte das M-Tec Racing Team allen Grund zur Freude: Pole Position mit Iris Perey, die sogar 5 hundertstel schneller war als die Pole-Zeit der darauf folgenden JuniorMax-World-Gruppe! Doch diese war schon wieder VOR dem Start zum Prefinale beendet, da Iris VOR der Start- und Ziellinie von ihrem Hintermann gedreht und ausgehebelt wurde und noch auf der Start- und Zielgeraden in den Reifenstapel einschlug. Die Aufregung war groß, da der Rennleiter zu keinem Neustart entschied, weil er "nicht wusste, wen er hätte bestrafen sollen". Eine Bestrafung des Unfallverursachers hätte Iris nicht mehr geholfen, aber dass der Start nicht abgebrochen wurde, obwohl der Unfall noch vor der Startlinie geschah, stoß auf völliges Unverständnis, nicht nur beim Team, sondern auch bei den Zuschauern auf der Tribüne. Mit einer Wut im Bauch über die Fehlentscheidung des Rennleiters und einer Verletzung am linken Ellenbogen, wollte Iris im Finale von hinten an den Start gehen und sich nach vorne arbeiten. Aber dazu kam es nicht mehr: Dank des Unfalls vor dem Prefinal-Start und des anschließenden Aufpralls in den Reifenstapel war das Chassis derart krumm, dass kein Start mehr möglich war.
Alexander Kühlwetter belegte beim letzten Zeittraining der Saison 2008 Position 22 und sein Zwillingsbruder Christoph Kühlwetter Platz 26.
Im Prefinale konnten beide Plätze gutmachen und erreichten die Ränge 20 (Alexander) und 22 (Christoph).
Im Finale wollten sie weiter aufholen, jedoch kam es dazu nicht mehr. Nach einem schweren Unfall wurde das Finale abgebrochen und es folgte kein weiterer Start mehr und die Nicht-Wertung des Finales.

JuniorMax World
Kevin Kemmling, gestartet beim M-Tec Team Kartschmie.de, zeigte in Hahn erneut, dass er zu den Schnellsten in seiner Klasse gehört. Mit Platz sieben im Zeittraining freute man sich um den Sieg mitkämpfen zu können, da Kevin nur minimal langsamer war als der Pole-Mann. Im Prefinale verlor Kevin beim Start zwei Plätze, die er sich im Rennverlauf mühsam wieder erkämpfte. Der Start des Finales lief besser: Er konnte seine Position behalten und es sah bis zum Ziel so aus, als könne Kevin den Führenden überholen, da er ihm permanent im Nacken fuhr. Am Ende blieb es bei Position zwei, was das beste Ergebnis dieser Saison für ihn darstellte.

SeniorMax Cup
Gleich zwei Titel-Favoriten waren in dieser Klasse auf M-Tec unterwegs: Maikel Splithoff und Marco Bassendowski.
Tabellenzweiter Marco fuhr im Zeittraining die Pole-Position mit einer Zeit von 49,8 Sekunden ein. Mit dieser Zeit wäre er in der SeniorMax-World vorne mit dabei gewesen und in dem Prefinale der SeniorMax-World sogar Drittschnellster!
Tabellenführer Maikel Splithoff erreichte im Zeittraining mit Platz drei eine solide Ausgangsbasis, um den Titel einzufahren.
Kaum war das Prefinale gestartet, befand sich der Pole-Mann Marco im Kiesbett wieder, sortierte sich hinten im Feld wieder ein und startete mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch eine tolle Aufholjagd und kam noch als Neunter über die Ziellinie.
Sein Teamkollege Maikel profitierte von dem Getümmel hinter ihm, setzte sich gleich an die Spitze und fuhr einem ungefährdeten Sieg entgegen.
Und auch im Prefinale stellten die Beiden unter Beweis, dass sie verdient die Tabellenführung innehalten: Marco erkämpfte sich Runde um Runde einen Platz nach dem anderen, kam als Dritter ins Ziel und Maikel legte einen weiteren Start-Ziel-Sieg der Saison hin!
Am Ende wurde Maikel Meister der SeniorMax-Cup-Klasse, vor seinem Teamkollegen Marco.

