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ADAC Junior Cup - Kreuziger nimmt direkten Kurs auf den Titel am Sachsenring

ADAC Junior Cup - Kreuziger an der SpitzeSachsenring, 02.09.2006 - Die Vorentscheidung ist gefallen. Sebastian Kreuziger (14/Ammerndorf) fehlen nur noch drei Punkte zum Titel. Er gewann auf dem Sachsenring sein drittes Saisonrennen im ADAC Junior Cup. Dafür sah Verfolger Marcel Schrötter (13/Pflugdorf) die Felle schwinden. Der Bayern-Blitz wurde nach einem Rennabbruch als Fünfter gewertet. Zu Kreuziger gesellten sich Tim Böhringer (13/Erkenbrechtsweiler) und Daniel Kartheininger (13/Boos) aufs Podest.

Die populäre deutsche Nachwuchsserie, in der auch 16 von insgesamt 42 Jungs und Mädchen aus dem Ausland teilnehmen, lieferte ein Rennen der Spitzenklasse ab. Daniel Kartheininger kam als Erster aus der ersten Runde zurück.

In der zweiten hatte sich Tim Böhringer, der aus der dritten Startreihe nach vorne geschossen war, die Führung erobert. Doch er wurde sofort von Polesetter Sebastian Kreuziger bedrängt. Marcel Schrötter, der die halbe Saison lang die Tabelle angeführt hatte und erst in Oschersleben von Kreuziger entthront wurde, war zunächst auf der neunten Position eingeklemmt. Er befand sich auf Tuchfühlung mit Ben Gädke (Neuwürschnitz), Michael van der Mark (Rotterdam), Christian von Gunten (Linden), Tobias Dieterich (Erkenbrechtsweiler) und Bastien Chesaux (Belmont). Keiner schenkte auch nur einen Zentimeter her. Es ging so eng zu, dass es die Zuschauer von den Sitzen riss. Bis zu vier Fahrer bogen gleichzeitig in die Kurven ein und die Ränge wechselten ständig. Schrötter, der sich an Kreuziger herankämpfen musste, um die Titelchancen zu wahren, nutzte jede Gelegenheit dafür – bis das Rennen vorzeitig abgebrochen wurde. Kartheininger war im Eifer des Gefechts vom Schweizer von Gunten touchiert worden und mit seiner 35 PS starken 125 ccm-Aprilia quer über die Strecke gerutscht. Die vorherige Runde wurde gewertet. Zu diesem Zeitpunkt war Kreuziger als Erster über die Start-Ziel-Linie gefahren. Schrötter standen die Tränen im Gesicht. Er kam als Fünfter auf die Ergebnisliste. Bevor das letzte Rennen in zwei Wochen nicht entschieden ist, ist der Titel für ihn zwar nicht abgehakt, aber die Chancen sind jetzt eher theoretischer Natur.

Sebastian Kreuziger:
„Ich hatte Glück, dass ich gerade vorne war. Es ging echt hart zu. Ausgangs der Fahrerlagerkurve hatte ich einen Rutscher, in dem Moment war Tim wieder vor mir.“

Tim Böhringer:
„Ich wollte eigentlich nur schnell von meinem Startplatz aus vorwärts kommen. Das ging rasend schnell. Aber an der Spitze war es wahnsinnig eng. Dem Sebastian Kreuziger bin ich einmal hinten ins Heck gefahren. Und in Schräglage habe ich mit der Schulter einmal das Vorderrad von Marcel Schrötter berührt.“

Daniel Kartheininger:
„Schade, dass ich im Kies gelandet bin. Ich hatte mir mehr als den dritten Platz erhofft und wollte zum Schluss noch einmal angreifen. In der Gesamtwertung habe ich trotzdem zwei Punkte gutgemacht.“

Punktestand nach 7 von 8 Rennen:

 # Name Punkte
1.  Kreuziger   118
2. Schrötter  95
3. Böhringer   82
4. Dieterich  78
5. Gädke  68
6. Kartheiniger  65
7. Caiani  63
8. Meyer  62
9. Valk  41
10. von Gunten  40

Quelle: PM Anke Wieczorek

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