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ADAC Formel Masters - Marco Sørensen siegt auf regennassem Sachsenring

Das Podium vom Sonntagsrennen Wulbusch und Bachler verdrängen Tabellenführer Parente vom Podium

Sachsenring, 21.09.2008 - Im ersten Rennen des ADAC Formel Masters auf dem Sachsenring lag der 18 Jahre alte Marco Sørensen (ma-con) lange in Führung, bis ihn ein Defekt ans Ende des Feldes zurückwarf. Im heutigen zweiten Durchgang entschädigte er sich selbst für die entgangene Chance: Nach souveräner Fahrt auf regennasser Strecke siegte der Däne vor Philip Wulbusch (19, Neuenhagen/Mücke Motorsport, ADAC Berlin-Brandenburg) und Klaus Bachler (17, Österreich/ Neuhauser Racing), die sich beide aus dem vorderen Mittelfeld aufs Podium vorkämpften und dabei auch Tabellenführer Armando Parente (19, Portugal/ URD-Rennsport) hinter sich ließen.

Pünktlich zum Rennstart hatte der Regen über dem Sachsenring zwar aufgehört, aber da die Strecke noch nass war, wurden alle Formel ADAC powered by Volkswagen mit Dunlop-Regenreifen ausgerüstet. Sørensen stand wie bei allen seinen insgesamt vier Einsätzen in der "Formel ADAC" auf der Pole-Position. Doch er konnte diese nicht in die Führung ummünzen. Die beiden hinter ihm platzierten URD-Rennsport-Piloten Nico Marvin Monien (18, Römerstein) und Armando Parente zogen an ihm vorbei. "Ich bin noch nie auf nasser Strecke gestartet", begründete Sørensen seinen verhaltenen Auftakt. "Es hat drei Runden gedauert, bis ich einen Rhythmus gefunden hatte." Danach ließ er nichts mehr anbrennen: Erst überholte er Parente, wenig später Monien. Am Ende siegte er mit 12,5 Sekunden Vorsprung, dem größten in der bisherigen Saison. Für Sørensen war es der zweite Sieg in der neuen Nachwuchsserie.

Das stark beginnende URD-Rennsport-Duo musste aber nicht nur den späteren Sieger passieren lassen. Gegen Monien wurde eine Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts verhängt. Er fiel vom zweiten auf den siebten Platz zurück, wurde am Ende noch als Sechster abgewinkt. Parente rutschte auf den vierten Platz ab. Er schaffte es nicht, zwei Regen-Spezialisten hinter sich zu halten. Sowohl der von Startplatz sieben kommende Philip Wulbusch als auch Klaus Bachler, der als Sechster ins Rennen ging, fühlten sich auf dem rutschigen Belag pudelwohl. "Als ich heute morgen aus dem Fenster schaute und den Regen sah, hatte ich schon innerlich gejubelt", kommentierte Bachler das Wetter. Er hatte schon in Assen beim ersten Regenrennen der "Formel ADAC" mit einem Sieg geglänzt, danach aber eine kleine Durststrecke erlebt. "Die ist nun hoffentlich vorbei." Auch Wulbusch konnte dem vermeintlich schlechten Wetter nur Gutes abgewinnen: "Ein super geiles Rennen, es macht mir unglaublichen Spaß im Regen zu fahren. Leider konnten wir das bisher nur selten." Eine gute Leistung im Nassen zeigte auch Kevin Friesacher. Der 18-jährige Österreicher von Brückner Motorsport marschierte vom neunten auf den fünften Platz vor.

In der Tabelle behauptete sich Armando Parente mit 126 Punkten an der Spitze. Dahinter folgen nun punktgleich Bachler und Monien (beide 98) sowie ebenfalls auf Augenhöhe Philip Wulbusch und Markus Pommer (17, Erlenbach) mit je 79 Zählern. Pommer wurde im Sonntagsrennen auf dem Sachsenring Siebter. Den nächsten Auftritt hat das ADAC Formel Masters vom 10. bis 12. Oktober in Oschersleben.  

Quelle: PM ADAC

 

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