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4. Lauf DMV ROTAX MAX Challenge - Heißer Endspurt der RMC in Wittgenborn eingeläutet...

RMC - Mini MAX SiegerehrungWittgenborn, 05.08.2007 - Der vorletzte Saisonlauf zur Deutschen DMV ROTAX MAX Challenge sollte zur Hitzeschlacht werden. Nicht nur, dass in der Meisterschaft die heiße Endphase eingeläutet wurde, auch das Wetter sorgte auf Deutschlands höchstgelegener Kartbahn in Wittgenborn für brennend heiße Luft. Die über 100 angereisten Teilnehmer behielten in den meisten Situationen kühle Köpfe, wozu auch die Ventilatoren sorgten, die der Veranstalter jedem Piloten spendierte.

MiniMAX
Neun MiniMAX-Piloten waren in Wittgenborn am Start, was das bislang größte Feld in diesem Jahr bedeutete. "Es ist schön zu sehen, dass das Feld langsam wächst. So wie es scheint, werden wir nächstes Jahr ein starkes Feld erwarten können. Im Gespräch mit den Händlern höre ich immer wieder, dass das Interesse da ist und sich einige Piloten bereits auf 2008 vorbereiten", zeigt sich RMC-Organisator Peter Kessler zuversichtlich. Im Zeittraining wurden die Minis ihrem Ruf als ausgeglichene und spannende Einsteigerklasse gerecht und überzeugten mit einer enormen Leistungsdichte: Am Ende der Sitzung trennten die ersten Drei gerade einmal 0.093 Sekunden. Schnellster Mann war Neuzugang und Ex-Bambini Nico Himmler (Jesolo), der mit 52.880 Sekunden die Etablierten, in Person Tom Kuhn (Trulli) und Tabellenführer Benedikt Bluoss (MS), in Schach hielt. Der Tabellenzweite Larry Ten Voorde sicherte sich Startplatz vier als Erster Pilot mit 53er Runden.

 

Den Start zum Prefinale entschied Bluoss für sich. Dabei musste sich der MS-Mann im gesamten Rennverlauf gegen harte Attacken von Kuhn und Himmler wehren. Gegen Rennende war es dann Kuhn, der in der Spitzkehre Platz eins übernahm und diesen bis ins Ziel verteidigen konnte. Die Freude währte allerdings nicht lang: Die Rennleitung sprach den Sieg am Ende Bluoss zu, habe Kuhn sein Überholmanöver doch mit Feindkontakt durchgesetzt.

Das Finale stand dann im Zeichen des Prefinal-Dritten Nico Himmler. Zusammen mit Bluoss lieferte er eine sehenswerte Show ab. Beide duellierten sich über das gesamte Rennen und tauschten mehrfach die Positionen. Erst auf den letzten Metern fiel schließlich die Entscheidung und so war es Himmler, der bei seinem Debut gleich den Sieg kassierte. Die weiteren Ehrenplätze nahmen Bluoss und Kuhn bei der Siegerehrung ein.

RMC - JuniorMAX - Philipp Wendt und Oliver KornJuniorMAX
Bei den 32 Junioren lieferten sich Oliver Korn (Energy) und Philipp Wendt (Swiss Hutless) ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen im Zeittraining, welches Korn als Tabellendritter mit nur 0.065 Sekunden Vorsprung letztlich für sich entschied. Platz drei ging an den Meisterschaftsführenden Toni Greif (MS). Damit zeigte er eine solide Leistung, allerdings war der Rückstand auf die erste Startreihe mit über zwei Zehnteln überraschend groß. Neben Greif komplettierte Matthias Bäurle (VRK) die zweite Startreihe. Dahinter nahmen Philipp Pogoda (M-Tec) und Bastian Dunkelmann (Energy) das Prefinale in Angriff. Auf Startplatz sieben konstatierte man Aljosha Wilhelmus, der in Wittgenborn auf CRG umgestiegen war: "Das Chassis geht sehr gut. Von Samstag an ging es immer nur aufwärts. Hoffentlich kann ich das auch im Rennen umsetzen", freute sich Wilhelmus über seinen Startplatz. Hinter ihm sicherten sich Maikel Splithoff (M-Tec), Maximilian Severin (VRK) und Dennis Widdmann (Kosmic) die weiteren Startpositionen.

