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Weltmeister Audi beim WEC-Saisonauftakt nach starker Leistung glücklos

Ingolstadt/Silverstone, 20. April 2014 – Für Audi begann der Saisonauftakt zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in Silverstone mit guten Leistungen, doch der Einsatz endete enttäuschend: Beide Audi R18 e-tron quattro fielen durch Unfälle, bei denen die Fahrer unverletzt blieben, vorzeitig aus.
 
  • Unfälle werfen beide Audi R18 e-tron quattro aus dem Rennen
  • Schnellste Rundenzeit in Qualifying und Rennen für Audi
  • Intensive Arbeitsphase bis zum zweiten WM-Lauf in zwei Wochen
Die Weltmeister hatten stark begonnen: Audi bewies zu Beginn der neuen Sportwagen-Ära, die nach einem Effizienz-Reglement ausgetragen wird, seine technologische Kompetenz im Kampf gegen zwei Herausforderer. Weltmeister Tom Kristensen (DK), der sich die Startnummer „1" mit Loïc Duval (F) und Lucas di Grassi (BR) teilt, gelang im Zeittraining am Samstag die schnellste Einzelrunde. Tags darauf zeigte André Lotterer (D) mit der schnellsten Rennrunde, dass der Diesel-Hybridsportwagen aus Ingolstadt und Neckarsulm trotz einer restriktiven Einstufung über eine einzelne Runde schnell ist.
 
In der spannenden Anfangsphase des 6-Stunden-Rennens arbeitete sich Lotterer vom vierten Startplatz innerhalb von 22 Minuten bis an die Spitze vor. Einsetzende Regenschauer sorgten bereits in der ersten Stunde für äußerst kritische Streckenbedingungen. Lucas di Grassi verlor auf der rutschigen Strecke in Runde 28 die Kontrolle über sein Auto und prallte in die Leitplanken. Der Audi-Werksfahrer steuerte noch aus eigener Kraft die Boxen an. Das Audi Sport Team Joest entdeckte allerdings eine Beschädigung am Monocoque und nahm die Nummer „1" aus dem Rennen.
 
Als André Lotterer auf der regennassen Strecke in Runde 34 in ein Kiesbett rutschte, verlor die Nummer „2" bei der Bergung vier Runden. Der Weltmeister von 2012 übergab seinen Rennwagen nach 1:51 Stunden Fahrzeit auf Platz vier liegend an Benoît Tréluyer (F). Als der Regen stärker wurde, erhielt der Franzose die Intermediate-Reifenvariante von Partner Michelin. Zwölf Runden später rutschte Tréluyer in der schnellen Copse-Kurve von der Strecke und beschädigte die Front seines R18 e-tron quattro zu sehr, um noch die Boxengasse anzusteuern.
 
Damit erlebte Audi eine traurige Premiere: Der Weltmeister von 2012 und 2013 hatte in keinem der vorherigen 16 WEC-Rennen einen Ausfall aller seiner Rennwagen erlebt. Zuletzt vereitelten Unfallfolgeschäden beim Petit-Le-Mans-Rennen in Road Atlanta in der Saison 2011 eine Zielankunft von Audi bei einem Sportwagen-Rennen. Der R18 bleibt mit 13 Erfolgen in 24 Rennen (Siegquote: 54 Prozent) seit 2011 der Maßstab in seiner Epoche.
 
Für Audi Sport und das Audi Sport Team Joest beginnt nun ein Rennen vor dem Rennen: Bereits in zwei Wochen steht in Spa (B) der zweite Lauf zur WEC auf dem Programm. Bis dahin müssen die beschädigten Startnummern „1" und „2" neu aufgebaut werden. Hinzu kommt in Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans ein dritter R18 e-tron quattro, den sich Filipe Albuquerque (P) und Marco Bonanomi (I) teilen.

Tags: Audi FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2014 WEC

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