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ADAC GT Masters - Jörg und Tim Bergmeister feiern spektakulären Gesamtsieg

Tim Bergmeister/Jörg Bergmeister, Mühlner MotorsportTitelverteidiger im ADAC GT Masters kämpfen um Anschluss nach vorn

EuroSpeedway, 06.09.2008 - Hochspannung im ADAC GT Masters garantierten bei der sechsten Veranstaltung auf dem EuroSpeedway vor allem drei Spitzenteams: Tabellenführer Tim Bergmeister (33, Langenfeld), ab sofort wieder mit Bruder Jörg (32, Langenfeld) im Porsche von Mühlner Motorsport unterwegs, erkämpfte sich fünf Minuten vor Ende des ersten Rennens trotz 50 Kilo Platzierungsgewicht die Führung. Bis dahin hatten Philippe Dumas (Frankreich) und Christian Hohenadel (31, Quierschied) überraschend im Aston Martin von Hexis Racing das Rennen dominiert. Die Titelverteidiger Albert von Thurn und Taxis (25, Regensburg) und Christopher Haase (20, Kirchleus) lieferten sich im Lamborghini von Reiter Engineering mit 60 Kilo Extraballast lange einen sehenswerten Kampf mit den Brüdern Bergmeister, den sie am Ende als Dritte beendeten. 

Zunächst setzte sich Christian Hohenadel von Startplatz eins sukzessive um mehrere Sekunden ab und ließ sich auch nicht durch eine Safety-Car-Phase irritieren. Sie war erforderlich geworden, nachdem der Ford GT von Matech mit Kenneth Heyer (28, Wegberg) aus dem Kiesbett geborgen werden musste. Vorausgegangen war eine Attacke von Oliver Mayer (50, Ingolstadt / Toni Seiler Racing, Corvette) und Julien Rodrigues (26, Frankreich / Hexis Racing, Aston Martin). Als Hohenadel seinen Aston Martin an Philippe Dumas übergab, büßte der Franzose bei einem Dreher in Runde 25 elf Sekunden ein und lag nur noch sieben Sekunden vor Christopher Haase. Zwei Umläufe später startete Jörg Bergmeister erfolgreich eine Attacke auf den vor ihm fahrenden Lamborghini von Haase. Anschließend verkürzte der Porsche-Pilot den Sechs-Sekunden-Vorsprung von Dumas Runde um Runde. In Runde 36 übernahm Bergmeister fünf Minuten vor Rennende in der ersten Kurve nach Start und Ziel die Führung und gewann mit 3,494 Sekunden Vorsprung.

Damit half Jörg Bergmeister zu einem entscheidenden Zeitpunkt, den Tabellenvorsprung seines Bruders auszubauen: Tim Bergmeister vergrößerte sein Guthaben um vier auf sieben Zähler vor den Titelverteidigern Haase/von Thurn und Taxis, die in der Lausitz Dritte wurden. "Wir fuhren wirklich am Anschlag", bekannte Jörg Bergmeister im Ziel. "Wir haben das Auto sehr gut auf die Distanz abgestimmt, was sich voll ausgezahlt hat." Hohenadel und Dumas durften sich mit Rang zwei über ihr bestes Saisonergebnis freuen. "Die Startphase war wirklich sehr gut und das Auto war erstaunlich schnell", berichtete Hohenadel, der sich im Vorfeld einen Platz unter den ersten fünf Teams als Ziel gesetzt hatte. Das Lamborghini-Duo auf Rang drei bewertete das Ergebnis gemischt. "Es war ein sehr faires Rennen, aber mit dem Zusatzballast waren wir chancenlos", erklärte Haase. Von Thurn und Taxis ergänzte: "Wir hätten natürlich gerne den Porsche hinter uns gehalten, der sich in der Tabelle langsam absetzt."

Harald Becker (54, Emmendingen) und Frank Kechele (22, Ulm) betrieben mit Rang acht im Lamborghini von Argo Racing Schadensbegrenzung. Vor dem Rennen war ein Getriebetausch erforderlich geworden – das Duo startete nur von Platz zwölf. In der Tabelle liegen die beiden Fahrer mit 13 Zählern Rückstand auf Platz vier. Dahinter rangieren Frank Schmickler (43, Rösrath) und Sebastian Asch (22, Ammerbuch), die in der Lausitz im Argo-Lamborghini Vierte wurden. 

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