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Stefan Marsch holt sich am letzten Renntag doch noch Gesamtsieg beim Sun & Fun Cup 2005

img_7569.jpg Alle Ergebisse der Sun & Fun Meisterschaft sowie die aktuelle Bildergallerie sind ab sofort online erreichbar.

Waldow 23.10.05 – Die Fahrt zum Spreewaldring dämpfte einem die Stimmung, da es zeitweise Sturzbäche regnete. Aber kurz vor Ankunft ließ der Regen nach und in Waldow erwartete die Fahrer nur noch leichter Nieselregen.

Beim Qualifying hörte der Regen sogar vollkommen auf und am Horizont war bereits etwas Sonne zu sehen. Insgesamt waren vierzehn Starter dabei, unter ihnen war Reinhard Budde (Besitzer des Spreewaldring Waldow), der das nasse Wetter als Chance sah, auch die jeweiligen 20 Minuten-Rennen „durchzustehen“.

 

Das Qualifying war bereits ein kleines Spiegelbild von dem, wer heute die ein Wörtchen „mitreden“ und noch Chancen sich für den Gesamtsieg herausfahren wollte. Da war als erstes Stefan Marsch (1’07.00s), der nach dem letzten Renntag auf Platz drei in der Gesamtwertung zurück gefallen war, der sich die Pole vor Joachim Zeim (1’07.73s) und dem Gastfahrer Reinhard Budde (1’07.86s - er fuhr nur außerhalb der Wertung, um nicht ggf. noch in Wertung einzugreifen) sicherte.

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Martin Haarhuis auf Abwegen
Der Start zum ersten Rennen erfolgte zwar noch bei sehr nasser Strecke, aber es zeichnete sich bereits ab, dass sich im Laufe des Renntages die Streckenverhältnisse wieder verbessern würden. Stefan Marsch setzte sich gleich etwas ab und Reinhard Budde bleibt gut an ihm dran, wegen des nassen Wetters gab es natürlich reichlich Dreher und Martin Haarhuis fand sich auf dem letzten Platz wieder. Nach fünf Minuten Rennen fuhr Stefan Marsch einen deutlichen Vorsprung heraus, mit Abstand folgte noch immer Reinhard Budde und Ronny Naue. Erst dahinter kam eine etwas dichtere Verfolgergruppe mit Joachim Zeim, Chris Flöting, Uwe Dolejs und Henry Fach. Horst Albin macht einen Dreher und muss sich nun als Letzter wieder mühsam nach vorne kämpfen. Gegen Ende des ersten Laufes hat sich Ronny Naue auf Platz zwei vor gekämpft, musste aber kurz vor Ende Reinhard Budde ziehen lassen, der den eigentlichen zweiten Platz belegte, jedoch aus der Wertung genommen wird (um nicht einigen Fahrern beim letzten Renntag noch wichtige Punkte zu „klauen“). Hinter ihm kommen Uwe Dolejs, Chris Flöting, Joachim Zeim, Henry Fach, Matio Müller und Frank Dolejs noch in der gleichen Runde wie die Sieger über die Zielgerade.
Der zweite Lauf startete trotz der noch immer nassen Strecke ohne Probleme. Ronny Naue musste Stefan Marsch trotz seiner Pole Position bereits kurz nach dem Start ziehen lassen. Mario Müller hatte gleich als Erster einen Dreher, darauf drehten sich Henry Fach, Reinhard Budde Chris Flöting und Joachim Zeim. Stefan Marsch setzte sich gleich etwas ab, nur Ronny Naue, Uwe Dolejs, Frank Dolejs und Guido Warblow konnten ihm anfangs noch folgen. In der fünften Minute ließ Ronny Naue Uwe Dolejs fair vorbei ziehen und wurde darauf immer langsamer und stieg in der achten Minute sogar ganz aus dem Rennen aus. An der Spitze zog Stefan Marsch einsam seine Runden, mit deutlichem Abstand folgte weiterhin Uwe Dolejs. Dahinter mit enormen Abstand folgte sein Sohn Frank, der langsam aber sicher alle Siegchancen zum Gesamtsieg auf der nassen Strecke davonlaufen sah. Und hinter Frank folgte mit weiterem Abstand eine größere Verfolgergruppe mit Reinhard Budde, Chris Flöting, Mario Müller und Joachim Zeim. In der dreizehnten Minute gab es noch einen Dreher von Martin Haarhuis und einen folgenden Kampf um den vorletzten Platz. Winfried Egerer musste Martin Haarhuis aber ziehen lassen, der sich bis zum Schluss noch an Andreas Apel und Guido Warblow vorbeikämpfen konnte.

