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ADAC GT Masters reist zum vorletzten Lauf an den EuroSpeedway - Vorentscheidung in der Lausitz?

08-09_adac-gt-masters_3108_haase_tutMünchen, 31.08 / 01.09.2008 - Titel-Showdown, Teil 1: Vorentscheidung in der Lausitz? ADAC GT Masters reist zum vorletzten Lauf an den EuroSpeedway Noch zwei Veranstaltungen mit je zwei Rennen stehen im Kalender des ADAC GT Masters 2008: Vor dem großen Finale auf dem Sachsenring (20./21. September) reist der Tross der Traum-Sportwagen zunächst in die Lausitz. Am Wochenende vom 7. bis 9. September erfüllt der klanggewaltige Sound der großvolumigen und PS-starken Gran-Turismo-Coupés den EuroSpeedway – die perfekte Hintergrundmusik für den ersten Teil des Titel-Showdowns, bei dem Tabellenführer Tim Bergmeister (31, Langenfeld / Mühlner Motorsport) in seinem Porsche von zwei Lamborghini-Besatzungen gejagt wird.

Bergmeister, der wie zuletzt mit dem ehemaligen DTM-Piloten Frank Stippler (31, Bad Münstereifel) antreten wird, liegt mit 49 Punkten nur drei Zähler vor seinen heißesten Verfolgern, Christopher Haase (20, Kirchleus) und Partner Albert von Thurn und Taxis (25, Regensburg) vom Team Flatex-Reiter. Nach Platz drei sowie einem Sieg auf dem Nürburgring und den damit verbuchten 16 Punkten mischen plötzlich auch Routinier Harald Becker (54, Emmendingen) und sein junger Partner Frank Kechele (22, Ulm) im Titelkampf mit. Insgesamt haben die Argo Racing-Piloten 40 Zähler auf ihrem Konto.

"Nach dem unverschuldeten Unfall-Aus im zweiten Nürburgring-Rennen ist es ganz klar unser Ziel, die Tabellenführung zurückzuerobern", lautet die Kampfansage von Albert von Thurn und Taxis. "Allerdings schleppen wir 60 Kilo Erfolgsballast mit, das macht die Sache nicht einfach." Im Vorjahr holte der adelige Rennfahrer beim ADAC GT Masters-Einstand in der Lausitz mit seinem damaligen Partner Gianni Morbidelli immerhin einen Sieg. Kontrahent Bergmeister tritt hingegen zum ersten Mal im Porsche auf dem 3,5 Kilometer langen GP-Kurs des EuroSpeedway an und ist entsprechend verhalten optimistisch: "Da ich nicht genau weiß, was mich erwartet, ist es schwer, Prognosen abzugeben. Im Vorjahr fuhren die Porsche vorn mit, das ist kein schlechtes Zeichen. Außerdem haben wir weniger Extra-Kilos an Bord als unsere Verfolger. Ich denke, dass alle Fahrer an der Spitze versuchen werden, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, ohne unnötige Risiken einzugehen. Eine Nullnummer zu diesem Zeitpunkt könnte eine Vorentscheidung bedeuten." 

Neben von Thurn und Taxis/Morbidelli trug sich das Corvette-Team Toni Seiler Racing im Vorjahr in die Lausitz-Siegerliste ein. "Die Strecke ist eine gute Mischung aus fahrerisch anspruchsvollen Teilstücken und Vollgas-Passagen auf den beiden langen Geraden sowie der Steilkurve ‚Turn3’. Wie man 2007 gesehen hat, liegt das unserem Auto", erklärt Toni Seiler (55, Schweiz), der sich das Muscle-Car in diesem Jahr mit dem Ingolstädter Oliver Mayer (50) teilt. Die beiden erfahrenen Piloten wollen endlich ihre Pechsträhne beenden. Seiler: "Unser Ziel ist das Podium. Leicht wird es aber nicht, denn ich sehe nicht nur die Titelanwärter vorn, sondern auch die ebenfalls sehr PS-starken Aston Martin und Ford GT."

Verstärkung bekommt das Porsche-Lager auf dem EuroSpeedway: Drei Zuffenhausener Sportwagen aus Porsche Carrera Cup und Porsche Sports Cup haben sich für das PS-Spektakel vor den Toren von Berlin angekündigt.

Quelle: PM ADAC

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