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ADAC Formel Masters biegt auf die Zielgerade ein

Der Tabellendritte Klaus Bachler (Neuhauser Racing) Spannender Titelkampf geht auf dem legendären Sachsenring weiter

Nach Oschersleben, zweimal Nürburgring, Assen und EuroSpeedway macht das ADAC Formel Masters bei seiner Premieren-Saison nun Station auf dem anspruchsvollen Sachsenring. Bei den bisherigen Rennen boten die Talente aus acht Nationen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren den Zuschauern stets packende Duelle. Nicht weniger als sieben verschiedene Youngster trugen sich bei den zehn vorangegangenen Läufen in die Siegerliste ein. Einer hat allerdings noch kein Rennen gewonnen: Armando Parente. Und dennoch führt der 19 Jahre alte Portugiese vom Team URD Rennsport die Tabelle an.

96 Punkte hat Parente trotz Fehlens des heiß ersehnten ersten Triumphes gesammelt, 14 mehr als sein nächster Verfolger, Teamkollege Nico Marvin Monien (18, Römerstein). Wie ihre Gegner fiebern die URD-Piloten den beiden 30-minütigen Rennen auf der ostdeutschen Berg-und-Tal-Bahn entgegen, die mit den schwer einzusehenden Einlenkpunkten eine echte Fahrerstrecke ist. Allerdings ist der Sachsenring Neuland für die Fahrer, da hier im Gegensatz zu Oschersleben, Hockenheim und Nürburgring keine Testfahrten mit dem 145 PS starken Einheitsauto Formel ADAC powered by Volkswagen stattfanden. "Viele von uns sind den Sachsenring auf der Playstation abgefahren, leider ist das nicht besonders aussagekräftig. Aber so viel kann man wohl sagen: Das ist eine tolle Strecke, auf die wir uns alle freuen können", so Monien, der nach einem Reifenpoker auf abtrocknender Strecke in Assen seinen ersten Sieg feierte. Damit war der Knoten geplatzt: In den folgenden vier Rennen fuhr er drei weitere Male aufs Podium und damit mitten hinein in den Titelkampf. Mit 80 Zählern hält Klaus Bachler (17, Neuhauser Racing) Kontakt zum Spitzenduo.

 Noch ist aber nichts entschieden in der "Formel ADAC", denn inklusive Sachsenring sind sechs Rennen offen und 138 Punkte zu vergeben. Daher hat auch das dicht gedrängte Mittelfeld alle Chancen. Dort tummeln sich unter anderem die Rennsieger Burkhard Maring (18, Brüggen/Eifelland-Racing), Markus Pommer (17, Erlenbach/Abt Sportsline), Kevin Friesacher (18, Österreich, Brückner Motorsport), Kevin Magnussen (15, Dänemark/Van Amersfoort) und Willi Steindl (16, Österreich/ADAC Berlin-Brandenburg) auf den Positionen vier, sechs, sieben, neun und elf. Wie Spitzenreiter Parente ohne Sieg, aber trotzdem dank guter Punktausbeute mitten im Geschen sind der Gesamtfünfte Philip Wulbusch (19, Neuenhagen/ADAC Berlin-Brandenburg), die einzige Frau im Feld, Emma Kimiläinen (19, Finnland/Van Amersfoort Racing), auf Rang acht sowie der 15-Jährige Daniel Abt (Kempten/Abt Sportsline). Der Sohn des DTM-Teamchefs Hans-Jürgen Abt ist Zehnter.

 Den bereits etablierten Fahren hat sich zuletzt bärenstarke Konkurrenz entgegengestellt: Der Däne Marco Sørensen (ma-con Motorsport) bestritt auf dem EuroSpeedway sein erstes Wochenende in der "Formel ADAC" und eroberte auf Anhieb zwei Mal die Pole-Position sowie einen zweiten Platz und einen Sieg. Damit katapultierte er sich auf Tabellenplatz zwölf. Der 18-Jährige wird auch am Sachsenring sowie bei den beiden Abschlussveranstaltungen in Oschersleben (10.–12.10.) sowie beim DTM-Finale in Hockenheim (24.–26.10.) antreten und dem Endspurt der Junioren weitere Würze verleihen.

Quelle: PM ADAC Formel Masters

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