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RMC - Spannung, Freude und 7 Pokale fürs M-Tec Racing Team in Wackersdorf

08-05 RMC in Wackersdorf 2008 - M-Tec GruppenfotoWackersdorf, 07.05.2008 - Vergangenes Wochenende war es endlich so weit: Nach wochenlangen Vorbereitungen und ausführlichen Tests des neuen Chassis fuhr das M- Tec Racing Team zum Saisonauftakt der Rotax Max Challenge nach Wackersdorf.

Insgesamt gingen 11 Fahrer für das Team unter der Betreuung von Jochen Meurer und Teamchef Manfred Haufe in fünf verschiedenen Klassen an den Start. Bei den Junioren vertraten Marco Bassendowski in der Klasse JuniorMax/ Cup , Philipp Pogoda und Maikel Splithoff, sowie Patryk Szczepanik in der Kategorie JuniorMax/ World das Team. Daniel Hoppe und Sergej Blum starteten bei den SeniorMax/ Cup- Läufen und Andre Huber, als auch Alexander Voll suchten den Weg nach Wackersdorf auf, um in der Klasse SeniorMax/ World zu starten. Seweryn ( Tobi) Szczepanik, Bela Szilagyi und Niels Rose komplettierten das Team und gingen bei den DD2 an den Start.  

JuniorMax/ Cup
Marco Bassendowski konnte sich nach einer sehr guten Leistung im Zeittraining, welches er mit dem 8. Rang beendete, sogar noch steigern: Von 8 im Prefinale gestartet, konnte er bereits am Start ein paar Konkurrenten überholen. Marcos Rundenzeiten verbesserten sich von Runde zu Runde und am Ende erreichte er den 4. Platz im Prefinale, der ihm eine gute Ausgangsposition im Finale sicherte. Aufgrund dessen konnte er im Finale noch den 3. Podiumsplatz einfahren und sich einen Pokal sichern.

JuniorMax/ World
Gleich 3 Fahrer nahmen in dieser Kategorie teil und jeder hat seine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Lief es bei Maikel Splithoff anfangs im Zeittraining sehr gut und konnte er im Zeittraining den 6. Startplatz erreichen, hatte Philipp Pogoda im Qualifying noch mit Motorproblemen zu kämpfen und erreichte somit einen enttäuschten 14. Startplatz im Prefinale. Patryk Szczepanik nutze den Tag als Trainingseinheit, um seinen Triningsrückstand aufzuholen und sortierte sich auf den 16. Rang im Zeittraining ein. Kaum war das Prefinale gestartet, konnten alle 3 M- Tec- Piloten zeigen, was in ihnen steckte: Maikel S. kämpfte sich nach Gerangel in der Spitzengruppe auf einen hervorragenden 2. Platz nach vorne, Phillip P. verbesserte sich sogar um ganze 7. Plätze , sowie Patryk S. um 2 Ränge. Der Erfolgsstrang sollte im Finale zunächst nicht reißen: Maikel S. konnte die Pace der Spitze mitgehen, jedoch viel er nach spannenden Kämpfen am Ende des Rennens auf den 6. Rang zurück. Phillip P. hingegen, der endlich ohne technische Probleme fahren und den Speed mitgehen konnte, schloss sich der Spitzengruppe an und profitierte am Ende von den vielen Überholmanövern in dieser Gruppe und erreichte erfreulicherweise den 4. Pokalplatz. Auch bei Patryk S. lief es immer besser, er konnte seine Rundenzeiten weiterhin verbessern und sich auf den 13. Rang im Finale platzieren.

SeniorMax/ Cup
Nicht nur bei den Junioren, sondern auch bei den Senioren, zeigte das Team, dass man sich an der Spitze etablieren kann. Daniel Hoppe qualifizierte sich für den hervorragenden 3. Startplatz im Prefinale und überholte gleich am Start den Zweitplatzierten und konnte diesen bis zum Zieleinlauf erfolgreich hinter sich halten. Jedoch musste er im Finale, vom 2. Rang gestartet, 2 Plätze einbüßen und verpasste so mit dem 4. Platz ganz knapp das Podium. Sergej Blum konnte sich im Tagesverlauf von Mal zu Mal steigern, hielt er im Zeittraining noch die 12. Platzierung ein, so konnte er sich im Prefinale 5 Plätze nach vorne arbeiten, des weiteren im Finale nach einem tollen Start noch einen weiteren, was Rang 6 im Finale bedeutete.  

