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ADAC Formel Masters - ADAC-Talente freuen sich auf EuroSpeedway

Windschattenduelle mit dem Einheitsauto Formel ADAC powered by Volkswagen München, 01.09.2008 - Bei der Premieren-Tournee macht das ADAC Formel Masters erstmals auch Station auf dem EuroSpeedway. Auf der hochmodernen, 3,4 Kilometer langen Rennstrecke fahren die Nachwuchs-Talente bei ihrem fünften Wettkampf-Wochenende die Saisonrennen neun und zehn aus. Als "Halbzeitmeister" reist der Portugiese Armando Parente (19, URD Rennsport) in die Lausitz. Sein Vorsprung auf die Verfolger ist aber sehr knapp – was die Spannung erhöht.

Aber keine Premiere ohne Generalprobe: Vor ihrem ersten Renneinsatz in der Lausitz haben die Talente im April einen Testtag auf dem EuroSpeedway absolviert. Die Strecke bekam durchweg gute Noten, entsprechend freut sich die Jugend auf ein Wiedersehen. "Der EuroSpeedway gehört zu meinen absoluten Lieblingsstrecken", urteilt beispielsweise Markus Pommer (17, Erlenbach) vom Team Abt Sportsline. "Auf dem Kurs wechseln sich schnelle und langsame Passagen ab. Das macht viel Spaß." Eine besondere Herausforderung ist für die ADAC-Schüler natürlich die schnelle Kurve "Turn 3". Pommer: "Hier kann man mehrere Linien wählen, was zum Überholen einlädt." Der 17-Jährige markierte bei den Tests im April die Bestzeit und unterstrich seine Titelambitionen zuletzt mit einem Sieg auf dem Nürburgring.

Ein EuroSpeedway-Fan ist auch der auf Tabellenplatz zwei abgerutschte Klaus Bachler (Neuhauser Racing). Der Österreicher fuhr damals die zweitbeste Testzeit und macht sich entsprechend Hoffnung, seine Spitzenposition mit guten Rennergebnissen vom Portugiesen Parente zurückerobern zu können. Parente liegt mit 75 Punkten nur drei Zähler vor Bachler. Ebenfalls dicht dahinter: Nico Marvin Monien (18, Römerstein/URD Rennsport, 70 Punkte), Burkhard Maring (18, Brüggen/Eifelland-Racing, 69) und Pommer (61).

Aber auch im Mittelfeld – in dem sich mit der Finnin Emma Kimiläinen (19, Van Amersfoort Racing) die einzige Frau tummelt – können sich bei acht noch offenen Rennen und über 180 zu vergebenden Punkten noch einige Fahrer Hoffnungen auf vorderste Tabellenplätze machen. Beispielsweise der Österreicher Kevin Friesacher (18, Brückner Motorsport), der seinem ersten Sieg am Nürburgring nun weitere Triumphe folgen lassen will. Der Kampf lohnt sich nicht zuletzt finanziell: Mit insgesamt 100.000 Euro ist der Preisgeldtopf in dieser Nachwuchsserie sehr attraktiv.

Aber die finanziellen "Trauben" hängen weit oben, denn die Leistungsdichte im ADAC Formel Masters ist hoch. Nicht weniger als sechs Fahrer haben sich in den ersten acht Rennen in die Siegerliste eingetragen. Das liegt zum einen an den fahrerischen Qualitäten der hoffnungsvollen Talente, zum anderen an der technischen Gleichstellung. Alle Piloten, darunter Daniel Abt (Abt Sportsline), der 15 Jahre alte Sohn von DTM-Teamchef Hans-Jürgen Abt, und Hans-Joachim Stucks Filius Ferdinand (17, Österreich/rhino’s Leipert), treten mit dem 145 PS starken Einheitsauto Formel ADAC powered by Volkswagen an.

Quelle: ADAC

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