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Neues Qualifying-Format verspricht noch mehr Spannung

Düsseldorf. Ein neues Format für das Zeittraining am Samstag verspricht noch mehr Spannung in der DTM, der besten internationalen Tourenwagenserie. Bei einer Pressekonferenz im Rahmen der offiziellen Saisonpräsentation in der Düsseldorfer Innenstadt wurden die Eckdaten des geänderten sportlichen Reglements bekanntgegeben. „Ziel des neuen Ablaufs des Qualifyings ist, das Zeittraining noch attraktiver zu machen, sowohl für die Besucher vor Ort als auch für die Zuschauer an den Bildschirmen“, sagt Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR e.V.

Shoot-Out ähnlich wie in der Formel 1dtm_2006-03-21-011

Statt eines halbstündigen Zeittrainings und einer fliegenden „Super-Pole-Runde“ für die schnellsten Zehn wie bisher gibt es jetzt in der DTM ein sogenanntes „Shoot-Out“, wie es seit Anfang dieser Saison auch in der Formel 1 praktiziert wird. In der DTM ist der Ablauf im Detail wie folgt: Zunächst sind alle 20 Autos 14 Minuten lang auf der Strecke. Danach folgt eine siebenminütige Pause, wonach die 14 Schnellsten nochmals antreten dürfen und zehn Minuten Zeit haben, wieder eine schnelle Rundenzeit zu fahren. Nach diesen zehn Minuten folgt abermals eine Pause von sieben Minuten. Dann dürfen die acht Schnellsten nochmals für sieben Minuten auf die Strecke, um die Verteilung der Startplätze in den ersten vier Startreihen auszumachen.

Drei verschiedene Fahrzeuggenerationen am Start

Erstmals sind in der DTM 2006 drei verschiedene Fahrzeuggenerationen vertreten. Für die aktuellen Autos nach 2006er Spezifikation hat die DTM-Kommission ein Mindestgewicht von 1070 Kilogramm festgelegt. Tourenwagen nach dem Stand von 2005 müssen mindestens 1060 Kilogramm wiegen, während das Mindestgewicht für Boliden der Generation 2004 auf 1020 Kilogramm bestimmt ist. Beibehalten wurden auch die Platzierungsgewichte. Wenn eine Marke im Rennen siegt, müssen alle 2006er-Autos dieser Marke beim nächsten Rennen fünf Kilogramm zuladen, mit einem Maximum von 20 Kilogramm. Die aktuellen Autos des Herstellers, der nicht gewinnt, dürfen beim nächsten Rennen fünf Kilogramm weniger wiegen, mit einem Maximum von zehn Kilogramm. Diese Maßnahmen tragen zur größeren Chancengleichheit bei, was die DTM beim Publikum so beliebt macht.

Zehn Rennen in fünf Nationen

Der Saisonauftakt der DTM findet am 9. April auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt. Dort steigt am 29. Oktober auch das Finale der Saison 2006. Insgesamt umfasst der Rennkalender von Anfang April bis Ende Oktober zehn Veranstaltungen. Vier Rennen davon finden im europäischen Ausland statt. Neben dem bereits traditionellen Auftritt im niederländischen Zandvoort stehen erstmals auch Gastspiele auf den Rennstrecken von Brands Hatch (GB), Barcelona (E) und Le Mans (F) auf dem Programm. Die deutschen Rennen werden auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg, dem EuroSpeedway Lausitz, in der Motorsport Arena Oschersleben, auf dem Nürburgring sowie auf dem Nürnberger Norisring ausgetragen. Damit ist die DTM in allen europäischen Kernmärkten der Automobilindustrie vertreten.

Starterfeld mit 20 Autos von Audi und Mercedes-Benz

Das DTM-Starterfeld umfasst in dieser Saison 20 Autos. Audi und Mercedes-Benz bringen jeweils zehn Fahrzeuge an den Start. Unter den Fahrern sind namhafte Motorsportstars wie der zweifache Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen, der 201-fache Grand-Prix-Teilnehmer Jean Alesi und DTM-Rekordmeister Bernd Schneider (alle Mercedes-Benz) sowie der Formel-1-Vizeweltmeister von 1997 Heinz-Harald Frentzen, ex-DTM-Champion Mattias Ekström und Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen (alle Audi). Neuzugänge in der diesjährigen DTM sind die beiden Fahrerinnen Vanina Ickx (Audi) und Susie Stoddart (Mercedes-Benz), der Deutsche Daniel la Rosa und der Österreicher Mathias Lauda (beide Mercedes-Benz) sowie der Niederländer Olivier Tielemans (Audi).

 

Quelle: DTM-Pressemitteilung (www.dtm.de/media)

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