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ADAC Formel Masters - Wer wird Halbzeitmeister im ADAC Formel Masters?

Tabellenführer Klaus Bachler (Neuhauser Racing) Tabellenführer Klaus Bachler will Führung am Nürburgring verteidigen

München, 11.08.2008 - Drei Veranstaltungs-Wochenenden, drei verschiedene Tabellenführer: Die Top-Positionen im ADAC Formel Masters sind hart umkämpft – ein Indiz für die hohe Leistungsdichte in der mit über 20 Fahrern aus acht Nationen besetzten neuen Nachwuchsserie von Europas größtem Automobilclub. Als aktueller Spitzenreiter reist der Österreicher Klaus Bachler (16, Neuhauser Racing) zum vierten Kräftemessen an den Nürburgring (15.–17. August), das im Rahmen des Langstrecken-Klassikers "ADAC 1000km-Rennen" ausgetragen wird.

"Ich werde natürlich versuchen, mich an der Spitze zu behaupten, aber es wird nicht leicht. Der Konkurrenzdruck in der Serie ist enorm und der Nürburgring eine schwierige Strecke", blickt Assen-Sieger Bachler auf die anstehende Herausforderung in der Eifel voraus. Spielraum für einen gröberen Schnitzer besitzt er nicht, denn mit 66 Punkten hat er nur sechs Zähler Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger, den Portugiesen Armando Parente (19, URD Rennsport). Und auch Burkhard Maring (18, Brüggen) ist mit neun Punkten Rückstand alles andere als abgeschlagen. Der Pilot vom Team Eifelland-Racing hatte mit einem Doppelsieg beim ersten Nürburgring-Auftritt im Mai vor großer Kulisse des 24-Stunden-Rennens die zwischenzeitliche Tabellenspitze erobert. Da will er wieder hin: "In Assen lief es mit insgesamt nur zehn Punkten nicht so gut, das möchte ich ausbügeln. Top-Drei-Platzierungen auf dem Nürburgring sind mein Ziel. Die Strecke mag ich, sie ist flüssig zu fahren und sehr schnell." 

Nur noch Gesamtsiebter ist mit 43 Punkten der für den ADAC Berlin-Brandenburg startende Willi Steindl (Mücke Motorsport). Der Österreicher, der gerade 18 Jahre alt wurde, war mit einer Pole-Position und einem Doppelsieg beim Auftakt in Oschersleben furios gestartet, blieb danach aber ohne Punkte und wurde somit als Tabellenführer schnell entthront. Jetzt will er wieder zuschlagen: "Auf dem Nürburgring haben mich Missgeschicke mögliche Podestplätze gekostet. Das Tempo auf der Strecke ist aber grundsätzlich bei mir da, daher blicke ich zuversichtlich auf die beiden kommenden Rennen."

Allen Grund zum Optimismus hat auch Kevin Magnussen. Der 15 Jahre alte Däne vom Team Van Amersfoort Racing bestritt im Mai auf dem Nürburgring seine ersten beiden Formel ADAC-Rennen überhaupt und wurde auf Anhieb zweimal Zweiter. In Assen belegte der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Jan Magnussen die Plätze drei und vier. Mit nun 55 Punkten schob er sich auf Platz vier der Tabelle. Gesamtfünfter ist Nico Marvin Monien (18, Römerstein/ URD Rennsport), der im Sonntagsrennen von Assen mit einem brillanten Reifenpoker erstmals gewann und jetzt heiß auf weitere Sektduschen ist.

Kurz vor dem ersten ganz großen Triumph stand in Assen auch die einzige Frau im Feld. Lange führte der weiße Formel ADAC powered by Volkswagen der Finnin Emma Kimiläinen (19, Van Amersfoort Racing) das Feld an, bevor ihr Monien den Sieg kurz vor dem Ziel wegschnappte und sie auf Platz zwei verdrängte. Vielleicht klappt es ja in der Eifel mit dem Sprung auf oberste Podesttreppchen.

Weitere Informationen unter www.adac.de/motorsport

Quelle: PM ADAC

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