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Formel 1 - Quelle: Daimler

Der große Preis von Belgien

02. September 2015 - Am Wochenende wurde mit dem Großen Preis von Belgien auf der Strecke Spa-Francorchamps das 11. Saisonrennen augetragen. Dies war das erste Rennen nach der Sommerpause und die Silberpfeile dominieren weiterhin die Strecke, wobei Sebastian Vettel mit seinem Reifenplatzer kurz vor Schluss trotz verpassten Punkten am meisten im Fokus gestanden haben dürfte.

Souveräner Sieg für den Titelverteidiger

Schon im Vorfeld standen die Quoten auf Wettportalen wie 32Red für den Titelverteidiger Lewis Hamilton. Auch im Qualifying konnte der Brite überzeugen, die Konkurrenz und den Teamkollegen Nico Rosberg hinter sich lassen und sich die Pole Position für das Rennen in Spa sichern. Sein deutscher Teamkollege Rosberg konnte sich jedoch auf Platz 2 behaupten und Ferrari-Star Sebastian Vettel startete von Platz 8.
 
 
Wie die Chancen zum Beispiel auf 32Red schon vorhersagten, hat Hamilton im Endeffekt den Sieg ins Ziel gefahren. Somit konnte der Mercedes Spitzen-Fahrer seine Führung auf 28 Punkte weiter ausbauen. Auch Kollege und Rivale Nico Rosberg fuhr nur wenige Sekunden später über die Ziellinie, obwohl er nach einem verpatzten Start viele Plätze wieder gut machen musste. Auf dem dritten Platz in den Ardennen landete überraschenderweise der 29-jährige Lotus-Pilot Romain Grosjean. In dieser Saison war dies die erste Platzierung auf dem Siegertreppchen für den Franzosen, für den der dritte Platz neben den Silberpfeilen als großer Erfolg verbucht werden kann.
 

Das Risiko ging nicht auf

Über seinen verpatzten dritten Platz dürfte sich Sebastian Vettel sehr geärgert haben. Denn bis fast zum Schluss des Rennens lief alles glatt. Vettel startete von Position 9, doch fuhr er ein souveränes Rennen und der deutsche Ferrari-Pilot war schon so gut wie auf dem Podest. Doch dann 2 Runden vor Schluss platze sein rechter Hinterreifen und der Mercedes-Jäger musste sich letztendlich vom dritten Platz verabschieden und das Rennen auf Rang 12 beenden.
 
Über den Reifenplatzer regte er sich nach dem Rennen auf und er beschimpfte den Formel 1 Reifenhersteller Pirelli. Wenn der Reifen 300 Meter früher geplatzt wäre, hätte alles ganz anders ausgehen können, so der Drittplatzierte der Gesamtwertung. Und diese Bedenken um die eigene Sicherheit zusammen mit dem knapp entronnenen dritten Platz trugen nicht gerade zu einer guten Stimmung bei. Pirelli hat sich mittlerweile auch zu Wort gemeldet und denkt der Reifenplatzer geht auf die risikofreudige Strategie auf dieser anspruchsvollen Strecke zurück. Denn der 28-jährige Vettel war der einzige, der eine Ein-Stopp Strategie fuhr, wobei alle anderen die Reifen zwei- bis dreimal gewechselt haben. Doch Verständnis für die Verärgerung zeigte Pirelli allemal.
 
Pirelli F1 Tyre 2012

Blick nach vorne

Nach diesem Doppelsieg der Silberpfeile und dem Desaster bei Ferrari ist der Blick weiter nach vorne gerichtet. Der Titelverteidiger Lewis Hamilton hat zwar 28 Punkte Vorsprung zu Teamkollegen und Rivalen Nico Rosberg, doch auch er ist vor Reifenplatzern und technischen Problemen nicht gefeilt. Jedenfalls spricht momentan alles für einen erneuten Gesamt-Doppelsieg der Mercedes Piloten und somit auch für den Sieg in der Konstrukteurswertung mit einem soliden, aber meilenweit entfernten Ferrari Team auf Rang zwei. Das nächste Rennen der Saison wird am 6. September 2015 in Italien ausgetragen.

 
 

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