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Paffett auf Pole – vier Mercedes-Sterne strahlen in Istanbul

Gary Paffett
Gary Paffett
Istanbul. Mercedes-Benz dominierte die Super-Pole bei der DTM-Premiere in Istanbul. Vier Mercedes-Benz Fahrzeuge starten beim Rennen am Sonntag von den ersten vier Plätzen. Von der Pole Position geht Gary Paffett (DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes) in den zehnten Saisonlauf über 32 Runden und 170,81 Kilometer. Der härteste Verfolger des Gesamtführenden, Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline), verwies seine Marken-Kollegen Bernd Schneider, Bruno Spengler und Jamie Green auf die Plätze. Für seine schnellste Runde benötigte der 24-jährige Brite 1:47,101 Minuten. „Über das Ergebnis meiner Runde bin ich sehr glücklich. Es wird sicher ein spannendes Rennen“, so Paffett.

Der Führende der Gesamtwertung Ekström fuhr die fünftschnellste Zeit. Bester Opel-Fahrer war Manuel Reuter auf Position sechs. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen startet in seiner AMG-Mercedes C-Klasse als Siebter.

In der Gesamtwertung führt Ekström mit einem Punkt Vorsprung vor Paffett. Sollte Ekström in der Türkei gewinnen und sein direkter Konkurrent Paffett nicht in die Punkteränge fahren, wäre der Schwede bereits in Istanbul der Champion der DTM 2005. Allzu wahrscheinlich ist das allerdings nicht. In allen neun Rennen holten Ekström und Paffett bislang Punkte. Fünfmal in Folge standen beide zuletzt auf dem Podium. Bei den vergangenen vier Rennen wechselte jedes Mal die Tabellenführung. Seit Anfang August trennte die zwei Titelaspiranten nie mehr als ein Punkt.

 

Stimmen zur Super-Pole

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Paffett auf dem Weg zur Pole

 

Gary Paffett (1. Startplatz, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes): „Ich habe die Zeit von Bernd Schneider gesehen und wusste, dass es verdammt schwer wird, sie zu schlagen. Über das Ergebnis meiner Runde bin ich logischerweise sehr glücklich. Der Ausgang des Qualifyings ist für uns ein gutes Resultat. Es wird morgen ein tolles Rennen im Kampf um den Titel.“

Bernd Schneider: (2. Startplatz, Vodafone AMG-Mercedes): „Mein Auto war top. In der Vierfach-Linkskurve hatte ich einen kleinen Fehler, ansonsten war meine Runde perfekt. Wenn ich Gary morgen helfen kann, werde ich das tun, denn das bedeutet auch, ich bin vorne mit dabei.“

Bruno Spengler (3. Startplatz, Junge Gebrauchte von Mercedes): „Mein Qualifying-Ergebnis war unglaublich. Damit hatte ich nicht gerechnet. In der Super-Pole machte ich zwei kleine Fehler im ersten Sektor, dennoch bin ich mit Platz drei zufrieden. Istanbul ist eine tolle Strecke mit vielen Herausforderungen. Ich freue mich schon auf das Rennen.“

Mattias Ekström (5. Startplatz, Audi Sport Team Abt Sportsline): „Der fünfte Platz ist nicht optimal. Es hätte besser, aber auch schlechter laufen können. Mercedes war heute schneller. Meine Strategie für morgen: schnell drei Autos überholen und dann Gary jagen.“

Manuel Reuter (6. Startplatz, Team OPC): „Im dritten Sektor habe ich viel Zeit verloren. Woran es liegt, wissen wir im Moment noch nicht. Trotzdem bin ich zufrieden. Das Wetter wird am Rennsonntag das Ergebnis beeinflussen. Wenn es so warm ist wie am Samstag, spielen die Reifen eine große Rolle.”

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal die Startplätze eins bis vier erreicht haben. Die ersten beiden Startreihen gewinnt man sehr selten. Daraus folgt allerdings noch lange nicht, dass wir auch das Rennen gewinnen. Aber wir werden es morgen natürlich versuchen. Gary Paffet ist ein herausragender Fahrer. Er arbeitet immer sehr konzentriert und zielorientiert.”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Natürlich bin ich enttäuscht. Das ist, glaube ich, unser schlechtestes Qualifying-Ergebnis der Saison. Wir sind einfach nicht schnell genug und wissen im Augenblick noch nicht genau, woran es liegt. Zudem war Mercedes-Benz stark, aber das ist Motorsport. Unser Setup sollte eine gute Basis sein. Wir müssen aber noch daran arbeiten und werden im Rennen das Beste daraus machen.”

Opel-Motorsportchef Volker Strycek: „Mit zwei von vier Autos in der Super-Pole habe ich ein lachendes und ein weinendes Auge. Wir haben offensichtlich ein Problem im dritten Sektor, wo uns zwei bis drei Hundertstel fehlen. Bei den bemerkenswert geringen Zeitabständen zwischen den Autos kann man in der Startaufstellung damit schnell drei Reihen weiter hinten stehen. Der „Istanbul Park” ist eine beeindruckende Rennstrecke mit einem interessanten Layout. Wir alle sind sehr freundlich aufgenommen worden. Es war eine sehr gute Entscheidung, hier ein DTM-Rennen zu fahren.”

Quelle: DTM-Pressemitteilung (www.dtm.de/media)

[MH] 

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