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ADAC GT Masters - Starke Niederländer freuen sich auf Heimspiel

Die populäre Sportwagen-Serie startet am Motorrad-Wallfahrtsort Assen  

14.07.2008 - Ungewohnte Geräusch-Kulisse auf dem Motorrad-WM-Kurs von Assen. Statt hochdrehender Zweirad-Triebwerke gibt am Wochenende vom 18. bis zum 20. Juli der grollende Sound der großvolumigen Sportwagen-Motoren im ADAC GT Masters den Ton an. Für fahrerische Akzente wollen vor allem die vielen niederländischen Fahrer der Serie sorgen und damit Tabellenführer Tim Bergmeister (33, Langenfeld, Mühlner Motorsport) unter Druck setzen.

Wie es geht, haben sie in diesem Jahr bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beispielsweise Peter Kox: Der 44-Jährige aus Eindhoven, der in einem Lamborghini Gallardo des Teams Flatex-Reiter startet, gewann zusammen mit seinem russischen Partner Roman Rusinovs (26) auf dem Nürburgring. Oder der ehemalige Formel-1-Pilot Jan Lammers. Mit seinem niederländischen Landsmann Marius Ritskes (49) legte er in einem weiteren Lamborghini des Teams Flatex-Reiter beim Stadtrennen auf dem Nürnberger Norisring eine bravouröse Aufholjagd vom achten auf den zweiten Platz hin.

Im Porsche mit der Startnummer 16 des Teams Mühlner Motorsport übernimmt Michael Bleekemolen den Platz von seinem Sohn Jeroen (26). Für den 58-Jährigen ist es der zweite Einsatz nach Oschersleben an der Seite des Stammpiloten Ronald van de Laar aus Amsterdam. Speerspitze der Mannschaft aus dem belgischen Spa-Francorchamps, die die Teamwertung im ADAC GT Masters anführt, ist natürlich der Porsche mit der Startnummer 14. Tabellenführer Tim Bergmeister wird ab Assen einen neuen, starken Partner bekommen: den ehemaligen DTM-Piloten Frank Stippler (33, Bad Münstereifel), der im Mai auf dem Nürburgring für den ersten Porsche-Sieg im ADAC GT Masters überhaupt gesorgt hatte. Trotz der personellen Verstärkung blickt der Gesamtführende nicht allzu optimistisch auf das einzige Auslandsgastspiel des Jahres: "Durch die Kombination aus dem von der FIA festgelegten Zusatzgewicht für den Porsche Cup S in Höhe von 50 Kilogramm und meinem Platzierungsgewicht von 70 Kilogramm müssen wir 120 Kilogramm schwerer fahren als der Porsche ursprünglich homologiert wurde. Da haben wir keine Chance mehr, aus eigener Kraft aufs Podium zu fahren." 

Ziel bleibt es also, die Tabellenführung von Tim Bergmeister mit einer möglichst brauchbaren Punkteausbeute zu verteidigen. Eine lösbare Aufgabe: Mit 38 Zählern liegt der Langenfelder immerhin zwölf Punkte vor seinen nächsten Verfolgern, Christopher Haase (20, Kirchleus) und Albert von Thurn und Taxis (25, Regensburg) im dritten Lamborghini des Teams Flatex-Reiter.  

Alle Fahrer können sich auf jeden Fall – unabhängig vom Geschehen auf der Strecke – auf ein ganz besonderes Wochenende freuen. Jan Lammers: "Seit der Renovierung der Strecke im Winter 2005 gehört die Anlage zu den schönsten in ganz Europa. Fahrerisch bietet der Kurs eine gute Mischung aus schnellen und winkeligen Passagen."

Quelle: PM ADAC 

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