SeniorMax World
Es war nichts Neues, dass man Bastian Krapoth nach dem Zeittraining nur auf Rang 17 vorfand. Im Gegenteil, das Team rechnete damit. Allerdings ging man davon aus, dass Bastian wie schon in den Rennen zuvor seinen Weg nach vorne findet. Doch es kam alles anders: Bastian erkämpfte sich ein paar Plätze und wurde dann so unsanft überholt, sodass gleich 4 Fahrer durchschlüpften. Bis zur Zieleinfahrt konnte sich Bastian Rang 14 erkämpfen.
Robin Püttmann war nach dem Zeittraining mit Rang 13 recht zufrieden und freute sich aufs Prefinale, doch in der dritten Kurve war er an einem Unfall verwickelt, wodurch er in einem Reifenstapel landete und erst sein Kart wieder auf die Strecke bugsieren musste. Nachdem er das Rennen wieder aufnahm, befand er sich am Ende des Feldes und konnte sich immerhin auf Position 19 verbessern.
Im Finale hieß es für Bastian: „Titel oder keinen Titel“ oder „alles oder nichts“. Voller Motivation, dass das Finale einfach besser laufen muss, ging er an den Start. Doch sein Handicap, mit dem er die ganze Saison schon zu kämpfen hat (10 Kilo Übergewicht) machte ihm auch in Hahn große Probleme. Trotzdem gelang es ihm dank seinem Können und dem perfekt liegendem Chassis, sich auf Platz sieben nach vorne zu arbeiten, wurde dann allerdings so überholt, dass er halb im Dreck weiterfahren musste und so bis auf Rang 15 nach hinten gereicht wurde. Wieder auf der Strecke, mit demoliertem Kart, erreichte Bastian noch als 13 das Ziel.
Entgegen seinen Erwartungen nach den missglückten Rennen, wurde Bastian Meister der MaxWorld- Klasse und wird Teilnehmer am Weltfinale sein.

DD2 Cup
Gut aufgelegt präsentierten sich erneut Daniel Hoppe und Thomas Piert in ihrer Klasse. Daniel musste sich lediglich einem Neuling der Klasse geschlagen geben, der aus einer anderen Serie eingestiegen ist und Daniel sagte schon im Vorfeld, dass es keinen Grund gäbe, sich mit dem Neuling anzulegen, da dieser keinen Einfluss auf die Meisterschaft nehmen könne. Doch genau dieser, für die Meisterschaft völlig uninteressante Pilot, sollte im Prefinale nach Meinung des Rennleiters das Zündlein an der Waage darstellen. Daniel startete im Prefinale von Position zwei und behielt die auch nach dem Start bei. Vier Kurven weiter fuhr der Führende für Daniel plötzlich unangemessen langsam, es kam ihm so vor, als hätte der Führende am Kurvenausgang gebremst. Folge dessen war, dass Daniel überrascht war und unsanft hinten auffuhr, was zu einem Dreher des Führenden führte. Obwohl er diesen Unfall nicht absichtlich provozierte, vergab die Rennleitung eine Zehn-Sekunden-Strafe. So weit war diese Entscheidung der Rennleitung noch in Ordnung und entsprach auch dem Reglement. Doch was darauf folgte, sorgte für Zweifel im ganzen Fahrerlager: Erstens bekam der Tabellenzweite Banaszak für dasselbe Vergehen keine Strafe, obwohl jeder Zuschauer gesehen hat, dass er ebenfalls einen Unfall verursachte, indem er M-Tec-Fahrer Thomas Piert gedreht hatte. Zweitens langte der Rennleitung NACH dem Rennen die Zehn-Sekunden-Strafe nicht(da Daniel so schnell fuhr, dass er diese wieder wettmachte) und packte erneut eine Zehn-Sekunden-Strafe obendrauf, weil es ja nicht sein kann, dass jemand trotz Zeitstrafe gewinnen kann!
Mit dieser zweiten Strafe allerdings entschied der Rennleiter gegen das Reglement, wo drinsteht, dass dem Unfallverursacher eine Zeitstrafe in Höhe von zehn Sekunden verhängt werden muss! Und von einer Aufstockung einer Strafe, die während des Rennens „vorläufig“ vergeben wurde, steht ebenfalls nichts im Reglement!
Trotz des Ärgers über die nicht rechtens vergebene Strafe, fand sich das Team mit Platz drei ab, da man sich sicher war, den Meisterschaftstitel, obwohl man Steine in den Weg gelegt bekam, zu gewinnen. Thomas Piert musste nach dem tollen Zeittrainings-Ergebnis mit Platz drei, nach dem Rempler im Prefinale sein Kart vorzeitig abstellen.
Im Finale gab es ganz früh die Titelentscheidung: Kontrahent Banaszak hatte technische Probleme und Daniel musste nur noch ins Ziel kommen, um Meister 2009 zu werden. Er hing sich hinter den Führenden mit einem kleinen Sicherheitsabstand, falls dieser wieder unangemessen bremsen sollte und fuhr mit seinem zweiten Rang den Meisterschaftstitel ein.
Thomas hatte technische Probleme und fuhr in die Boxengasse. Nachdem dieses Problem behoben wurde, konnte er das Rennen wieder aufnehmen und kam als Zehnter übers Ziel.
Andre Wirsig, der von elf startete, belegte Rang acht im Prefinale und fuhr als Neunter im Finale über die Ziellinie.
Manfred Haufe: „Ich danke nochmals all meinen Fahrern und Mechanikern für die tollen Rennen und die erfolgreiche Saison 2009. Ebenfalls möchte ich mich bei Teamchef Jochen Meurer bedanken, der einen großen Teil dazu beigetragen hat! Wir sind unglaublich stolz, gleich drei Meisterschaften gewonnen zu haben und mit Bastian Krapoth und seinem Mechaniker Niels Rose freuen wir uns auf die Teilnahme am Weltfinale in Ägypten.“

Quelle: [Manfred Haufe]

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