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Champ Car Atlantic Serie - Herber Rückschlag für Wirth

Champ Car Atlantic Serie - Andreas Wirth in San JoseSan Jose kein gutes Pflaster für den jungen Deutschen

San Jose (USA/Kalifornien), 01.08.2006  - Nach seiner Rückkehr auf das Treppchen beim vergangenen Rennen in Edmonton schien der Deutsche Andreas Wirth einen guten Einstieg in das letzte Viertel der Champ Car Atlantic Serie gefunden haben. Mit großen Hoffnungen startete er in das Rennwochenende in San Jose (Kalifornien). Leider war auf dem Straßenkurs das Glück nicht auf seiner Seite.

Nach Problemen mit dem Handling während des freien Trainings war für den jungen Forsythe-Piloten im Qualifying Platz 7 das Maximum. „Die Pole Position war das Ziel des Tages, aber wir hatten heute überhaupt keinen Grip und waren so knapp über ein Zehntel von der Pole Position entfernt. Es war wirklich hart, aber zum Ende hin haben wir einige gute Lösungen gefunden“, so der enttäuschte Wirth, der sich wegen seiner Startposition auf ein hartes Rennen gefasst machte.

Der Start verlief ohne Probleme für den jungen Deutschen: Seine Erfahrung brachte ihn ohne Probleme durch die erste Haarnadelkurve. Aber in der zweiten Runde erwischte es den Rennfahrer: Er kam von der Strecke ab und musste sich mit dem Messer zwischen durch das halbe Fahrerfeld beißen. Dabei kam er in Kontakt mit einem anderen Fahrer und musste zur Reparatur an die Box. Vier lange Runden musste er warten, bis er mit seinem Fahrzeug wieder auf die Strecke zurück konnte. Resultat: Ein enttäuschender 18. Platz.

Champ Car Atlantic Serie - Andreas Wirth in San Jose„Es war ein frustrierender Tag. Ich hatte einen guten Start, aber ich wurde blockiert und musste beim Bremsen weit von der Ideallinie weg auf den schmutzigen Teil der Strecke. Ohne Grip kam ich von der Strecke ab. Bei meiner Aufholjagd bis auf Platz 12 berührte ich einen anderen und musste an die Box. Das war schon sehr ärgerlich“, so der enttäuschte Pilot.

Nach diesem Ergebnis in San Jose will Andreas Wirth nun alles daran setzen, die nächsten Rennen zu gewinnen. Sein Ziel: Die maximale Punktzahl zu erreichen und sich die Meisterschaft sichern. Denn die Chancen stehen für ihn weiterhin gut: Mit dem dritten Platz in der Meisterschaft ist noch alles möglich. Und gerade nach Denver schaut er mit großem Optimismus, will er doch seine Chancen auf den Gesamtsieg wahren: „Jetzt geht es nach Denver. Dort habe ich mein erstes Rennen der Atlantic-Serie im letzten Jahr gewonnen. Ich werde mein Bestes geben und in der Meisterschaft einen Schritt näher zu kommen. Ich werde noch härter arbeiten, um das zu erreichen“, sieht Andreas Wirth hoffnungsvoll in die Zukunft.

Das nächste Rennen findet am 13. August in Denver (Colorado) statt.

 

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