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17. Lauf: GP von Valencia - Mika Kallio bedankt sich bei KTM mit Rang zwei

Mika Kallio holt den zweiten Platz beim Grand Prix von ValenciaValencia (ES), 29.10.2006 - RR WCH 125 - Vor einer Traumkulisse von knapp 130.00 Motorsport-Enthusiasten holt Mika Kallio den zweiten Platz beim Grand Prix von Valencia.
Mit dem elften Podiumsplatz in der Saison 2006 verabschiedet sich Mika Kallio aus der Klasse bis 125cc. Er fährt im nächsten Jahr neben Hiroshi Aoyama die zweite Viertellitermaschine aus dem Hause KTM.

Red Bull KTM GP 125 Fahrer Julian Simon stürzte in der sechsten Runde auf Platz acht liegend. Der erst 19-jährige Spanier hatte nach seinem Sturz starke Schmerzen im rechten Oberschenkel, den er sich beim siebten Rennen in Barcelona gebrochen hatte.

Red Bull ADAC KTM Junior Randy Krummenacher aus der Schweiz zeigt eine beachtliche Leistung über das gesamte Wochenende. Der verdiente Erfolg bleibt ihm verwährt. Der 16 Jahre alte Schweizer stürzte in der fünften Runde als er bereits 15. war.

Die Red Bull KTM Junioren Michael Ranseder und Blake Leigh-Smith beendeten das Rennen nach 24 heißen Runden auf Position 24 und 32.

Mika Kallio # 36 Red Bull KTM GP 125 – 2. Platz “Ich freue mich sehr über diesen zweiten Platz. Im Qualifying lief es nicht ganz so gut für uns und etwas besseres als Platz fünf war gestern nicht drin. Für das Rennen konnten wir das Chassis noch ein gutes Stück verbessern und das hat Rang zwei möglich gemacht. In der Vorletzten Runde war ich noch Dritter, habe aber auf Gadea aufgeschlossen. Ab da hatte ich das Gefühl, dass ich noch eine weitere Platzierung gut machen könnte. Allerdings war mir klar, das Gadea hier in Valencia extrem gut ist, in der letzten Kurve hat es funktioniert. Es ist schön dass ich meine 125-er Kariere mit einem Podium abschließen kann, das war auch mein Ziel. Damit kann ich mich bei allen für die tolle Arbeit bedanken, bei Red Bull, KTM und vor allem bei meinem Team. Ohne die Jungs wären wir nie so erfolgreich gewesen. Nachdem ich jetzt mit der KTM zweimal Zweiter in der Achtelliterklasse war, freue ich mich auf meine neue Aufgabe mit dem Red Bull KTM GP 250er Team.“

Julian Simon # 60 Red Bull KTM GP 125 – SturzJulian Simon # 60 Red Bull KTM GP 125 – Sturz “Ich habe alles gegeben und wollte versuchen aus meiner Gruppe herauszufahren, um den Anschluß an die Spitze nicht zu verlieren. Dabei habe ich es etwas übertrieben und bin gestürzt. Jetzt tut mir der rechter Oberschenkel wieder ziemlich weh. Ich war gleich im Clinica Mobile und die Ärzte haben gemeint, dass alles ok ist. Außerdem ist es natürlich enttäuschend die Saison mit einem Sturz abzuschließen.“

Michael Ranseder # 9 Red Bull KTM Junior Team – 24. Platz “Mein Start war nicht schlecht, dann habe ich von meiner Seite alles gegeben. Wie im Training bereits, bin ich permanent gerutscht. Mehr war auch heute wieder nicht möglich. Ich freue mich jetzt auf die nächste Saison.“

Blake Leigh-Smith # 67 Red Bull KTM Junior Team – 32. Platz “Schade, dass es im Training nicht besser gelaufen ist. Das Rennen war anfangs nicht so schlecht, aber was willst du erwarten, wenn du von so weit hinten ins Rennen gehst. Mein Start war nicht übel und bis Mitte des Rennens war es ganz ok. Dann habe ich mich verschaltet und den Anschluß an meine Gruppe verloren. Ich konnte sie bis zum Ende des Rennens auch nicht mehr einholen. Was positiv war ist, dass ich nicht gestürzt bin; bei allen vier Grand Prixs bin ich immer ins Ziel gekommen. Überhaupt muss ich mich ganz herzlich für die tolle Chance bedanken, die mir Red Bull und KTM gegeben haben. Das werde ich in meinem Leben niemals vergessen.“

Randy Krummenacher #54 Red Bull ADAC KTM Juniors – SturzRandy Krummenacher #54 Red Bull ADAC KTM Juniors – Sturz “Ich bin aus der Kurve raus und da ist mir das Rad erst hinten weg, dann hat es sich kurz gefangen und als nächstes bin ich vorne weggerutscht. Dabei war mein Start gar nicht so schlecht. Ich bin gut weggekommen, nur in der ersten Kurve wollte natürlich jeder vorne sein. Dabei habe ich einige Plätze verloren. Dann habe ich gesehen, dass die Fahrer vor mir eine ganze Ecke langsamer waren und ich habe mich an’s Überholen gemacht. Zuerst hab ich mir den Cortese geschnappt und dann Pablo Nieto. Plötzlich bin ich dann weggerutscht. So kurz kann ein Rennen sein. Das Wochenende lief insgesamt recht gut bei mir. Ich hatte jede Menge Spaß und habe viel dazu gelernt. Für nächstes Jahr bin ich für meine erste GP Saison gerüstet.“

Quelle: Dorothea Etschmann

 

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