SeniorMax/ World Auch in der Gruppe, die um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Italien kämpft, fand man die M- Tec- Piloten unter den Top 10. Alexander Voll fand sich nach dem Qualifying auf dem 5. Rang wieder, aber bei seinem Teamkollegen Andre Huber lief es zunächst noch nicht ganz rund und er beendete dieses nur mit dem 9. Rang, was unter den Erwartungen lag. Doch das Prefinale lief auch anders als erwartet, kämpfte Alexander anfangs um die Podiumsplätze mit und hielt sich auf dem 2. Rang, fand man ihn auf einmal, durch einen Anstoß von hinten und nach einem kurzen Ausflug ins Grüne, hinter seinem Kollegen Andre H. wieder, der sich in der Zwischenzeit auf den 7. Platz verbessern konnte. Und so lief man auch ins Ziel ein und das hieß, Startplätze 7 und 8 im Finale. Leider riss die Pechsträhne bei Alexander V. auch im Finale nicht ab, er blieb im Gerangel hängen und konnte sich nicht weiter nach vorne arbeiten, obwohl er durchaus das Tempo der Spitzengruppe hätte mitgehen können. Jedoch konnte sich das Team über den Erfolg von Andre erfreuen, der bereits am Start an Boden gutmachte und sich im Final- Verlauf weitere Plätze ergattern, sowie am Ende einen passablen Vorsprung vor dem Drittplatzierten einfahren konnte.

DD2 / World
In der Königsklasse war M- Tec das Maß aller Dinge. Bereits im Zeittraining zeigten Seweryn ( Tobi) Szczepanik und Bela Szilagyi ihre Überlegenheit in dieser Klasse, so warteten sie zu Beginn des Qualis in aller Ruhe bis alle anderen bereits die ersten Runden gefahren hatten, um dann gemeinsam ihr Zeittraining zu beginnen. So fuhren sie, dank Teamwork und sehr gutem Material die Startplätze 1 und 3 ein. Konnte sich im Zeittraining noch ein anderer Fahrer zwischen die beiden drängen, ließen sie aber im Prefinale nichts anbrennen . Tobi , von der Pole gestartet, fuhr von Anfang an vorne weg und Bela S., der gleich am Start den 2. Rang erkämpfte, musste diesen zunächst noch verteidigen . Doch ein paar Runden später fuhr auch er einen großen Vorsprung heraus und so fuhren die M- Tec- Piloten einen ungefährdeten Doppelsieg ein. Nicht anders sah es im Finale aus: Tobi verteidigte am Start seinen Platz vor seinem Teamkollegen und da er der Schnellere von beiden an diesem Wochenende war, musste sich Bela mit dem 2. Platz zufrieden geben und so machten so das Wochenende des Teams mit 2 Doppelsiegen perfekt! Niels Rose, der nach langer Pause wieder an Rennen teilnimmt, konnte erfreulicherweise, trotz zu hohem Gewicht aufgrund seiner fast 2- Meter- Größe, den 3- fachen Meister Carsten Müller im Zeittraining mit dem 9. Rang hinter sich lassen. Jedoch hatte er in den Rennläufen kein Glück. Verlor er im Prefinale nur einen Platz, so musste er leider im Finale, nach einer Kollision, sein Kart wenige Runde nach dem Start am Streckenrand abstellen.

Bei 11 Piloten, die am vergangenen Wochenende teilnahmen und insgesamt 7 Pokalen blickt das Team aus Siegburg auf ein sehr erfolgreiches Wochenende zurück und freut sich auf die bevorstehenden Rennen. 

Quelle: PM M-Tec 

 

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