Der erste Start zum Prefinale musste nach einer größeren Kollision im Mittelfeld abgebrochen werden. Während einer Reparaturzeit, die vor allen Dingen der Fünftplatzierte Pogoda zu nutzen wusste, wurde mit vereinten Kräften bis zur letzten Minute geschraubt und beim Restart war der M-Tec-Mann wieder mit von der Partie. Die Leistung der Mechaniker sollte Pogoda auch zu honorieren wissen. Mit dem notdürftig reparierten Kart kämpfte er sich im Rennen auf Platz vier vor. Vorne gab es kein Halten für Oliver Korn, der vom Start an dem Feld enteilte und mit über zwei Sekunden Vorsprung gewann. Dahinter sah Greif als sicherer Zweiter die Zielflagge. Er hatte sich zwar zu Rennbeginn lange gegen Wendt wehren müssen, konnte diesen aber am Schluss auf Respektabstand halten. Der fünfte Platz ging an Wilhelmus, der sich somit über sein bestes Saisonergebnis freuen durfte.

Das Finale verlief weniger spektakulär als das erste Rennen. Mit einem Bombenstart war es Philipp Wendt, der an die Spitze schoss und sich zusammen mit Oliver Korn im Schlepptau auf die 18 Runden machte. Beide lösten sich von ihren Verfolgern und sollten das Rennen unter sich ausmachen. Doch auch wenn sie stets dicht beieinander lagen, sollte es kein Manöver mehr geben und Wendt seinen ersten Sieg in der RMC einfahren. "Das geht schon in Ordnung. Wir waren gleich schnell. Leider bin ich am Start nicht gut weggekommen, weil mir jemand in die Seite gefahren ist. Platz zwei ist aber super, denn meine Meisterschaftskonkurrenten habe ich hinter mir gelassen", erklärte Korn nach dem Rennen. Und damit sollte er Recht behalten, denn Greif als Tabellenführer sah das Ziel nach einem einsamen Rennen hinter dem Energy-Piloten auf Platz drei. Vierter wurde Bastian Dunkelmann, der sich noch eine Position vor Dennis Widdmann behaupten konnte.

RMC - MAX Start - Patrick Kreutz und Bastian KrapothMAX
Für große Verwunderung im Fahrerlager sorgte gleich zu Beginn Tabellenführer Alexander Möhring (VRK). Nach dem freien Training zog er seine Nennung kurzfristig zurück und trat noch am selben Abend die Heimreise an. So war es Patrick Kreutz (Intrepid), der im Zeittraining der ersten Gruppe den absoluten Maßstab setzte. Keiner seiner Mitbewerber schien die Traumrunde von 47.311 Sekunden auch nur annähernd erreichen zu können. Erst in der zweiten Trainingsgruppe war es Bastian Krapoth (Energy), der immerhin noch bis auf 13 Hundertstel an die Bestzeit herankam und sich Platz zwei sicherte. Auch Tobias Holzhäuser (Kombi) auf Rang drei lag mit 47.590 Sekunden in Schlagdistanz und konnte sich knapp vor dem Viertplatzierten Maximilian Schickedanz behaupten. Die Plätze fünf und sechs teilten sich zeitgleich Sebastian Silberling (Sodi) und Tommy Helfinger (CRG) mit 47.653 Sekunden. Tobias Responde (VRK), Kevin Gross (Intrepid), Alexander Voll (M-Tec) und Sascha Haida (Birel) komplettierten die Top Ten, welche allesamt innerhalb einer halben Sekunde lagen.

Das Prefinale der ersten Gruppe sah Kreutz als klaren Sieger. Am Start zunächst hinter Holzhäuser zurückgefallen, übernahm der Intrepid-Pilot im Rennverlauf erneut die Spitze und baute seinen Vorsprung auf Holzhäuser bis zum Ziel um mehr als zwei Sekunden aus. Dahinter waren die Positionen schnell bezogen und so waren es Responde, Voll und Grupe, die die ersten Fünf bildeten. Enormes Pech hatte Silberling: In der letzten Runde noch auf Platz vier geführt, kollidierte er mit seinem Vordermann, wurde dadurch um die eigene Achse gedreht und fand sich damit im Hoffnungslauf wieder.

Im Prefinale 2 ließ Krapoth keinen Zweifel aufkommen. Er fuhr einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg nach Hause. Dabei profitierte er vom engen Kampf hinter sich, wo sich zahlreiche Piloten hart um die Verfolgerpositionen balgten. Gleich mehrere Verwarnungen waren die Folge und letztlich gab es sogar eine Zeitstrafe. Diese traf Denis Thum, der damit im Endergebnis auf Platz 14 zurückfiel. Einigen Glücklichen gelang es jedoch früh, sich aus dem Kampfpulk herauszulösen und hinter Krapoth ohne Rangeleien das Ziel zu erreichen. So waren es Hamann, Haida, Zimmerling und Cordes, die das Ergebnis komplettierten. Pechvogel des Laufs war wohl Liedolsheim-Sieger Christian Knogler, musste der Kosmic-Mann doch in der vorletzten Runde seinen sichergeglaubten vierten Platz wegen technischer Probleme abhaken.

