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Rennbericht vom H.A.R.D. Speed e.V. zum 2. Lauf Dacia Logan Cup in Oschersleben

Beschädigter Dacia Logan von H.A.R.D. Speed e.V. in Oschersleben am 1.5.06Oschersleben, 01.05.2006 - Nachdem wir feststellten, dass die Schäden an unserem Logan doch größer waren als zuerst angenommen, hatten unsere Sponsoren mit dem Wiederaufbau und den Lackierungen noch bis kurz vor der Abfahrt zu tun.

Insbesondere Herr Beier vom Renault Autohaus Beier, der selbst jahrelang Rundstreckenrennen fuhr, ließ es sich an diesem Wochenende nicht nehmen uns mit Rat und Tat vor Ort zu unterstützen.

Erstmals meinte es Petrus gut mit den Teilnehmern und wir hatten den gesamten Renntag schönsten Sonnenschein.

Die Erfahrungen aus den Trainings und Rennen konnten schon recht ordentlich umgesetzt werden und die Rundenzeiten im Training zur Spitze waren nicht mehr so deutlich. Auffällig ist hier, dass bei uns alle vier Fahrer ziemlich gleichmäßig unterwegs sind. Bei anderen Teams gibt es offensichtlich auch in diesem Einsteigercup bereits Semiprofis, die bereits jahrelange Rundstreckenerfahrung aufweisen, von denen wir natürlich auch vieles abschauen können. Unsere Trainingszeit reichte allerdings nur für den vorletzten Platz und Jens sorgte im gesamten Team für kurzfristige Magenschmerzen, da er die letzten vier Trainingsrunden mit eingeschalteter Warnblinkanlage fuhr. Er hatte es einfach nicht bemerkt.

In geänderter Startreihenfolge zum 1. Rennen fuhr Jens Rötter diesmal den Start und konnte an den nachfolgenden Fahrer Dominic Liedtke durch seine ausgeglichene Fahrweise bereits als 12. übergeben. Beim geplanten Reifenwechsel verweigerte dann allerdings ein Druckluftschrauber luf(s)tlos seinen Dienst und wir fingen ca. 25 Sekunden Zeitüberschreitung bis wir das Gerät getauscht hatten. Auch Dominic fuhr sehr konstante Rundenzeiten, die ihn vom 14. Platz nach dem Wechsel wieder auf Platz 12 vorfahren ließen.

Dacia Logan von H.A.R.D. Speed e.V. am 1.5.06 in OscherslebenAls dritter Fahrer kam Benjamin Brand zum Einsatz. Benny hatte schon den ganzen Tag Bauchschmerzen und litt leider an Selbstunterschätzung. Dafür, das er von den vieren die wenigste Rennerfahrung hat, machte er seine Sache (der Dreher sei verziehen) außerordentlich gut, fuhr sehr konstant und übergab als 13. an Robert Schröder.

Auch Robert ging es diesen Tag nicht wirklich gut. Leichte Selbstzweifel nagten nach den beiden vorausgegangenen Loganzerstörungen am Gemüt und die sicherlich gutgemeinten Ratschläge wie „lass ihn heil“ und „bitte keinen neuen Streifen“ waren nicht dazu angetan seine Situation zu verbessern. Trotzdem – oder gerade deshalb – machte er einen super Job, fuhr den längsten Stint und setzte kontinuierlich neue Teambestzeiten. Sichtlich erleichtert wurde er dann von seinem gesamten Team als gesamt 11. in Empfang genommen.

Das Auto ist heil und wird am kommenden Wochenende erstmals Slalomerfahrung sammeln bevor es dann am 21. Mai auf der Mühlenbachschleife am Nürburgring wieder um Punkte zu Logan Cup geht. Hier hoffen alle, dass auf dieser kurzen Strecke unsere Junioren ihre Karterfahrungen ausspielen können. [W.S.]

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