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FIA Formel E Strecke Berlin, Quelle: http://berlin.fiaformulae.com

Formel E in Berlin auf dem Tempelhofer Feld

08. März 2015 - Der Berlin ePrix findet am 23. Mai 2015 als achte Runde der Premierensaison der Formel E statt und ist nach Monaco der zweite Austragungsort in Europa. Die 2,5km lange Runde, die gegen den Uhrzeigersinn auf dem Flugvorfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof gefahren wird, wurde von Rodrigo Nunes entworfen. Der enge, kurvenreiche Kurs verlangt von den 20 Formel E Fahrern die Bewältigung von 17 Kurven auf einer kurzen Strecke - eine große Herausfordung und ein echtes Spektakel für die Fans.

Fahrermeinung von Nick Heidfeld, Venturi:

"Es wird ein ganz besonderes Rennen vor meinem Heimpublikum sein und ich freue mich schon sehr darauf. Es ist das erste Mal für mich, auf einer solchen Strecke zu fahren und wird so für mich eine besondere Atmosphäre haben. Die Strecke sieht sehr kurvenreich und anspruchsvoll aus, mit 17 Kurven und unter 2,5 km, und ich denke, die Fans werden, egal wo sie sind, eine großartige Sicht haben. Viele Kurven folgen aufeinander was das Überholen nicht einfach machen wird und außerdem das Fehlerrisiko erhöht und so dem dahinterliegenden Fahrer ermöglicht von kleinen Schnitzern des Vordermannes zu profitieren. Die beiden langen Geraden eignen sich am besten für Überholmanöver und den Einsatz des FanBoost.
Es wird entscheidend sein in einen guten Rhythmus zu kommen, viele Runden zu fahren und sich die Strecke schnell anzueignen. Auch der Aufbau der Strecke wird spannend werden, denn normalerweise erlauben die Straßenrennen in der Formel E keine 'Abstecher' und somit keinen Platz für Fehler, aber in Berlin könnte die freie Fläche ein bisschen mehr Spielraum für 'Ausrutscher' ermöglichen. Ich komme aus der Nähe von Berlin. Es ist immer toll dort zu sein und freue mich darauf. Als ich vor kurzem mit einigen Freunden sprach, wollten sie alle nach Berlin kommen und ich hoffe, dass noch eine Menge weiterer Fans das Rennen in Berlin erleben werden."

Technische Weiterentwicklungen

Sind die Autos in der aktuellen Saison noch alle identisch, dürfen die Teams in der kommenden Saison mit eigenen Entwicklungen antreten. Äußerlich werden die Autos aber auch in der kommenden Saison wieder einheitlich sein: Die FIA erlaubt den Teams nur, eigene Antriebsstränge - das bedeutet Motor, Wechselrichter, Getriebe und Kühlsystem - zu bauen.

Grund für diese Beschränkung ist, eine Kostenexplosion wie in der Formel 1 zu verhindern. "Die schrittweise Öffnung des Reglements wird Innovationen fördern und dabei gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle halten", sagt FIA-Chef Jean Todt. Die Organisatoren hatten schon vor dem Start der ersten Saison erklärt, dass das Einheitsauto Spark-Renault SRT_01E nur eine Saison lang gefahren wird.

Der Autowechsel soll wegfallen

Ab der dritten Saison können auch die Akkus weiterentwickelt werden. Ziel ist, dass in der fünften Saison, die 2018 beginnt, der Autowechsel zur Rennmitte wegfällt. Derzeit müssen die Fahrer einmal das Auto wechseln, da die Akkus nicht genug Strom für die komplette Distanz speichern.

Der Autowechsel eröffnet zwar Möglichkeiten zu taktischen Spielereien - und die sind in der Formel E wegen des Einheitsautos rar. Der Umstieg ist aber aus Sicherheitsgründen streng reglementiert: Er hat eine Mindestdauer, um sicherzustellen, dass der Fahrer im neuen Auto auch wieder sicher angegurtet ist. Weil sie diese Zeitvorgabe unterschritten, bekamen einige Fahrer schon Durchfahrts- oder Zeitstrafen.

Quelle: FIA Formel E / golem.de

 

Tags: FIA Berlin Formel E 2015 Tempelhofer Feld

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