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Die Saison endet
Vor dem dritten Lauf fluchte Ronny Naue natürlich, da er sich noch mit einem Ersatzkart eine bessere Startposition mit einer guten Rennrunde erkämpft konnte. So startete er vom vorletzten Platz, da im Lauf des zweiten Rennens durch die immer abtrocknende Strecke sich auch die Rundenzeiten verbesserten. Zum Start war die Ideallinie komplett abgetrocknet. Stefan Marsch kam von der Pole Position auch am besten vom Start weg, Chris Flöting fuhr von Platz drei auf Platz zwei vor. Mario Müller schlug ohne „Feindberührung“ in die Reifen vor der Box ein und war letzter. Langsam musste er sich wieder nach vorne kämpfen. In der dritten Runde machte Stefan Marsch einen Fehler und Chris Flöting konnte an ihm vorbeiziehen, damit stand ein neuer Führender im letzten Rennen der Saison zum Sun & Fun Cup fest. Bis zum Schluss gab er nicht mehr die Führung ab und konnte so „ehrenhaft“ als Sieger des dritten Laufs, als Vorjahresgesamtsieger des Sun & Fun Cups sein Gesicht wahren. Martin Haarhuis „testete“ auch noch mal die Stabilität des Walles kurz vor der Boxeneinfahrt und muss sich von Chris erstmalig überrunden lassen. Guido Warblow machte es ihm nach und „testete“ die Reifen nach der Boxengasse. Beide Tests wurden ohne Blessuren für Kart und Fahrer durchgeführt. Mario Müller war kurz wegen eines Defektes in der Box. An der Spitze drehte Chris Flöting bei nun vollständig abgetrockneter Strecke einsam seine Runden. Der Sieger der beiden vorherigen Rennen Stefan Marsch, war nur noch im Mittelfeld und lag zum Ende 32.75s hinter ihm. Um Platz zwei wurde bis zum Schluss erbittert gefightet. Ronny Naue (-15.94s), Joachim Zeim (-16.07s) und Frank Dolejs (-16.24s) gaben sich nichts und kamen in dieser Reihenfolge über die Zielgerade. Auch Horst Albin machte kurz vor Ende noch den Crashtest mit dem Wall. Auch er überstand ihn ohne Probleme, außer das er als Folge daraus, als Letzter damit über die Zielgerade kam.

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Der zufriedene Sieger

Da in diesem Renntag Bodo aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen konnte, musste ich die Auswertung der Rennen zum Schluss mit etwas Hilfe von Andreas Weiss durchführen (Danke).
In der Tageswertung gewann Stefan Marsch, vor Chris Flöting und Uwe Dolejs. In der B-Wertung gewann Joachim Zeim vor Henry Fach und Mario Müller.

Durch eine Erkältung etwas gehandicapt, fiel uns beiden in der Gesamtwertung nicht auf, dass die Ergebnisse des letzten Renntages nicht mitgezählt wurden. Denn die Wertung hatte sich zwar geändert (durch Veränderungen bei dem Streichergebnissen), aber an der Spitze war fälschlicherweise Ronny Naue als Gesamtsieger. Aber da die anwesenden Fahrer natürlich selber mitgerechnet hatten, war der Fehler schnell bei der bereits gestarteten Siegerehrung gefunden. Alle Urkunden mussten noch mal eingestampft werden.
Somit war Stefan Marsch, durch seine beiden Siege am letzten Renntag doch noch mit 331 Punkten, Gesamtsieger geworden. Auf Platz zwei folgte Frank Dolejs mit 322 Punkten und der sich nach meiner ursprünglichen Meinung fast als Gesamtsieger gefühlte Ronny Naue fand sich mit 321 Punkten nur auf den dritten Platz wieder...
Bei der Brummi Cup Wertung gewann Guido Warblow (231 Punkte), vor Horst Albin (219 Punkte) und Joachim Zeim (188 Punkte).
Als besonderes Dankeschön für regelmäßiges Fahren auf dem Spreewaldring Waldow überreichte Reinhard Budde noch einen Gutschein für zwei Personen für einen Country Abend an Horst Albin. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und vielen Dank für eine Super Saison 2005…

[T.D.]

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