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KTM Fahrer Mika Kallio Sieger des Grand Prix von Shanghai

Nach einem phantastischen Rennen und cleverem Taktieren holt sich Mika Kallio auf der Red Bull KTM den ersten Laufsieg der Saison 2006. Teamkollege Julian Simon egalisiert sein hervorragendes Ergebnis von Jerez mit Rang fünf.

Mika Kallio, dicht gefolgt von Julian Simon, gewinnen den Start des Rennens auf der modernsten Rennstrecke der Welt in Shanghai/China. Über 19 Runden, mit permanenten Windschattengefechten, kämpfen die beiden, in der aus sechs Fahrern bestehenden Führungsgruppe. In der letzten Runde setzt sich der „Fliegende Finne" Mika Kallio durch und sieht als erster die Zielflagge. Mit nur einer Sekunde Rückstand sichert sich Julian Simon aus Spanien den hervorragenden Platz fünf auf der technisch anspruchsvollen und 5,281 km langen Strecke.

Die beiden Red Bull KTM Juniors Stefan Bradl und Michael Ranseder beenden Ihre erste Teilnahme am chinesischen Grand Prix auf Platz 20 und 33.

Mika Kallio # 36   Red Bull KTM GP 125 - 1. Platz
"Ich bin total glücklich über den ersten Platz und das gute Ergebnis des gesamten Wochenendes. Es war ein ziemlich schwieriges Rennen, weil ich vorne etwas gerutscht bin. Aber mein Motorrad ist so perfekt gelaufen, dass ich das gut wett machen konnte. Am Schluss ist meine Taktik aufgegangen und ich konnte mir den Sieg sichern. Danke an mein Team dass wieder super gearbeitet hat und natürlich auch ein ganz besonders Dankeschön an KTM, Red Bull und alle die dazugehören."

 

Julian Simon # 60 Red Bull KTM GP 125 -5. Platz

"Jetzt bin ich natürlich etwas enttäuscht. Heute hätte jeder in unserer Gruppe gewinnen oder Sechster werden können. Aber ich hatte ein gutes Rennen mit ständigen Kämpfen. Das war richtig gut und hat Spaß gemacht. Außerdem weiß ich, dass ich an der Spitze mitfahren kann und nächstes Mal werde ich versuchen auf dem Podest zu stehen."

 

Stefan Bradl # 17 Red Bull KTM Junior Team - 20. Platz
"Der Start war super, bin dann zwar etwas hinter Cortese zurückgefallen, konnte aber ihn und Esparrago wieder einholen, die KTM ist perfekt gelaufen. Das Fahrwerk haben wir vielleicht ein bissl zu weich eingestellt, aber wir hatten ja nur ein trockenes Training dafür war das so schon ok. Ich wollte in meiner Gruppe vorne ins Ziel kommen, beim letzten Manöver wurde ich dann nach außen abgedrängt und da sind die zwei wieder innen durch. So bin ich halt nur 20. geworden. Das ärgert mich schon ziemlich, aber zum Glück kommt nächste Woche gleich Le Mans, da bleibt nicht viel zeit zum ärgern übrig."

 

Michael Ranseder # 9 Red Bull KTM Junior Team - 33. Platz

" Habe einen  Super-Start gehabt und hab in der ersten Runde noch ein paar auf der Bremse überholt. Es ging echt flott dahin. Und dann ist mir beim Rausbeschleunigen aus der Spitzkehre der Zanetti reingefahren, der war so schnell, dass er sowieso geradeaus gefahren wäre bei dem Tempo. Ich hab mich schon wieder aufs Rausbeschleunigen konzentriert und auf einmal bin ich dagelegen. Dann hab ich mich halt aufgerappelt und bin das Rennen einsam zu Ende gefahren, die KTM hat sich schon ein bissl seltsam angefühlt, aber ich wollte unbedingt fertigfahren."."

