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ADAC GT Masters - Erster Saisonsieg für Haase/v.Thurn und Taxis im verregneten Assen

Ritskes/Lammers sorgen für Lamborghini-Doppelsieg im ADAC GT Masters 

Assen, 20.07.2008 - Weder Regen noch eine längere Safety-Car-Phase brachten Titelverteidiger Christopher Haase (20, Kirchleus) und Partner Albert von Thurn und Taxis (25, Regensburg) im Samstagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Traditionskurs von Assen aus dem Rhythmus. Im Lamborghini Gallardo des Teams Flatex- Reiter siegten sie vor ihren Teamkollegen, den niederländischen Lokalmatadoren Jan Lammers (52) und Marius Ritskes (49). Als Dritte jubelten die jungen tschechischen Corvette-Piloten Martin Matzke und Jiri Skula (beide 18, MMRacing) auf dem Podium.

„Albert hat den Grundstein für unseren Sieg gelegt“, lobte ein glücklicher Christopher Haase im Ziel seinen Teamkollegen, der von der Pole-Position aus das Tempo vorgab. „Er ist bei diesen schwierigen Bedingungen wirklich stark gefahren. Leider büßte er seinen erarbeiteten Vorsprung wegen des Safety-Cars wieder ein.“ Das Sicherungsfahrzeug musste nach einem Unfall von Ford-GTPilot Kenneth Heyer (28, Wegberg/Matech Concepts) auf die Strecke.

 Auch die Fahrerwechsel wurden unter „Gelb“ absolviert. Christopher Haase übernahm das Steuer von Albert von Thurn und Taxis. Nachdem das Rennen wieder freigegeben wurde, markierte er die schnellste Rennrunde und siegte schließlich mit 7,815 Sekunden Vorsprung vor dem Schwesterauto. Die Lokalmatadoren Lammers/Ritskes arbeiteten sich in der Phase der Boxenstopps vom fünften auf den zweiten Platz vor. Auf der Strecke kämpften sie nicht nur gegen die Konkurrenz, sondern auch gegen schlechte Sicht – ihr Scheibenwischer war im Dauerregen ausgefallen. „Ein hartes Rennen, teilweise konnten wir nichts sehen“, so Lammers, der entsprechend begeistert war über den zweiten Platz.

Die Tschechen-Teenager Matzke/Skula behaupteten zunächst ihren zweiten Startplatz, fielen aber während des Fahrerwechsels bis auf Rang vier zurück. Am Ende reichte es dann aber doch noch zum ersten Podiumserfolg des Jahres. Eine starke Aufholjagd brachte Harald Becker (54, Emmendingen) und Frank Kechele (22, Ulm) vom zehnten auf den vierten Platz vor. Eine schöne Belohnung für das Team Argo Racing, das den bei einem Unfall am Norisring stark beschädigten Lamborghini im Eiltempo wieder aufgebaut hat. 

Tabellenführer Tim Bergmeister (33, Langenfeld) und Partner Frank Stippler (33, Bad Münstereifel/Mühlner Motorsport) kamen mangels elektronischer Fahrhilfen in ihrem Porsche nicht über Platz sieben hinter den beiden Aston Martin des Teams Hexis mit Michel Frey/Julien Rodrigues (34, Schweiz/26, Frankreich) und Manu Rodrigues/Christian Hohenadel (45, Portugal/31, Quierscheid) hinaus. Die damit verbuchten zwei Punkte reichten aber, um sich knapp vor den Rennsiegern Haase/v.Thurn und Taxis in der Gesamtwertung zu behaupten. Bergmeister hat vor dem Sonntagsrennen 40 Punkte, seine Verfolger 36.

Den Punkt für Platz acht sicherten sich in Assen Frank Schmickler (43, Rösrath) und Sebastian Asch (22, Tübingen) im zweiten Lamborghini von Argo Racing.

Quelle: ADAC MS

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