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5. Renntag Sun & Fun Cup - Ein Sieg für Mario Johannsohn und zwei für Chris Flöting

Waldow, 27.08.2006 – Der Weg nach Waldow ließ an diesen Renntag nichts Gutes erwarten. Es goss in so Strömen, dass der Tegel Tunnel wegen Regenüberflutung gesperrt gewesen war - aber kurz vor Waldow war wieder alles trocken und wie so oft in der Vergangenheit, sollte dies auch bis zum Ende des Renntages so bleiben. Zwischendurch ließ sogar die Sonne die Erinnerung aufkommen, dass es eigentlich Hochsommer sein sollte... Was jedoch die Stimmung, wie bei den meisten Renntagen in dieser Saison trübte, war das schwach besetzte Starterfeld. Neben Joachim Zeim (verhindert in Wessiland) und Horst Albin (Urlaub an der verregneten Ostsee), musste auch Guido Warblow kurzfristig wegen einiger „Sportverletzungen“ vom Volleyball absagen. Da wohl das Wetter in Zossen auch stark verregnet war, kamen auch Andreas Apel und Falco Schmidt vom Opel Autohaus Zossen nicht zum Renntag raus. Aber die Mindeststarterzahl von acht Fahrern war am Start.

Das Qualifying startete pünktlich kurz nach zehn und verlief ohne größere Probleme. Bei Mario Johannsohn zog zwar das Kart etwas nach rechts und somit tauschte er das Kart noch mal kurz im Qualifying, was ihn aber nicht daran hinderte sich mit dem Ersatzkart die Pole Position für das erste Rennen zu sichern. Uwe Dolejs und Frank Dolejs starteten von den Plätzen drei und vier. Andreas Weiss startete von einem für ihn aussichtsreichen vierten Startplatz. Dahinter nahmen Mario Müller, Winfried Egerer, Chris Flöting und Henry Fach das Rennen auf.

Um 10:30 Uhr startete das erste Rennen ohne Probleme und Mario Johannsohn konnte seinen ersten Startplatz gut verteidigen. Chris Flöting kam gleich nach dem Start von sieben auf fünf vor. Aber in der zweiten Runde dezimierte sich das Startfeld durch einen Dreher von Andreas Weiss auf der kurzen Gerade und die anschließende Aufgabe verringerte sich auf sieben Fahrer. Durch eine persönliche Angelegenheiten hatte er an diesem Tage nicht den Kopf frei um den Renntag fortzuführen.
Ein Dreher in der gleichen Runde von Henry Fach und den daraus resultieren Zeitverlust verdammte ihn auf den letzten Platz, den er bis zum Schluss des Rennens nicht mehr abgeben konnte. Mario Müller startete mit einem Schaumstoffteil, um besser im Sitz Halt zu haben. Jedoch verrutschte er ständig und so fuhr er kurz in die Box, um diese ordnungsgemäß abzulegen. Daraus resultierte für ihn ein enttäuschender fünfter Platz im ersten Rennen.
Mario Johannsohn fuhr sein Rennen hervorragend zu Ende und gewann das Rennen mit 4.10s Vorsprung auf Frank Dolejs. Knapp dahinter folgte sein Vater Uwe Dolejs. Chris Flöting war wohl noch nicht richtig wach und in der richtigen Form mit seinem Kart und somit kam er mit 10.26s Rückstand ins Ziel.
Das sollte sich jedoch im zweiten Rennen ändern. Sofort nach dem Start kämpfte er sich von Platz vier auf eins vor. Mario Johannsohn fiel von eins auf vier zurück. Und Mario Müller kämpfte sich von Platz fünf auf den zweiten Platz vor. Aber das Rennen war für Chris Flöting noch lange nicht gewonnen. Ein sicher herausgefahrener Vorsprung auf das Restfeld verringerte sich zum Schluss noch bedenklich. Frank Dolejs machte mächtig Druck und somit musste sich Chris Flöting mächtig „breit“ machen um zum Schluss mit 0.17s Vorsprung über die Zielgerade zu kommen. Mario Müller kam mit 5.51s Rückstrand als Dritter ins Ziel.
Nach dem Start zum dritten Rennen geriet Frank Dolejs von Anfang an sofort unter mächtigen Druck von Chris Flöting und Mario Müller. Da aber nicht alle gleichzeitig durch die Kurven passten, zog sich kurze Zeit später das Feld etwas auseinander. In der dritten Runde verlor Frank Dolejs die Führung an Chris. In der sechsten Runde wollte sich dann Mario Müller auch mal an die Spitze setzen. Was dann folgte war eines der spannendsten Rennen, dass man seit langen im Sun & Fun Cup sehen konnte. An der Spitze wechselte ständig der Führende zwischen Mario Müller, Chris Flöting und Mario Johannsohn, der sich mit an die Spitze gekämpft hatte. Zum Schluss hieß der Sieger jedoch wieder äußerst knapp Chris Flöting, vor Mario Müller (-0,11s) und Mario Johannsohn (-1,49s). Damit hat Mario Müller (197 P.) eine wichtige Chance vertan, an den Thron von Chris (217 P.) zu rütteln, der damit die Gesamtführung übernahm. Frank Dolejs (205 P.) und Mario Johannsohn (203 P.) sind ihm aber noch auf den Fersen.

Bei der abschließenden Siegerehrung bekam Chris den Preis als „Jägermeister“ überreicht, da er heute seine Jäger in Schach halten konnte. Der nächste Renntag ist am 01. Oktober und am 14. Oktober folgt dann das 17. Langstreckenrennen (3 Stunden) auf dem Spreewaldring. [T.D.]

Ach ja, die Ergebnisse sind auch schon online... (Downloads & Ergebnisse | Ergebnisse)

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