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Paul di Resta: Zurückhaltung nur außerhalb des Cockpits

Hockenheim, 28.10.2006 - Der Schotte Paul di Resta (ASM Formule 3) hat es geschafft, er ist der neue Champion der Formel 3 Euro Serie. Der Cousin von Ex-DTM-Pilot Dario Franchitti ist der vierte Champion der härtesten Nachwuchsserie der Welt und damit Nachfolger von Ryan Briscoe (Prema Powerteam, 2003), Jamie Green (ASM Formule 3, 2004) und Lewis Hamilton (ASM Formule 3, 2005).

Der Kampf um den Titel der Formel 3 Euro Serie 2006 spitzte sich schon zu Saisonmitte auf ein Duell zwischen dem 20-jährigen Paul di Resta und dem ein Jahr jüngeren Sebastian Vettel (ASM Formule 3) zu. Beide sind die einzigen Piloten, die mehr als zwei Rennen gewannen. Di Resta feierte mit fünf Erfolgen einen mehr als sein deutscher Widersacher Vettel, der schon als Freitag-Testfahrer von BMW Sauber in der Formel 1 tätig ist.

Der neue Champion Paul di Resta machte in diesem Jahr sportlich eine positive Entwicklung durch. Vergangene Saison agierte er im Team Manor Motorsport noch mit einigen Fahrfehlern in seinem Dallara-Mercedes. Er ließ seine Fähigkeiten aber auch immer wieder mit sehr schnellen Runden aufblitzen. Drei Trainingsbestzeiten sammelte der Mann aus Bathgate, mehr hatte am Ende des Jahres nur Champion Lewis Hamilton auf seinem Konto. Im Jahr 2004 wurde Paul di Resta bereits zum „McLaren Autosport Young Driver of the Year“ gekürt, mit dem alljährlich das beste britische Nachwuchstalent ausgezeichnet wird.

Auch in seiner Freizeit beschäftigt sich der 1,85 Meter große Rennfahrer vor allem mit Fitnesstraining und Motorsport. „Mein kleiner Bruder Stefan ist im Kartsport aktiv. Wenn ich nicht gerade mit meinem eigenen Motorsport beschäftigt bin, dann helfe ich dort, wo ich kann.“ Dabei übernimmt der eher zurückhaltende und schüchterne Paul die unterschiedlichsten Aufgaben, um den 17-jährigen Bruder in seiner Karriere zu unterstützen. Denn auch er selbst findet in seiner Familie immer wieder erstklassige Unterstützung. „Meine beiden Cousins Dario und Marino Franchitti, die ja schon seit vielen Jahren erfolgreich im Automobilsport unterwegs sind, haben mir sehr geholfen. Aber auch mein Vater tut sehr viel für mich. Wir sind fast ein kleines Familienunternehmen.“ Im Gegenzug hilft Paul di Resta seinem Vater, der einen Nachtclub besitzt und Appartements vermietet. „Ich mache da alles, was gerade anfällt. Nur abends arbeite ich nicht im Nachtclub.“ Sein Vater und auch seine Freundin Laura begleiten Paul di Resta oft zu den Rennen. „Außer wenn Stefan ein Rennen fährt, dann ist mein Vater meistens bei ihm. Er ist jünger und braucht ihn eher. Ich komme mittlerweile auch alleine klar.“

Paul di Resta träumt wie fast alle Nachwuchsrennfahrer von der Formel 1. Ein besonderes Vorbild oder ein Idol hatte er jedoch nie. „Ich schaue mir von jedem Einzelnen die guten Eigenschaften ab. Dabei muss es nicht unbedingt ein Motorsportler sein. Auch ein Tiger Woods zum Beispiel dominiert seine Sportart Golf und ist eine interessante Persönlichkeit.“

Weitere Infos: www.f3euroseries.com

Quelle: PM ITR e.V. - Formula 3 Euro Series

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