Das Finale wurde zu einer One-Man-Show für Patrick Kreutz. Wie entfesselt spulte der Intrepid-Pilot die 18 Runden der Renndistanz ab. Er setzte sich sofort an die Spitze, ließ nie einen Zweifel aufkommen und gewann am Ende mit deutlichen fünf Sekunden Vorsprung. Auch die Ränge zwei und drei waren eine klare Sache: Hier behaupteten sich Krapoth und Responde. Für Spannung sorgte hingegen der Kampf um Rang vier. Eine exzellent aufgelegte Wiebke Zimmerling verteidigte diesen beständig gegen Holzhäuser, Voll und Grupe. Erst gegen Rennende gelang es Holzhäuser noch die Dame auf Platz fünf zurückzustufen, was dennoch ihr bestes Ergebnis im laufenden Jahr bedeutete.

RMC - MAX DD2 Andreas MatisMAX-DD2
Nach Oschersleben und Liedolsheim feierte Gaststarter Seweryn Szczepanik (M-Tec) in Wittgenborn mit 47.235 Sekunden die dritte Bestzeit in Folge. Neben ihm stellte Andreas Matis sein Kombikart ebenfalls in die erste Reihe. "Es lief schon beim Samstagstest sehr gut für uns. Jetzt muss nur noch das Rennglück mitspielen", erklärte der letztjährige Weltfinalteilnehmer, dem lediglich 0.087 Sekunden auf die Pole-Position fehlten. Auf Platz drei bescherte sich Patrick Mohr (Sodi) mit 47.351 Sekunden sein bislang bestes Trainingsergebnis in dieser Saison. Flankiert wurde er von Marc Landwehr (Mach1) der seinen Aufwärtstrend von Liedolsheim bestätigte. Abgerundet wurden die ersten Zehn von Philipp Roebers (Sodi), der trotz einer Rippenfellentzündung startete, sowie Kris Heidorn (CRG), den punktgleich Tabellenführenden Manuel Scheibinger (Birel) und Denis Thum (M-Tec), André Banaszak (Kombi) und Sebastian Gretkiewicz (CRG).

Noch vor dem Start des Prefinales gab es die ersten "Ausfälle" zu verzeichnen. Insgesamt fünf Piloten - darunter auch der Führende Thum - verpassten den Torschluss des Vorstarts und wurden für das Rennen auf die Zuschauertribüne verbannt. Daher nutzte Szczepanik die Gunst der Stunde, um die Spitze zunächst zu übernehmen - ihm auf den Fersen, Mohr und Landwehr. Matis folgte nach bescheidenem Start nur auf vier. Doch der Kombi-Pilot erholte sich schnell und blies zum Angriff. Nachdem er sich zunächst Landwehr und Mohr zurechtgelegt hatte, machte er Jagd auf den führenden M-Tec-Piloten. In wenigen Runden hatte er auch diesen Rückstand egalisiert und so dauerte es nicht lange bis die Zeitnahme den erfolgreichen Wechsel an der Spitze bescheinigte. Im Ziel feierte Matis den Sieg mit 0.623 Sekunden Vorsprung vor Szczepanik und Sodi-Pilot Mohr, der sich damit sein bestes Saisonergebnis sichern konnte.

Im Finale ließ Matis nichts mehr anbrennen. Er übernahm sofort die Führungsarbeit vor Szczepanik. Der Pole blieb zwar stets in Schlagdistanz, sollte aber nie ernsthaft eine Gefahr für Matis sein und so auf Rang zwei einlaufen. "Ich bin total happy! Endlich hat mal alles gepasst und die Technik hat auch mitgespielt", freute sich Matis nach dem Rennen. Der dritte Platz ging am Ende an Kris Heidorn. Nachdem er sich aus einer Kampfgruppe gelöst hatte, fuhr er ein einsames Rennen zu Ende und bescherte sich so sein persönliches Saisonhighlight. Dahinter sorgten Mohr, Scheibinger, Landwehr und Roebers für sehenswerte Duelle um den undankbaren vierten Platz. Mehrfach wechselte hier die Reihung, letztlich mit dem glücklichen Ende für Scheibinger. Den fünften und damit letzten Pokalrang ergatterte Mohr, der in der letzten Runde noch Landwehr mit einem sehenswürdigen Manöver niederringen konnte.

