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Österreichischer Doppel Vize-Staatsmeistertitel für Team M-Tec Wagner Motorsport

Österreichische RMC31. August 2009 - Leider gewann das Team „nur“ Vizemeistertitel für Junior Julian Wagner und Senior Simon Wagner auf dem perfekt funktionierenden M-Tec Chassis. Einige Ungereimtheiten bei dieser Veranstaltung, wie z.B. behandelte, zerschnittene, abgefeilte Reifen und letztendlich eine Entscheidung erst nach 10 Tagen am grünen Tisch, erweisen dem österreichischen Kartsport keinen guten Dienst.
Eigentlich hat unser Team den Sieg in beiden Klassen angepeilt und war daher perfekt vorbereitet. Sogar M-Tec –Fahrer Andre Huber, RotaxSenior-Meister 2008, war 900 Km weit angereist- mit einigen Ersatzteilen ausgerüstet- um uns zu unterstützen. Sein Know-How machte uns, speziell in der Seniorklasse so schnell wie nie zuvor!

Bericht Junior Julian Wagner Startnr. 546:
Da im Rahmen der ÖM auch die FIA Zone ausgetragen wurde, waren einige internationale Gegner aus Ungarn, Slowenien und sogar Indien angereist. Obwohl das Setup gut an den  vorgeschrieben Mojo D1 angepasst wurde, konnte Julian im Qualifying nur Platz vier herausfahren und musste von der Außenseite alle vier Rennen starten. Dazu kam eine Überlegenheit der internationalen Teilnehmer in Sachen Motor, scheinbar sind die neuen Zylinder noch immer nicht alle gleich. Jedenfalls fuhr Julian vier  saubere und fehlerfreie Rennen. Die Plätze sieben, drei, zwei, und drei  in den Rennen ergaben laut östereichischer Motorsporthoheit OSK den 2. Gesamtrang.
Rennen Senior Simon Wagner Startnr. 641:
Simon kennt die Kartbahn in Bruck wie seine Westentasche und doch ermöglichten, die von M-Tec zur Verfügung gestellten, Teile in Verbindung mit dem Fein-Set-Up von Profi Andre Huber ganz neue Dimensionen. Simon Wagner fuhr ab Donnerstag extrem schnelle Rundenzeiten und der Streckenrekord von 43,1 wurde oftmals unterboten. Die schnellste Zeit mit neuen Reifen war unglaubliche 42,79!!  Konstante Zeiten um 43,1 waren kein Problem.  Leider wurde dadurch die mitstoppende Konkurrenz hellhörig und das Unheil nahm seinen Verlauf. Sobald wir die zugeteilten Reifen aus dem Park Ferme erhielten, waren die Zeiten nicht mehr zu fahren! Mit eigenen Reifen im Warm-up und im freien Training war Simon wieder mit Abstand von zwei Zehntel Schnellster. Freitag Nachmittag im ersten Qualifying, schaffte Simon Wagner die Poleposition trotz der Parc Ferme-Reifen. Die Reifen mussten über Nacht abgegeben werden. Am Samstag dasselbe Spiel, im Warm Up war Simon wieder Erster  mit 0,25 Sekunden Vorsprung! Dann wurden die Reifen für das erste Rennen ausgegeben und unser Team fiel aus allen Traumwolken. Die Hinterräder waren doch tatsächlich zerschnitten!! Um die Schnitte zu kaschieren wurde mit einer Feile oder Schleifpapier die Lauffläche verrieben. Ein sofortiger Protest bei der Rennleitung half wenig, die Wahl die Reifen abzumontieren und als Beweismittel zu übergeben oder damit zu fahren war für uns eindeutig, zumal wir keinen Ersatz für die zerschnittenen Reifen bekamen. Also startete Simon von Position eins mit beschädigten Reifen und wurde innerhalb weniger Runden nach hinten zurückgereiht. Nur durch seinen Kampfgeist und starken Willen konnte er das erste Rennen auf Platz fünf beenden. Simon Wagner schaffte für die weiteren Rennen trotz manipulierter Reifen  die Plätze zwei, vier und zwei. Damit erreichte Simon in der Gesamtwertung den 2. Platz in der österreichischen Staatsmeisterschaft.

Quelle: PM [M.H.]

 




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