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Dritter Platz in Road America - Versöhnlicher Saisonabschluss für Andreas Wirth

Andreas Wirth30.09.2006 - Nach einer harten zweiten Saisonhälfte in der Champ Car Atlantic-Serie stand Andreas Wirth vor der Herausforderung Road America: Nach seinem schweren Unfall an dieser Strecke am Elkhart-Lake im vergangenen Jahr war für den jungen Rennfahrer klar, dass er hier sein Können nochmals richtig unter Beweis stellen wollte.

Dass die Herausforderung im Abschlussrennen wohl die härteste der Saison sein würde, war dem jungen Deutschen klar: Jeder Rennfahrer aus dem 25-köpfigen Fahrerfeld wollte das Rennen gewinnen. Und auch für ihn war das Ziel klar gesteckt: das Rennen in Road America zu gewinnen. Mit einer wenig versprechenden Wettervorhersage für das Rennwochenende musste sich das junge Talent an die wechselnden Wetterverhältnisse anpassen. Nach einigen Änderungen am Setup war Andreas Wirth mit Platz 3 im freien Training zwar nicht zufrieden, aber optimistisch für weitere Verbesserungen: „Das optimale Setup zu finden, war heute nicht ganz einfach, aber wir sind nahe dran“.

Am Samstag begann das Training unter trockenen Bedingungen. Und der Fahrer mit der Nummer 37 brannte gleich die zweitbeste Zeit auf den Asphalt der längsten und schnellsten Strecke der aktuellen Rennsaison. Kurze Regenschauer und rote Flaggen machten Topzeiten im Abschlusstraining dann aber unmöglich – mit einem fünften Platz war Wirth noch nicht am gesteckten Ziel: „Es war schon frustrierend mit dem Regen. Mein Auto war super ausbalanciert und war einfach großartig. Wenn das Wetter und die Unterbrechungen nicht gewesen wären, wäre ich auf die Pole gefahren: Ich war auf der schnellsten Runde unterwegs, als die rote Flagge gezeigt wurde, das war schon unglücklich. Aber ich habe das Auto zum Siegen am Sonntag,“ so der 21-jährige Nachwuchsstar. Bei strahlendem Sonnenschein am Rennsonntag legte Andreas die zweitbeste Zeit im Warm-Up hin.

Andreas WirthWie versprochen, war die zwölfte und letzte Runde der Saison der Hammer. Als das 25 Fahrer zählende Feld in die erste Kurve ging, kam es sofort zu packenden Rad-an-Rad-Duellen, mit einem packenden und unfallgespickten großen Finale. Andreas Wirth kam in der ersten Rennhälfte von Platz 5 auf den zweiten voran. Trotz dieses Erfolges beim Kampf um die Führung behinderten ihn die vielen Safetycar-Phasen, die zur Abkühlung seiner Reifen führten. Unglücklicherweise konnte er so den Zweitplatzierten nicht richtig attackieren – mit dem Ergebnis, dass er in Kurve 5 zu schnell war und weit nach außen musste und die beiden Nachfolgenden die Chance nutzen, zu überholen. Aber Andreas Wirth konnte am Schluss den dritten Platz und somit seinen Platz auf dem Treppchen sichern.

Der Kommentar von Andreas Wirth zum Rennverlauf: „Der Start war großartig, aber zur Mitte des Rennens untersteuerte das Auto immer mehr, so dass ich aus den Kurven nicht richtig rauskam. Die Reifen konnten wir wegen der Rennunterbrechungen nicht richtig auf Temperatur halten. Als ich attackieren wollte, kam ich dann aus der Spur. Ich kämpfte so hart wie ich konnte, aber ich war mit meinem Auto am Limit. Ich freue mich aber, dass ich auf dem Podium gelandet bin, obwohl ich lieber ganz oben gestanden wäre“.

Die am härtesten umkämpfte Saison der Champ Car Atlantic-Serie kommentierte der Deutsche so: „Es war eine großartige Saison und ich bin glücklich, dass ich ein Teil davon sein konnte. Mein Saisonziel war, die Nummer 1 in dieser Serie der besten Nachwuchsserie zu werden. So kann ich mit dem dritten Platz nicht ganz zufrieden sein. Aber für mich und mein Forsythe-Team, das die erste Saison in dieser Serie fährt, ist das Ergebnis trotzdem super. Deshalb möchte ich mich bei allen Beteiligten des Teams sehr herzlich bedanken, denn sie haben ein Top-Team auf die Beine gestellt und eine super Arbeit geleistet. Bedanken möchte ich mich bei allen. Und vor allem auch bei meinen Sponsoren, meiner Familie und den Fans, die mich die ganze Saison so stark unterstützt haben“.

Mehr über Andreas Wirth unter www.andreaswirth.com oder www.champcaratlantic.com

Quelle: PM Steffen Steinel

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