 

Harald Bartol - Technischer und Leitender Direktor 

"Mika hat den heutigen Sieg ehrlich verdient. Er ist unglaublich stark und clever gefahren über das gesamte Wochenende. Auch mit Julian's Rennen bin ich sehr zufrieden. Er hat die gesamte Distanz in der Spitzengruppe hart gekämpft und Platz fünf ist ein weiteres gutes Ergebnis für Ihn. Diese Leistungen ist aber nur mit einem Spitzenteam und unserer großartigen Unterstützung von KTM, Red Bull und allen Partnern möglich."

 

 

Red Bull KTM GP 250

KTM „Hero" Hiroshi Aoyama unglaublicher Dritter beim GP von China

 

Niemand hatte erwartet, dass Hiroshi Aoyama gerade mal zwei Wochen nach dem historischen Sieg der 250cc KTM, beim Grand Prix von China erneut auf das Podium klettert.

Äußerst schwierige und permanent wechselnde Wetterbedingungen machten die Vorbereitungen für den Rennsonntag nicht leichter. Das Red Bull KTM GP 250 Team mit Hiroshi Aoyama und Manuel Poggiali arbeitete fast Tag und Nacht um bei seinem Debüt-Lauf in Shanghai die gewonnen Einstelldaten best möglich um zusetzten. Speziell diese monumentale Rennstrecke mit Ihrem einzigartigen Streckenlayout stellt an Fahrwerk und Motor höchste Ansprüche.

Mit Trainingsergebnis sieben für den Japaner und Platz zehn von Manuel Poggiali war man für das, über 21 Runden dauernde Rennen auf trockener Fahrbahn gut gerüstet.
Hiroshi Aoyama hatte einen guten Start und kämpfte sich in der Verfolgergruppe konstant nach vorne, mit einem Abstand zum Führenden der nie mehr als drei Sekunden betrug, bis „Hero" Hiroshi in der letzten Runde zum Schlussspurt und Angriff auf Platz drei ansetzte. Der Plan für den überglücklichen Japaner und sein Team ging auf. Eine weiter Trophäe landete im Handgepäck des Red Bull KTM GP 250 Teams.

Teamkollege Manuel Pogialli hingegen verpatzte den Start, kam als 16. aus der ersten Runde und kämpfte sich bis auf den elften Rang nach vorne.

 

Hiroshi Aoyama # 4  Red Bull KTM GP 250 - 3. Platz

"Das zweite Podium für KTM in Folge macht mich total glücklich. Ich muss allen die unser Projekt so tatkräftig unterstützen ein großes Dankeschön aussprechen; meinem Team das dieses Wochenende extrem hart gearbeitet hat, KTM die permanent entwickeln, Red Bull und alle Sponsoren die uns unterstützen. Ich freue mich auch, dass ich meinem Chef Harald Bartol noch nachträglich ein kleines Geburtstagsgeschenk machen konnte. Auf die nächsten Rennen bin ich schon gespannt. Wir hatten am Wochenende schon erste positive Tests mit einem neuen Rahmen. Für heute haben wir aber wieder auf die alte Variante umgerüstet, weil wir noch nicht alle Daten hatten um ein Rennen Setup zu bestimmen. Für die nächsten Rennen sollte uns das aber wieder einen weiteren Schritt nach vorne bringen, deshalb freue ich mich schon auf Le Mans. Eine KTM zu fahren und zu entwickeln macht richtig Spaß. Ich fühle mich als glücklicher Mann."

 

Manuel Poggiali # 54 Red Bull KTM GP 250 - 11. Platz
"Ich habe heute einen schlechten Start hingelegt. Danach musste ich das Rennen von vom hinteren Mittelfeld bestreiten. Meine Rundenzeiten waren aber nicht so schlecht und so konnte ich nach 21 Runden das Rennen als 11. beenden."

 

Harald Bartol - Technischer und Leitender Direktor

"An den heutigen Ergebnissen gibt es gar nichts aus zusetzten. Im Gegenteil, wir hatten nicht mit einem erneuten Podiumsplatz für das 250er Projekt gerechnet. Hiroshi ist wieder ein phantastisches Rennen gefahren und alle haben über das gesamte Wochenende hervorragend gearbeitet. Danke auch für die Unterstützung der Zuhausegebliebenen und vor allem an unseren Chef Stefan Pierer.

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