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Lewis Hamilton Quelle: Daimler

Endlich geht’s wieder los

21. August 2015 - Auch wenn in der Formel 1 die Sommerpause im Vergleich zu anderen Sportarten recht kurz ist, so ist es für den eingefleischten Rennsportfan doch eine lange Zeit. Aber es ist auch die Zeit, sich noch mal in Ruhe anzuschauen, was bislang passiert ist und einen Ausblick und eine Prognose auf die zweite Hälfte der Saison zu wagen. Die erste Hälfte der Saison stand ganz im Zeichen der Silberpfeile. Bei sieben der ersten acht Rennen stand entweder Lewis Hamilton (5 Siege) oder Nico Rosberg (2 Siege) ganz oben auf dem Treppchen.

Bei sechs Rennen konnte Mercedes gar einen Doppelsieg für sich verbuchen. Lediglich beim zweiten Rennen in Malaysia und beim letzten Rennen vor der Sommerpause in Budapest konnte Sebastian Vettel die silberne Dominanz durchbrechen.
 
Genau dieses letzte Rennen vor der Sommerpause schürt auch die Hoffnungen der neutralen Fans, dass die zweite Saisonhälfte nicht ganz so einseitig verlaufen wird. Vettels Sieg war beeindruckend und die Silberpfeile landeten hier abgeschlagen auf den Rängen sechs (Hamilton) und acht (Rosberg).
 
Am kommenden Wochenende geht es nun wieder los. Wer seine Formel 1 Wetten schon vor der Saison platziert hat, der wird vielleicht noch mal ins Schwitzen kommen. Zumindest, wenn er sein Geld siegessicher auf Lewis Hamilton gesetzt hat. Beim Großen Preis von Belgien in Spa werden die Karten vielleicht wieder neu gemischt und das Rennen um den WM-Titel wieder spannend gemacht. Sebastian Vettel ist definitiv in Schlagweite zu den beiden Mercedes Piloten und hat durchaus realistische Chancen nach seinem fünften Titel zu greifen.
 
Ein weiterer Faktor, der dazu führen könnte, dass es noch mal spannend wird, ist die Tatsache, dass die Sommerpause von den Funktionären dazu genutzt wurde, ein paar Regeln zu ändern, was durchaus kontrovers diskutiert wird. Vor allem die Verschärfung der Startregularien spielt den Silberpfeilen nicht gerade in die Karten. Denn eine ihrer ganz wenigen Schwächen ist eben der Start. In den letzten beiden Rennen in Budapest und Silverstone wurden beide Mercedes-Piloten noch vor der ersten Kurve von Teilen der Konkurrenz überholt.
 
 
Die neuen Regularien besagen, dass die Box während des Rennwochenendes keine Änderungen mehr am Schleifpunkt der Kupplung vornehmen darf. So wie der Schleifpunkt bei Beginn des ersten Trainings am Freitag eingestellt ist, so muss der Bolide am Sonntag auch ins Rennen starten. Vor allem dem amtierenden Weltmeister und auch in dieser Saison Führenden der Gesamtwertung kann das gar nicht schmecken. Immer wieder hatte Lewis Hamilton mit seiner Kupplung zu kämpfen, obwohl in der ersten Saisonhälfte noch Justierungen zwischen Training und Rennen vorgenommen werden durften. Dementsprechend erwartet Hamilton „desaströse“ Folgen und unvorhersehbare Starts.
 
Hamiltons Teamchef Toto Wolff zeigt zwar Verständnis, steht dem ganzen aber auch sehr skeptisch gegenüber: „Das ist der erste Versuch, Technologie herunterzuschrauben, um den Unterhaltungswert zu erhöhen. Und diese Schritte sind auch verständlich. Aber was, wenn es mehr Drama oder Beliebigkeit bringt als gewollt?". Teamkollege Rosberg freut sich hingegen auf die neuen Startregeln und begründet dies wie folgt: "Es ist gut, weil es den Start komplett in unsere Hände legt. Wenn es ein guter Start ist, ist es der Fahrer. Wenn es ein schlechter Start ist, ist es der Fahrer".
 
Fakt ist, dass es die Spannung in der Formel 1 sehr wahrscheinlich erhöhen wird und die Rennsportfans somit wohl zu den großen Gewinnern der Sommerpause gezählt werden können.
 
Foto Quelle: Daimler
 

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