go-kart.de   -   Das Portal rund um den Kart- und Motorsport

Guter RMC - Saisonauftakt für das Straube Motorsport Team

Christoph LöfflerWackersdorf, 29.04.2007 – Das letzte April Wochenende stand ganz im Zeichen der deutschen Rotax Max Challenge, die mit einer Rekordbeteiligung von 134 Fahrern in die Saison 2007 startete. Auch in diesem Jahr ist das Berliner Straube Motorsport Team wieder mit zwei Fahrern in der RMC vertreten. In diesem Jahr starten für das Team der Leipziger Christoph Löffler sowie der Berliner Patrick Weiß in der Klasse der Rotax Max Senioren.

„Das war ein Start in die neue Saison, mit dem wir voll und ganz zufrieden sein können. Deutlich besser als ich erhofft hatte.“ sagte Teamchef Andreas Straube nach dem Rennen, auch wenn sein Fahrer Christoph Löffler zu jenem Zeitpunkt diese Einstellung noch nicht ganz teilen konnte.

Das Straube Motorsport Team war bereits am Donnerstag vor dem eigentlichen Rennen angereist und nutzte die Zeit, wie auch viele andere Teams, für ausgiebige Test- und Setupfahrten. Schnell zeigte sich, dass die verwendeten Swiss Hutless Diabolic Chassis auf der schnellen Wackersdorfer Strecke sehr gut laufen. Christoph Löffler wie auch Patrick Weiß, der seinerseits noch etwas an dem Umstieg von Birel auf das präzisere Swiss Hutless Material zu arbeiten hat, legten kontinuierlich schnelle Rundenzeiten vor.

Christoph LöfflerBereits im Warm Up zum Rennen am Sonntag konnte man erkennen, dass insbesondere Christoph Löffler die Zeiten der schnellsten Piloten im Feld mitgehen kann. Mit einer hervorragenden Leistung konnte er im Qualify einen sehr guten 13 Startplatz von 58 Fahrern für das Prefinale herausfahren. Der zweite Straube Motorsport Fahrer, Patrick Weiß, konnte leider aufgrund einer gerissenen Kette nur auf den 42. Startplatz für das Prefinale fahren.

Die Pechsträhne von Patrick Weiß setzte sich leider auch im Prefinale fort. Nach einigen sehr guten Zweikämpfen und Überholmanövern stoppte ein Unfall seine Aufholjagd. Mit beschädigtem Kühler konnte er zwar das Rennen beenden, sich aber mit einem 15. Platz nicht direkt für das Finale qualifizieren und musste in den Hoffnungslauf. Für Christoph Löffler lief es jedoch im Prefinale deutlich besser. In einem souveränen Rennen qualifizierte er sich mit einem 4. Platz direkt für das Finale. Eine besondere Konkurrenz stellten hier die niederländischen Fahrer in der Rotax Max Senioren Klasse dar, die den ersten Lauf der deutschen Rotax Max Challenge als Training für zwei Wochen später stattfindende Rotax Max Euro Challenge nutzten.

Der Berliner Patrick Weiß Im Hoffnungslauf ging es für Patrick Weiß dann darum, einen der ersten 10 von 34 Plätzen zu erlangen, um sich noch für das Finale zu qualifizieren. Eine Herausforderung der er sich erfolgreich stellte. In teilweise sehr harten Zweikämpfen gelang es ihm das Rennen auf dem 9. Platz liegend zu beenden.

Den Finallauf startete somit Patrick Weiß von der Position 33 aus, während Christoph Löffler mit Startplatz 7 deutlich weiter vorn im 34 Fahrer umfassenden Starterfeld positioniert war. Mit geschickten Überholmanövern gelang es Christoph bis auf den vierten Platz nach vorne zu fahren. Zu diesem Zeitpunkt war er der bestplatzierte deutsche Pilot im Feld. Leider stoppte ein Unfall zu Beginn des letzten Renndrittels jäh alle Bemühungen das Rennen mit einer solch guten, oder noch besseren, Platzierung zu beenden. In einer Kollision mit Patrick Kreutz zog er sich an einer der vorderen Bremsscheiben sowie an einem Achsschenkel Schäden zu, die dazu führten dass Christoph bis auf den 14. Platz durchgereicht wurde. Zumindest hatte er soviel Glück, dass Rennen noch beenden zu können.

Der Berliner Patrick Weiß Patrick Weiß hingegen wurde auch im Finallauf weiterhin vom Pech verfolgt. Kupplungsprobleme hinderten ihn an einer Aufholjagd, so dass er sich am Ende des Tages mit einem trotzdem erfolgreichen 26. Platz zufrieden geben musste. In Anbetracht des Starterfeldes von 54 Fahrern ein durchaus akzeptables Ergebnis.

„Dieser Unfall ist absolut ärgerlich. Ich war im Rennen super dabei und ein Platz weit vorn an der Spitze wäre auf jeden Fall drin gewesen“ ärgerte sich Christoph nach dem Rennen. Doch kann der 15 jährige Leipziger mit dem Ergebnis des Rennwochenendes auf jeden Fall zufrieden sein. Durchweg hat er gute Leistungen gezeigt.

Der Teamchef Andreas Straube sieht der diesjährigen RMC-Saison nun recht zuversichtlich entgegen: „Die nächste Strecke, Oschersleben, liegt den Swiss Hutless Chassis und es ist erfreulich, dass auch ein kleines Team so gut in Deutschlands größter Kartserie mitfahren kann.“

Die nächste Bewährungsprobe steht dem Team am 05.05. bevor. An diesem Tag geht es in Rathenow bei der Berlin Brandenburg Challenge auf die Strecke.
[M.K.]

Kartbahn Verzeichnis

Unser Kartbahnverzeichnis gibt Ihnen einen Überblick aller Kartbahnen in Deutschland!

Zufällige Kartbahnen in D

Medienpartner