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ADAC GT Masters - Tim Bergmeister nach erneutem Sieg auf Titelkurs

Verfolger Haase/von Thurn und Taxis fallen im ADAC GT Masters zurück

EuroSpeedway, 07.09.2008 - Tim (33, Langenfeld) und Jörg Bergmeister (32, Langenfeld) gelang im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters auf dem EuroSpeedway nach dem hart erkämpften Erfolg vom Vortag ein weiterer, diesmal ungefährdeter Sieg. Für Tim Bergmeister war es im Porsche von Mühlner Motorsport bereits der dritte Saisonerfolg, der auch eine Vorentscheidung im Titelkampf bedeutet. Der Rheinländer reist mit 13 Punkten Vorsprung zum Finale in zwei Wochen auf dem Sachsenring. Er profitierte vom Pech der Titelverteidiger und Verfolger in der Tabelle – Albert von Thurn und Taxis (25, Regensburg) und Christopher Haase (20, Kirchleus) –, die vom zweiten Rang zu Rennbeginn wegen Beschädigungen und technischer Probleme am Lamborghini von Reiter Engineering auf die fünfte Position zurückfielen.

 

Das Bruderpaar Bergmeister kontrollierte das Rennen vom Start weg souverän und fuhr mit mehr als zehn Sekunden Vorsprung durchs Ziel, nachdem Marc Hennerici (26, Mayen) und Kenneth Heyer (28, Wegberg) erst gar nicht von der Pole-Position starten konnten – zu gravierend waren die Beschädigungen am Ford GT von Matech Concepts nach dem Unfall am Vortag gewesen. "Ich musste nur den Vorsprung kontrollieren, den mein Bruder herausgefahren hat", bedankte sich Tim Bergmeister im Ziel, dessen Bruder Jörg ihm in der Titelphase zu Hilfe kommt. "Das Auto ist auf die Distanz perfekt", lobte Jörg Bergmeister. "Wir haben die Abstimmung nach dem Regen in der Nacht unverändert gelassen. Seit dem Nürburgring hilft uns mein Ingenieur aus den USA, Stefan Pfeiffer. Ihm und dem Team von Bernhard Mühlner ein herzliches Dankeschön für den guten Porsche."

Auf Rang zwei lag zunächst der Lamborghini der Titelverteidiger. Als Christopher Haase in Runde 24 das Auto an Albert von Thurn und Taxis übergab, begann die Phase der Probleme. "Der Splitter war gebrochen und die Wirkung der Servolenkung ließ nach. Auf einem spiegelglatten Randstein habe ich mich außerdem gedreht", klagte von Thurn und Taxis, der auf Rang fünf zurückfiel.

Den zweiten Platz sicherten sich wie schon am Vortag Christian Hohenadel (31, Quierschied) und Philippe Dumas (30, Frankreich). Sie waren im Aston Martin von Hexis Racing bereits beim Start von der sechsten auf die dritte Position vorgefahren. "Ich wollte in der zweiten Rennhälfte noch zur Spitze aufschließen, aber dazu hat es nicht gereicht. Trotzdem ist Platz zwei mehr, als wir erwarten durften", freute sich Hohenadel. Den dritten Podestplatz errangen Sebastian Asch (22, Ammerbuch) und Frank Schmickler (43, Rösrath). Sie waren als Dritte im Lamborghini von Argo Racing gestartet, verloren in der Anfangsphase etwas Zeit und kamen schließlich vor einem stark aufgelegten Corvette-Duo ins Ziel. "Als ich von Thurn und Taxis bei seinem Dreher ausweichen musste, kam leider Christian Hohenadel vorbei. Aber Platz drei ist okay", urteilte Schmickler.

Eine starke Aufholjagd gelang Toni Seiler (50, Schweiz). Als Vierter in der Corvette seines Teams Toni Seiler Racing gestartet, fiel er zunächst aus den ersten zehn Positionen heraus und begann eine furiose Jagd, die Teamkollege Oliver Mayer (50, Ingolstadt) mit sehenswerten Manövern erfolgreich fortsetzte. Rang vier war am Ende der Lohn für die deutsch-schweizerische Kombination.

Quelle: ADAC

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