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Formel1: Heißes Pflaster Sepang oder die zweite Riege liegt vorn

Es herrschten zwar nicht die hohen Temperaturen von Samstag, aber annähernd 35°C waren es dann doch, als das 22 Piloten starke Starterfeld aus der Einführungsrunde in die Startaufstellung zum Großen Preis von Malaysia rollten. Dabei war sich bis eine Stunde vor dem Start nicht einmal die FIA im Klaren über die Startaufstellung. Die begründung hierfür ist in der Tatsache zu suchen, das eine Menge Motoren getauscht wurden und somit einige Rücksetzungen in der Startaufstellung erfolgten.

 Aber nachdem alle Fahrer ihren Startplatz eingenommen hatten, wurde das Rennen dann auch pünktlich gestartet. Nach den üblichen kleineren Rangeleien in der ersten Kurve, drehte sich Kimi Raikkönen nach einer kleinen Berührung mit Christian Klien von der Strecke und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Klien fuhr mit einem defekten Vorderrad noch bis an die Box, wo diese getauscht wurde. In Runde 27 musste er dann jedoch mit einem Schaden an eben dieser Aufhängung aufgeben.

Sieger des Stargetümmels war jedoch Fernando Alonso, welcher innerhalb der erste halben Runde von Position sieben auf drei vorfuhr.

 

In der fünften Runde entwickelte sich ein packender Zweikampf zwischen den beiden deutschen Youngstern Nico Rosberg und Nick Heidfeld. Zu diesem Zeitpunk hat sich Ralf Schumacher bereits auf Position 12 und Michael Schumachers Teamkollege Felipe Massa auf Position 13 vorgekämpft. Der Zweikampf zwischen Rosberg und Heidfeld wurde in der siebte Runde durch technischen KO entschieden, als Nico Rosberg mit Motorschaden ausgefallen ist.

 Während der der von Position 14 gestartete Michael Schumacher in der zehnten Runde mit Villeneuve um die Position in den Punkten kämpft, fähr David Coulthard in die Box. Dort stellt er seinen Boliden mit Hydraulikproblemen ab. In der 13. Runde Fahren die ersten Fahrer zu ihrem erste regulären Boxenstopp. Während sich sowohl Michael Schumacher als auch Jacques Villeneuv versuchen an Jarno Trulli vorbei zukommen.Dabei kristalisiert sich herraus, dass der beliebteste Punkt für Angriffe auf den Vordermann die S-Kurve am Ende der Start‑Ziel‑Grade ist.

In Runde 17 stellt Mark Webber seinen Williams mit Motorschadden am Streckenrand ab. Durch die bis hierhin erfolgten Boxenstopps ist Button jetzt der Führenden, aber auch er fährt in der folgenden Runde an die Box.

 In der 37. Runde ist das Rennen für Formel 1 Neuling Ide das Rennen beendet, als dieser sich verbremst und von der Strecke dreht. Zu diesem Zeitpunklt wird eine 10Sekunden Stopp‑and‑Go‑Strafe gegen Barichello, wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse, verhängt, welche er in der folgenden Runde an seiner Box absitzt.

 In der 42. Runde stellt Scott Speed seinen Torro Rosso mit Kupplungschaden ab, kurz darauf kommt Alonso zu seinem letzten Stopp an die Box. Mit einer fehlerfreien Leistung seiner Boxencrew bleibt er auch nach dem Stopp vor Button, aber hinter seinem Teamkollegen Fisichella. Die Strategen bei Ferrari machen ihren Job bei Michael Schumachers letzten Job nicht ganz so perfekt, so das dieser hinter Felipe Massa wieder auf die Strecke zurückkehrt.

 Die letzten Runden sind von spannenden Zweikämpfen zwischen Alonso und Fisichella um Platz eins und zwei, Michael Schumacher und Felipe Massa um die Plätze fünf und sechs, sowie von Ralf Schumacher und Villeneuve um die Plätze sieben und acht geprägt. Pechvogel in dieser sehr packenden Schlussphase ist Nock Heidfeld, dessen BMW-Motor den Strapazen von zwei Hitzerennen anscheinend nicht gewachsen war und in Runde 49 sein Leben aushaucht. An den Platzierungen ändert sich allerdings nichts sodass Fisichella vor Alonso und Button den Großen Preis von Malaysia für sich entscheiden kann. Für Michael Schumache und die anderen bleibt somit sich auf den Großen Preis von Melbourne am 2. April 2006 vorzubereiten und die von der FIA geforderten Änderungen am Flügelwerk vorzunehmen. Diese sind nötig, da anscheinend Teams gegen einen nicht Regelkonformen Frontflügel am Ferrari, sowie Heckflügeln am Mercedes und BMW protestiert haben, obwohl die FIA diese vor den ersten beiden Läufen abgenommen und für Regelkonform eingestuft hat. Strafen werden dafür allerdings aus diesem Grund wohl nicht ausgesprochen.

 

Endstand nach 56 Runden:

 

1  

Giancarlo Fisichella

ITA

Renault

2  

Fernando Alonso

ESP

Renault

3  

Jenson Button

GBR

Honda

4  

Juan Pablo Montoya

COL

McLaren

5  

Felipe Massa

BRA

Ferrari

6  

Michael Schumacher

GER

Ferrari

7  

Jaques Villeneuve

CAN

BMW Sauber

8  

Ralf Schumacher

GER

Toyota

9  

Jarno Trulli

ITA

Toyota

10  

Rubens Barrichello

BRA

Honda

11  

Vitantonio Liuzzi

ITA

Toro Rosso

12  

Christijan Albers

NED

Midland F1

13  

Tiago Monteiro

PRT

Midland F1

14  

Takuma Sato

JAP

Super Aguri

 

Ausfälle:

 

Kimi Raikkönen

FIN

McLaren

Runde 1

Unfall

Nico Rosberg

GER

Williams

Runde 7

Motorschaden

David Coulthard

GBR

Red Bull Racing

Runde 11

Getriebeschaden

Mark Webber

AUS

Williams

Runde 16

Motorschaden

Christian Klien

AUT

Red Bull Racing

Runde 27

Aufhängungsdefekt

Yuji Ide

JAP

Super Aguri

Runde 34

Fahrfehler

Scott Speed

USA

Toro Rosso

Runde 42

Kupplungsdefekt

Nick Heidfeld

GER

BMW Sauber

Runde 49

Motorschaden

[MH] 

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