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RMC - Furioses Wochenende mit tollem Ausgang für M-Tec Racing

08-06_rmc_m-tec_osch3400Siegburg, 24.06.2008 - Nach dem grandiosen Auftakt der ROTAX MAX CHALLENGE 2008 in Wackersdorf, startete das Siegburger Team mit gewohntem Fahrerkader und hohen Erwartungen, an die letzten Erfolge, bei der 2. Veranstaltung dieser Serie in Oschersleben.

JuniorMax/ Cup und JuniorMax/ World
Zu den Juniorenpiloten des Teams gehörten an diesem Wochenende wieder Marco Bassendowski, der in der Klasse Cup startete, sowie Patryk Szczepanik, Philipp Pogoda und Maikel Splithoff, die in der Aufteilung World an den Start gingen. Fand man Marco im Freien Training noch auf einem erfreulichen 3. Platz mit geringem Abstand zur Spitze, verlor man leider im Zeittraining aus unerklärlichen Gründen den Anschluss an die Spitze und erreichte den 7. Startplatz im Prefinale, welchen er im Pre-, als auch im Finale bravourös halten konnte. 

Für die drei Junioren Splithoff, Pogoda und Szczepanik war es ein sehr durchwachsendes Wochenende und die Technik lies die Drei im Stich. Zunächst waren die Ziele der Qualifikation für dieses Wochenende scheinbar zu hoch gesteckt und Maikel Splithoff war es mit Startplatz 7. im Prefinale, der seine Teamkollegen auf die Ränge 13 und 18 verwies.

Kaum war das Prefinale gestartet, konnten sich Maikel und Patryk durch souveräne Leistung nach vorne kämpfen und erreichten die Platzierungen 5 und 12.

Philipp Pogoda hatte das Glück an diesem Wochenende nicht gepachtet, gleich zu Beginn des 1. Rennens konnte er einen Startunfall verbuchen, wodurch er in der siebten Runde sein Kart neben der Strecke abstellen musste.

Das Finale versprach für keinen der Drei Besserungen: Schon am Start musste Patryk aufgrund eines Defekts sein Rennen vorzeitig beenden und auch Maikel schied, auf sehr guter Position liegend, mit einem Kupplungsschaden aus. Der einzige noch verbleibende M- Tec- Pilot konnte sich Runde um Runde nach vorne arbeiten, sein Motor verlor jedoch an Leistung und er musste Position um Position wieder abgeben und beendete das Finale als 13.

08-06_rmc_m-tec_osch4400SeniorMax / Cup
Gleich zu Beginn des Sonntags zeigten Sergej Blum und Daniel Hoppe zum wiederholten Male das M- Tec- Logo ganz weit vorne und starteten von Platz 5 und 7 im Prefinale, Daniel konnte seine 7. Position bis zur Zieleinfahrt behaupten, Sergej jedoch verlor an Boden nach einigen spannenden Zweikämpfen und konnte nur als Zehnter durchs Ziel fahren.

In den 18. Runden des Finales gelang es Hoppe durch tolle Überholmanöver auf den 2. Rang nach vorne zu fahren, seinen Teamkollegen Blum traf es hingegen im Finale hart: Durch einen verlorenen Zweikampf kam dieser auf die Wiese und musste einige Plätze an seine Mitstreiter abgeben und konnte dadurch am Ende leider nur die 16. Position erringen.

SeniorMax / World
Gleich zu Beginn der Testphase am Freitag war man sich sicher, dass beide World- Piloten des Teams vorne mitmischen konnten.

Allerdings gelang es nur Alexander Voll seine Spitzenzeiten auch in der Qualifikation umzusetzen und erreichte den 4. Startplatz im Prefinale.

Andre Huber und seine Mechaniker hatten eine falsche Übersetzung gewählt und so kam ein durchaus enttäuschter 21. Rang im Zeittraining zustande! Die Einsicht über diesen fatalen Fehler kam schnell und man korrigierte diesen, sodass man hoch motiviert ins Rennen ging.

Für Brisanz sorgte der Regenschauer zehn Minuten vor Beginn des 1. Laufes der World- Gruppe. Kaum war das Feld gestartet, zeigte sich, dass Andre derjenige war, der am Besten mit den veränderten Bedingungen auf Slicks bei halbnasser Fahrbahn zurecht kam. Fand man Andre schon nach dem Start in der Mitte des Feldes, war dies aber noch lange nicht das Ende dieser fabelhaften Aufholjagd: Runde um Runde hatte das M- Tec Racing Team Grund zur Freude, denn Andre ergatterte sich einen Platz nach dem anderen und konnte schließlich sogar seinen Kollegen Voll, auf Position 3 platzierend, überholen und diesen 2. Rang auch bis zur Zieleinfahrt behaupten. Diese tollen Ausgangspositionen der beiden M- Tec- Fahrer lies auf ein tolles Finale hoffen, jedoch verließ Alexander schon vor dem Start in der Formation- Lap das Glück, da sich die Schraube vom Kühler löste und der Benzinschlauch absprang. Nachdem das Feld an ihm vorbeifuhr, konnte dieser sein Kart provisorisch reparieren, musste aber von ganz hinten starten.

Andre, der zur Kenntnis nahm, dass sein Teamkollege Probleme hatte nahm vorne neben dem Führenden bis zur Startfreigabe das Tempo raus, sodass Voll sich dem Feld dank seines Teamkollegen noch anschließen und gleich am Start aufgrund seiner guten Performance jede Menge an Boden gut machen konnte. Am Ende langte es für die Beiden nach spannenden Zweikämpfen und gewagten Überholmanövern für die Ränge 4 und 8.

