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ADAC GT Masters - Erster Aston Martin-Sieg – Titelentscheidung im Sonntagsrennen

Hohenadel/Makowiecki triumphieren auf dem Sachsenring

Sachsenring, 20.09.2008 - Das schönste Geschenk hat sich Christian Hohenadel selbst beschert: An seinem 32. Geburtstag feierte der Saarländer aus Quierschied zusammen mit Frédéric Makowiecki (27, Frankreich) im Aston Martin von Hexis Racing nach einem starken Rennen auf dem Sachsenring seinen ersten Sieg im ADAC GT Masters. Es war gleichzeitig der Premieren-Triumph für die englische Sportwagenschmiede in der populären GT-Serie. Mit einem dritten Platz hinter dem Corvette-Duo Klaus Ludwig (58, Troisdorf) und Dominik Schwager (32, München/Callaway Competition) vertagten die Tabellenzweiten Christopher Haase (20, Kirchleus) und Albert von Thurn und Taxis (25, Regensburg/Flatex-Reiter, Lamborghini) die Titelentscheidung auf das letzte Saisonrennen am Sonntag.

Auch das vorletzte ADAC GT Masters-Rennen des Jahres verdiente sich das Prädikat "ereignisreich": Zunächst setzte sich Polesitter Sebastian Asch (22, Ammerbuch) im Argo-Racing-Lamborghini ab. Doch nach wenigen Runden schmolz sein Vorsprung. In Runde 15 übernahm Jeroen Bleekemolen (26, Niederlande) im Porsche von Mühlner Motorsport die Spitze. Für Asch kam es noch schlimmer: Er strandete wenig später im sächsischen Kies. Partner Frank Schmickler (43, Rösrath) kam daher gar nicht mehr zum Einsatz. Aber auch der neue Spitzenreiter konnte sich nicht behaupten: Beim Fahrerwechsel von Jeroen Bleekemolen zu seinem Bruder Sebastiaan (30) klemmte das Gurtschloss. Zehn Sekunden gingen verloren, am Ende reichte es nur zu Platz vier. Auch die Entscheidung um den Sieg fiel beim Stopp. "Weil ich zweimal hinter langsameren Lamborghini fest hing, kam ich früh an die Box", so Geburtstagskind Hohenadel. Er übergab an seinen schnellen Partner Markowiecki. Der Franzose legte so furios los, dass sich die vor ihrem Stopp führende Corvette mit Ludwig/Schwager bei der Rückkehr auf die Strecke auf Platz zwei eingruppieren musste. In dieser Reihenfolge wurde auch die Ziellinie überquert.

Da Ludwig/Schwager als Gaststarter nicht punktberechtigt sind, kassierten Haase/von Thurn und Taxis acht Zähler für ihren dritten Platz. Den so wichtigen Sprung aufs Podium machte von Thurn und Taxis perfekt, als er zur Freude seiner an die Strecke gereisten Mutter Gloria von Thurn und Taxis den Porsche der Bleekemolen-Brüder niederrang. 67 Punkte haben die Verfolger auf dem Konto, Tabellenführer Tim Bergmeister neun mehr. Daher kann das Motto der Zweitplatzierten für Sonntag nur "Attacke" lauten. "Wir müssen morgen siegen, geben also Vollgas. Auch wenn es schwer wird, noch ist nichts entschieden", gibt sich Haase kämpferisch. Lange sah es so aus, als würde die Titelentscheidung schon heute fallen, denn Tabellenführer Tim Bergmeister und sein zunächst am Steuer sitzender Bruder Jörg lagen vor ihren Rivalen. Doch ein Reifenschaden ließ sie bis auf Platz sechs hinter dem zweiten Hexis-Aston Martin mit Manu (45, Portugal) und Julien Rodrigues (26, Frankreich) im Cockpit zurückfallen.  

Gut in Szene setzten sich zwei Lokalmatadoren: Zusammen mit dem Österreicher Jörg Peham punktete der Oberlungwitzer Ruben Zeltner (49) im Porsche des G-Private-Team auf Rang acht. Ronny Melkus (34, Dresden) erkämpfte mit Bob-Olympiasieger Christoph Langen (46, Berchtesgaden) im Vorjahres-Porsche von Buchbinder Racing by emotional engineering Platz elf.

Quelle: PM ADAC GT MASTERS

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