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RMC - Fast nur Pleiten, Pech und Pannen fürs M- Tec Racing Team bei der RMC in Wittgenborn

08-08_rmc_m-tec_cimg1759Wittgenborn, 03.08.2008 - Fast das ganze Team war beim 4. Lauf der ROTAX MAX CHALLENGE vom Pech verfolgt. Insgesamt 2 Kupplungsschäden, 2 Motorschäden, sowie einen Defekt der Schaltung konnte man verbuchen.

JuniorMax/ Cup
Wie auch an den vergangenen Wochenenden zeigte Marco Bassendowski auch an diesem Wochenende erneut seine gute Performance und sicherte sich im Zeittraining die 4. Ausgangsposition fürs Prefinale. Sogleich am Start kassierte er einen Gegner und konnte sich im weiteren Rennverlauf sogar auf den 2. Rang vorarbeiten. Aber aufgrund von ständigen Positionswechseln musste er sich bei der Zieleinfahrt mit dem 3. Platz zufrieden geben. Genauso verlief es auch im Finale, ein Gerangel nach dem anderen an der Spitze war der Grund dafür, dass Marco seinen erhofften ersten Sieg nicht einfahren konnte, denn den Speed, das Talent und den Kampfgeist dazu hat er allemal unter Beweis gestellt und beendete das Finale auf Rang 5 liegend.

JuniorMax/ World
Nach der tollen Trainingsleistung im Warm Up mit dem 5. Platz, langte es im Qualifying für Philipp Pogoda nur für Startplatz 10 im Prefinale. Dort konnte er sich durch sehr schöne Überholmanöver bis auf 8 vorarbeiten. Machte man sich bereits Hoffnungen, dass seine Pechsträhne der bisherigen Saison ein Ende hat, wurde man enttäuscht: Im Finale ging sein Temperament einmal mit ihm durch, da er einen seiner Gegner unsanft überholte. Dies wurde sofort mit einer 10- Sekunden- Strafe bestraft, was eine Platzierung ganz am Ende des Feldes bedeutete.

SeniorMax/ Cup
Daniel Hoppe und Sergej Blum gingen in dieser Klasse auf Punktejagd. Lief das Zeittraining für Daniel mit dem 5. Platz halbwegs passabel, sorgte es für Sergej mit Rang 19. für Unzufriedenheit, denn auch er auch er konnte die Stärke seines Materials einschätzen. Doch seine gute Form der vergangenen Rennen konnte er an diesem Wochenende nicht aufweisen und schied auf der 17. Platzierung mit einer defekten Kupplung aus. Daniel sorgte aber für Spannung im Team, da er im vorderen Pulk einen Zweikampf nach dem anderen führte und sich bei der Zieleinfahrt für den 4. Platz behauptete. Jedoch endete der Finallauf für Daniel in einem Desaster, hatte er zuvor noch eine Chance auf den Meisterschaftsgewinn, so waren gleich am Start des Finales alle Träume ausgeträumt als Daniel auf seinen Vordermann aufstieg und sich nach seiner Landung auf der Strecke ganz hinten im Feld einreihen musste. Er gab aber nicht auf und legte trotz krummer Lenkstange eine Aufholjagd bis Rang 12 hin und behielt diesen auch bis zum Ziel inne und Sergej kam als 21. ins Ziel.

SeniorMax/ World
Der zu Beginn des Veranstaltungstages noch Meisterschaftsführende Andre Huber und sein Teamkollege Alexander Voll nahmen sich an diesem Wochenende vor, an ihre guten Leistungen der vergangenen Rennen anzuknüpfen und die Führung auszubauen bzw. sich in der Wertung weiter zu verbessern. An der Speed und der Form der Beiden sollte es nicht liegen, jedoch hielt Andre gleich zu Beginn des Sonntags ein Motorschaden im Warm Up auf, wohingegen Alex wieder einmal beweisen konnte, dass er zu der Spitze gehörte. Ausgerüstet mit dem Ersatzmotor bestritt Andre das Zeittraining und erlangte die 6. Ausgangsposition fürs Prefinale. Auch Alex war recht zufrieden, stellte sein 7. Startrang ebenfalls eine gute Chance dar, um es am Ende des Tages aufs Podium zu schaffen. Allerdings verlief der weitere Tagesverlauf nur bei einem der Beiden wie erhofft: Andre plagte wieder das Pech und musste auf Position 4 liegend, aufgrund eines Kupplungsschadens, ebenfalls wie sein Teamkollege Sergej Blum bei der Cup- Klasse, vorzeitig sein Rennen beenden. Alex positionierte sich souverän im Prefinale auf den 4. Platz. Von dieser Startposition erreichte Alex als 3. die Zielflagge und somit sein Ziel einem Podiumsplatz zu ergattern. Bei Andre hieß es, jetzt nicht aufzugeben, das Beste aus seinem Pech zu machen, um nicht ganz die Möglichkeit auf den Titelgewinn in Hahn zu verlieren. Wie entfesselt rollte er das Feld von hinten auf und musste sich am Ende des Rennens als 12. zufrieden geben, was aber leider einen deutlichen Rückschlag seiner bisher sehr guten Saison darstellte.

DD2/ World
In der „Königsklasse“ waren es Bela Szilagyi und Niels Rose, die das Team an diesem Wochenende vertraten. Bela als auch Niels erreichten im Qualifying mit den Plätzen 4 und 13 gute Ausgangspositionen in dem mit 25 Fahrern gut besetztem Feld. Verlief die bisherige Saison für Bela ohne Schaden, musste er zum ersten Mal sein Kart vor dem Erreichen der Zielflagge, wegen eines Defektes an der Schaltung, abstellen. Niels hingegen verbesserte sich durch seine konstanten Rundenzeiten und erlangte ohne Probleme den 9. Platz im Prefinale. Jedoch plagte ihn im Finale der zu viele Grip und beendete das Finale als 15. Bela, der für seinen Kampfwillen und seine hervorragenden Überholungsmanövern bekannt ist, zeigte im Finale seine Stärke. Runde um Runde kassierte er einen Kontrahe nten nach dem anderen und nur die Zeit konnte ihn stoppen, nicht bis ganz nach vorne fahren zu können und sah als Neunter die Ziellinie.

08-08_rmc_m-tec_cimg1761Teamchef Manfred Haufe zog am Ende, eines für alle Beteiligten anstrengenden Wochenendes, eine Bilanz:„Alle Fahrer haben sich mit guten Einzelleistungen präsentiert. Wir konnten immer den Topspeed mitgehen und jeder Fahrer hätte es absolut verdient gehabt, ganz vorne mitzufahren. Doch wie das so ist fehlt manchmal das nötige Glück. Technische Problem haben uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht.“

Quelle PM M-TEC ZIMMERLING

 

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