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Need for Speed siegt in der „Blauen Hölle von Leipzig“

31. Januar 2010 - Gesamtsieger der diesjährigen 24 Stunden von Leipzig vom 29. bis 31. Januar 2010 wurde das Team Need for Speed. Die Oscherslebener Mannschaft von Schubert Motorsport setzte sich am Ende mit 1.634 Runden gegen H&R HBDL (1.631) und Vorjahressieger Dax Bierbörse/Media Bomb/Scharmüller (1.630).

Es war von Beginn an ein hart umkämpftes Rennen in der „Blauen Hölle von Leipzig“, wie man an Anlehnung an die Grüne Hölle des Nürburgrings die Indoorstrecke in Dölzig taufte. Schon nach drei Stunden hatte sich das Trio etwas vom Rest der insgesamt 20 Teams. Da die Technik mit den Sodi-Karts, den Honda-Motoren und den Dunlop-Reifen wieder vorbildlich klappte, war klar, dass von dieser Seite keine großen Überraschungen zu erwarten waren.

Ausschlaggebend für Need for Speed war sicherlich die starke Fahrerpaarung. Marcel Schlenker drehte nicht nur eine schnelle Runde nach der nächsten, sondern war auch mit 51,072 Sekunden schnellster Pilot der 138 Teilnehmer. Dazu kam noch ein pfeilschneller Denny Görsdorf. Und auch der Schwede Fredrik Lestrup, Sebastian Mäder, David Schuster, Thomas Schaller und Pascal Karsten waren konstant schnell. Am Ende jubelten sie zusammen mit den Teamchefs Denny Görsdorf und Stefan Wendl. „Das war unser Ziel, nachdem wir 2009 noch Zweiter geworden sind. Das Team hatte eine tolle Leistung gezeigt. Grundlage war eine perfekte Strategie und wir kamen ohne Strafen durch. Ganz dickes Lob an den Veranstalter Sax Racing. Besser geht es nicht mehr“, so Stefan Wendl.

H&R HBDL konnte sein Vorjahresergebnis ebenfalls verbessern. Nach Platz drei im Jahr 2009, wurde man diesmal Zweiter. Doch ist dies sicherlich ganz bestimmt nicht als schlecht einzustufen. Die Fahrer Michael Weidemann, Stefan Siepmann, Michael Schöttler, Stephan Epp, Christian Voß, Hannes Hirsch jr. waren ebenfalls immer schnell unterwegs und hätten ohne Frage auch den Sieg verdient gehabt. Teamchef Heinz Bröker: „Ein perfekte Veranstaltung mit hervorragend präparierten Sodi-Karts. Ohne die Strafen von uns und Dax Bierbörse wären wir alle in der gleichen Runde gewesen. Da sieht man wie eng es ist. Aber mit Platz zwei sind wir auch sehr zufrieden!“

Für Dax Bierbörse/Media Bomb/Scharmüller blieb da „nur“ Platz drei auf dem Podest. „Wir haben einfach einen kleinen Fehler zu viel gemacht“, so Teamchef Roland Schmidt, der damit die Durchfahrtstrafe ansprach, die sein Team wegen Fahrtzeitüberschreitung in den Anfangsstunden erleiden musste. Zwar war die Überschreitung nur 13 Sekunden, aber so ist das Reglement. „Wir hätten gerne unseren Titel verteidigt, aber Gratulation an den Sieger.“

Platz vier kann Laps Kartcenter Grimma für sich verbuchen. Platz fünf für Italianspeed vor GK Motorsport und Live-Strip.com Racing. Achter wurde atlantis Trading vor Schulze Motorsport 1 und PTO.

Ausführlicher Bericht folgt...

Quelle: PM Ralph Monschauer - Foto: Dirk Fulko - motorsport-xl.de

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