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Die FIA GT-Meisterschaft vom 06.-08.07.07 in Oschersleben - ein Überblick

Ein Überblick: Die Klassengesellschaft spektakulärer Sportwagen

Oschersleben, 22.06.2007 - Faszinierende Sportwagen mit leistungsstarker Technik einerseits, spannende, spektakuläre Langstrecken-Rennen andererseits: Die FIA GT-Meisterschaft, die bei ihrem Gastspiel Anfang Juli in der Motorsport Arena Oschersleben gemeinsam mit der Renn- und Teststrecke in der Magdeburger Börde auf ein erfolgreiches Jahrzehnt des Bestehens zurückblickt, steht für hochkarätigen Motorsport. Garant für spannende Action beim einzigen Auftritt der Serie im deutschsprachigen Raum: ein Klassensystem für sowohl hochentwickelte als auch seriennahe GT-Sportwagen, das eigene Rennen im Rennen bietet.

 

Die automobilen Träume mit sattem Motorsound treten in der FIA GT-Meisterschaft dem Reglement nach in bis zu vier Klassen an, doch nur in zwei dieser Kategorien geht es um Meisterschaftspunkte. Aston Martin DBR9, Corvette C5R und C6R, Ferrari 550 und 575M Maranello, Lamborghini Murciélago R-GT oder Maserati MC12 – diese Sportwagen kämpfen in der GT1, der höchsten Kategorie der Serie, um Siege. Als erfolgreichster Sportler unter den hochentwickelten GT-Rennern erwies sich in der Motorsport Arena Oschersleben in den vergangenen Jahren der Maserati MC12, der seit seinem Debüt alle Gesamtsiege auf dem anspruchsvollen Kurs für sich verbuchte.

Die Leistungsdaten dieses reinrassigen Rennautos, wie sie beispielsweise vom deutschen Vitaphone-Rennstall eingesetzt werden, sprechen für sich: 630 PS Leistung entwickelt der Sechsliter-V12-Motor bei 7.500 U/min, gerade einmal 1.335 Kilogramm bringt der Supersportler dabei auf die Waage. Aber auch die Konkurrenz bietet in der Königsdisziplin der FIA GT-Serie technische Hochkaräter: In der Saison 2007 steht neben zwei Maserati- Siegen bislang auch ein Lamborghini-Triumph zu Buche. Der Berliner Stefan Mücke siegte gemeinsam mit seinem Stallgefährten Christophé Bouchut beim Saisonauftakt in China mit dem Murciélago R-GT von All-inkl.com Racing, in dem ein knapp 600 PS starker Sechsliter-V12-Motor zum Einsatz kommt. Sein Gewicht: schlanke 1.100 kg.

Seriennahere Sportwagen kommen dagegen in der Klasse GT2, der ein Zweikampf zwischen den renommierten Herstellern Ferrari und Porsche ist, zum Einsatz. Nach drei Rennen steht es dabei 3:0 für Italien, allerdings mit tatkräftiger deutscher Mithilfe. Bei allen Rennen der Saison 2007 stand der Siegerländer Dirk Müller gemeinsam mit seinem finnischen Teamkollegen Toni Vilander ganz oben auf dem Siegerpodest. Ihr Einsatzfahrzeug: ein Ferrari 430 GT2, der von AF Corse eingesetzt wird. Die Leistungsdaten: Der 4-Liter-V8-Motor leistet etwa 460 PS bei 1.100 Kilogramm Gesamtgewicht. Der Gegner aus Zuffenhausen ist mit dem Porsche 997 GT3 RSR am Start. Seine Argumente im Streit um Klassensiege: Der Sechszylinder-Boxermotor mit 3,8 Litern Hubraum leistet 485 PS, das Kampfgewicht beträgt etwa 1.225 Kilogramm.

Um Teams den Einstieg in den professionellen GT-Sport zu ermöglichen, rief der Motorsport-Weltverband FIA (Fédèration Internationale de l’Automobile) die Klasse G2 national homologierte Fahrzeuge innerhalb der FIA GT-Serie ins Leben, die nicht den Bestimmungen des internationalen, dafür jedoch eines nationalen Verbandes entsprechen. In der G2 treten GT2-Sportwagen nationaler Homologierung – 2007 sind es ein Gillet Vertigo vom Rennstall Belgian Racing und eine Chrysler Viper GTSR von Red Racing – an. Innerhalb dieser Klasse gibt es jedoch keine Punktwertung.
Quelle: PM Oschersleben

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