"Im Großen und Ganzen ein tolles Rennwochenende. Uns ist allerdings schleierhaft, warum eine ganze Reihe von Teilnehmern offensichtlich noch immer nicht weiß, dass die Vorstartzeiten unter allen Umständen einzuhalten sind. Dies wurde bei der Fahrerbesprechung auch noch einmal ausdrücklich betont. Persönlich fühlen wir mit den betroffenen Fahrern mit, aber Reglement ist nun einmal Reglement. Diesen Vorschriften war es auch zu verdanken, dass wir trotz der - durch die Junioren verursachten - Verzögerung die Veranstaltung pünktlich beenden konnten", so der Kommentar von RMC-Chef Peter Kessler.

MiniMAX
1. Nico Himmler, Jesolo
2. Benedikt Bluoss, MS
3. Tom Kuhn, Trulli
4. Larry Ten Voorde, Energy
5. Andre Heinze, Mach1
6. Onno Tunsch, Sodi
7. Eric Gorkow, CRG
8. Jörn von Wendt, Hutless

nicht klassifiziert: Maximilian Hermann, CRG

JuniorMAX
1. Philipp Wendt, Hutless
2. Oliver Korn, Energy
3. Toni Greif, MS
4. Bastian Dunkelmann, Energy
5. Dennis Widdmann, Kosmic
6. Maximilian Severin, VRK
7. Thomas Schöffler, MS
8. Matthias Bäurle, VRK
9. Maikel Splithoff, M-Tec
10. Kris Richard (CH), Sodi
11. Daniel Hoppe, M-Tec
12. Ilja Khanan, Kombi
13.Kevin Fahnauer, Sodi
14. Marco Bassendowski, M-Tec
15. Dennis Menze, PCR
16. Sven Baumstark, Tony
17. Aljoscha Wilhelmus, VCRK
18. Fabian Pflüger, CRG
19. Alexander Bensch, Mach1
20. Christopher Sutschu, Mach1
21. Patryk Szczepanik (PL), CRG
22. Alexander Banaszak, Kombi
23. Cedric Lindner, VRK
24. Ruthger Claus, Energy

nicht klassifiziert: Christopher Friedrich, Sodi Philipp Pogoda, M-Tec Jenny Wurster, WM Daniel Stübinger, VRK Patrick Weber,

VRK MAX
1. Patrick Kreutz, Intrepid
2. Bastian Krapoth, Energy
3. Tobias Responde, VRK
4. Tobias Holzhäuser, Kombi
5. Wiebke Zimmerling, M-Tec
6. Alexander Voll, M-Tec
7. Martin Grupe, Energy
8. Sascha Haida, Birel
9. Kevin Gross, Intrepid
10. Kevin Hamann, Kombi
11. Marko Knippschild, Kombi
12. Sebastian Silberling, Sodi
13. Maximilian Schickedanz, ?
14.Christofer Berkhan,VRK
15. Raphael Herczeg, Mach1
16. Marc Lupfer, Mach1
17. Martin Hippe, VRK
18. Manuel Bertl, Hutless
19. Philipp Lingen, Energy
20. Sebastian Michels, VRK
21. Niklas Rosenbach, CRG
22. Alex Arndt, CRG
23.Christian Knogler, Kosmic
24. Patrick Zipfel, Energy
25. Elias Hatko, Birel
26. Kai Honné, Energy
27. Ragnar Bogner,Trulli
28. Andreas Krafft, Mach1
29. Maik Vlasek, Mach1

nicht klassifiziert: Peter Cordes, Hutless Sven Meissner, Hutless Denis Thum, M-Tec Björn Brickwedde, CRG Maximilian Hackländer, VRK

MAX-DD2
1. Andreas Matis, Kombi
2. Seweryn Szczepanik (PL), M-Tec
3. Kris Heidorn, CRG
4. Manuel Scheibinger, Birel
5. Patrick Mohr, Sodi
6. Marc Landwehr, Mach1
7. Philipp Roebers, Sodi
8. Denis Thum, M-Tec
9. Sebastian Gretkiewicz, CRG
10. Mario Richber, Energy
11. André Banaszak, Kombi
12. Tanju Yildiz, M-Tec
13. Danilo Engelhardt, Mach1
14. Stefan Heinrich, Corse
15. Jürgen Herzberger, RM1

nicht klassifiziert: Michael Müller, M-Tec Uwe Burk, M-Tec

Quelle: [Timo. D.]

RMC - MAX Start - Patrick Kreutz und Bastian Krapoth

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