08-06_rmc_m-tec_osch6400Max DD2/ World
In den Trainingseinheiten an den vorangegangen Tagen zeigte, zu diesem Zeitpunkt noch Tabellenführer, Seweryn ( Tobi) Szczepanik, dass er aufgrund seines Startverbots wegen des nicht reglementkonformen Vergaser im Zeittraining in Wackersdorf, seinen Titelkampf nicht aufgeben wird und nutze die Tage als Training und zur Vorbereitung auf das nächste Rennen in Oppenrod, wo er an seine Auftaktsiege anknüpfen will. Betreuer Jochen Meurer äußerte sich wie folgt: „Uns war nicht bewusst, dass es sich um einen faulen Vergaser handelte, den Tobi in der Qualifikation in Wackersdorf fuhr. Es tut uns sehr leid, vor allen Dingen für Seweryn, der in den Rennen beim Auftakt bewies, dass er auch mit einem Kistenvergaser die identischen Zeiten fahren konnte und der „faule Vergaser“ daher keinen Vorteil versprach.“

Bela Szilagyi, der an diesem Veranstaltungstag, augrund des Startverbots von Szczepanik, alleine in dieser Klasse unterwegs war, hielt die Fahne für M- Tec hoch und sicherte sich den 3. Startplatz im Prefinale mit 1,8 Zehntel Rückstand auf den Gewinner des Zeittrainings.

Bela legte einen tollen Start hin und gewann eine Platzierung, verlor aber durch die Verteidigung seiner Position seine Chance auf den Sieg, da der Führende freie Fahrt hatte und einen Vorsprung herausfahren konnte, den Bela zwar wieder reduzieren konnte, aber leider keine Gelegenheit hatte, einen Überholversuch zu starten.

Max DD2/ World
In den Trainingseinheiten an den vorangegangen Tagen zeigte, zu diesem Zeitpunkt noch Tabellenführer, Seweryn ( Tobi) Szczepanik, dass er aufgrund seines Startverbots wegen des nicht reglementkonformen Vergaser im Zeittraining in Wackersdorf, seinen Titelkampf nicht aufgeben wird und nutze die Tage als Training und zur Vorbereitung auf das nächste Rennen in Oppenrod, wo er an seine Auftaktsiege anknüpfen will. Betreuer Jochen Meurer äußerte sich wie folgt: „Uns war nicht bewusst, dass es sich um einen faulen Vergaser handelte, den Tobi in der Qualifikation in Wackersdorf fuhr. Es tut uns sehr leid, vor allen Dingen für Seweryn, der in den Rennen beim Auftakt bewies, dass er auch mit einem Kistenvergaser die identischen Zeiten fahren konnte und der „ faule Vergaser“ daher keinen Vorteil versprach.“ Bela Szilagyi und Niels Rose, die an diesem Veranstaltungstag ohne Seweryn die Fahne für M- Tec hochhielten, sicherten sich den 3. bzw.13.Startplatz im Prefinale. Bela erreichte einen passablen 1,8- Zehntel- Rückstand auf den Gewinner des Zeittrainings, Niels jedoch hatte immer noch ein Defizit, dass er wegen seiner Größe, ein zu hohes Gewicht Runde um Runde mittragen muss, welches er zwar durch Gewichtsreduzierungen an seinem Chassis verringern konnte, es aber leider noch vorhanden war.

Bela legte einen tollen Start hin und gewann eine Platzierung, verlor aber durch die Verteidigung seiner Position seine Chance auf den Sieg ,da der Führende freie Fahrt hatte und einen Vorsprung herausfahren konnte, den Bela zwar wieder reduzieren konnte, aber leider keine Gelegenheit hatte, einen Überholversuch zu starten. Niels fuhr ein relativ unspektakuläres Rennen und profitierte vom Gerangel der Vordermänner und landete schließlich auf Platz…….

Bela sorgte schon in der Formationsrunde des Finales für Aufregung im ganzen Team, da er zur Kenntnis gab, dass er einen platten rechten Hinterreifen habe. Besorgt um die Verteidigung der super Ausgangsposition hielt sich Teamchef Manfred Haufe bereit, Belas Hinterreifen aufzupumpen, der sich allerdings dazu entschied, sein Rennen mit diesem Handicap zu beginnen. Am Start stellte sich heraus, dass er der bessere Starter im Vergleich zu Denis Thum war und fuhr zunächst auf Position 1, die er aber leider, nach einem Rampler von Thum in die Wiese, aufgeben musste. Da er nicht seine gewohnte Pace gehen und nicht seine Wettbewerbsfähigkeit um den Sieg zeigen konnte, entschied er sich, diese Aktion auf sich beruhen zu lassen. Bela biss Runde um Runde ins Lenkrad und verteidigte seinen 2. Platz eisern bis eine Runde vor Schluss, in der er eine Kurve seinen hart verteidigten Rang abgab, den er sich aber sofort wieder zurück erobern konnte und diesen auch bis zur Zieleinfahrt rettete. Niels kam am Start gut weg und profitierte wenig später durch die 3 Ausreitern Müller, Silberling und Heidorn, die sich gegenseitig in die Wiese bugsierten. Er konnte an ihnen vorbeiziehen und ließ an seinem 9. Platz nichts mehr anbrennen.

Quelle: PM M-TEC

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