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Drei GT3-Siege für Audi in Europa

Mies/Rast mit Triumph an die Tabellenspitze des ADAC GT Masters | Team Speed Car feiert in Frankreich ersten Saisonsieg | Deutscher Thomas Schöffler überrascht in der Slowakei
 
Ingolstadt, 9. Juni 2013 - Erfolgreiches Wochenende für die GT3-Kundenteams von Audi: Beim ADAC GT Masters auf dem Sachsenring, bei der Französischen GT-Meisterschaft in Spa und in der GT Sprint International Series auf dem Slovakiaring feierte der Audi R8 LMS Siege.
 
Sieg, Podium und Tabellenführung für Mies/Rast
Christopher Mies und René Rast erlebten auf dem Sachsenring ein sehr erfolgreiches drittes Rennwochenende im ADAC GT Masters. Die deutsche Paarung von Prosperia C. Abt Racing feierte im ersten Rennen von der Pole-Position aus einen souveränen Start-Ziel-Sieg und übernahmen die Tabellenspitze in der Fahrerwertung. Im zweiten Rennen festigte das Duo im Audi R8 LMS ultra die Tabellenführung mit einem dritten Platz.
 
Erster Audi-Saisonsieg in Frankreich
Vincent Abril und Dino Lunardi sorgten in der Französischen GT-Meisterschaft für den ersten Saisonsieg eines Audi R8 LMS ultra. Das französische Gespann des Teams Speed Car ging beim ersten von zwei Rennen der dritten Veranstaltung in Spa-Francorchamps von der Pole-Position ins Rennen und gewann mit gut acht Sekunden Vorsprung. Im zweiten Rennen legten Abril/Lunardi noch einen dritten Platz nach.
 
Schöffler überrascht in der Slowakei
 Thomas Schöffler, bislang Zwölfter in der Gesamtwertung der GT Sprint International Series, sicherte sich beim dritten Rennwochenende in Bratislava seinen Premieren-Saisonsieg. Im Audi R8 LMS des Teams MTM arbeitete sich der Deutsche zusammen mit seinem finnischen Teamkollegen Antti Buri im ersten von zwei Rennen auf dem Slovakiaring vom dritten Startplatz bis auf Platz eins vor.
 
Belgien-Trio auf Tuchfühlung zur Spitze 
Anthony Kumpen, Bert Longin und Maarten Makelberge bleiben im Titelrennen der Belgian Racing Car Championship (BRCC) in aussichtsreicher Position. Beim dritten Rennwochenende in Spa-Francorchamps belegte das belgische Trio im Audi R8 LMS des Teams PK Carsport den dritten Platz. In der Gesamtwertung beträgt der Rückstand nur sechs Zähler auf die Führenden.

Marco Bonanomi bei Reifen-Premiere
Am Samstag war Marco Bonanomi bei einer Premiere in Le Mans zu Gast. Audi-Partner Michelin stellte auf einer Pressekonferenz die künftige Reifengeneration für die LMP1-Sportwagen ab 2014 vor. Auch Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich stand den Medien Rede und Antwort. Mit einem eigenen Testrennwagen erprobte Audi-Werksfahrer Marco Bonanomi am Sonntag die neuen Reifen. Sie fallen mit 310 Millimeter Laufflächenbreite an der Vorderachse fünf und an der Hinterachse sechs Zentimeter schmaler aus als die aktuelle Generation. Der neue Reifen wiegt ohne Felge zudem rund 1,2 Kilogramm weniger als ein bisheriger Hinterreifen.Lucas di Grassi begeistert von elektrischem AntriebLucas di Grassi lernte am Dienstag bei der Audi future lab tron-experience zum ersten Mal den Audi R8 e-tron kennen. Der Brasilianer war von dem 380 PS starken Elektro-Sportwagen hellauf begeistert. „Ich habe das Auto in Berlin-Tempelhof gefahren und war beeindruckt von seiner Leistung, dem Drehmoment von 820 Newtonmetern und dem gut ausbalancierten Fahrverhalten“, berichtete der Audi-Werksfahrer.

DTM hilft Hochwasseropfern

Die ITR und die in der DTM engagierten Automobilhersteller stellen kurzfristig insgesamt 300.000 Euro für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe in Deutschland zur Verfügung. Die Gemeinden Meißen, Pirna und Herzberg erhalten jeweils 100.000 Euro, um betroffenen Familien schnell und unbürokratisch helfen zu können. „Viele in der DTM-Szene haben Angehörige oder Freunde, die von der Flutkatastrophe betroffen sind. Aber nicht nur deshalb finde ich es bemerkenswert, dass sich die ITR spontan entschlossen hat, einen derart großen Betrag für die Hilfsaktionen bereitzustellen. Es zeigt, welcher Geist in der DTM herrscht. Die ITR verzichtet auf einen Großteil der Einnahmen des Rennens am Lausitzring, um den Gemeinden in der Region zu helfen. Audi als Teil der DTM-Familie unterstützt diese Aktion voll und ganz“, sagte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich.

Nachgefragt bei Ralf Jüttner

Das Rennen in Le Mans feiert seinen 90. Geburtstag, Audi seinen 15. Start bei diesem 24-Stunden-Rennen, und Sie erleben ebenfalls ein Jubiläum.
 
Ich war vor zwanzig Jahren zum ersten Mal in Le Mans dabei, nachdem mein Vater Fritz, der Renndienstleiter bei Bosch war, sich beständig geweigert hat, mich mitzunehmen. Bis heute habe ich 18 Renneinsätze erlebt. Nur 1995 war ich nicht in Le Mans, und 2005 war ich als reiner Urlauber bei dem Rennen, weil nicht das Audi Sport Team Joest, sondern mehrere Audi-Kundenteams am Start waren.
 
Das Audi Sport Team Joest erlebt nun gewiss die härtesten zwei Wochen des Jahres.
 
Grundsätzlich ist das die anstrengendste Zeit in der Saison. Aber wenn man erst einmal hier ist, stellen sich Routineabläufe ein. Die Autos sind aufgebaut, die Vorbereitungen abgeschlossen. Durch den Testtag sind wir fast zwei Wochen in Le Mans. Das ist eine intensive Zeit. Psychologisch ist es ebenfalls eine Herausforderung. Es ist das Rennen des Jahres, und man erhält nur einmal in zwölf Monaten eine Chance, um den Sieg zu kämpfen.
 
Im Vorjahr hat das Team zusammen mit Audi Sport vier Autos in Le Mans eingesetzt, in diesem Jahr sind es drei. Ist das ein großer Unterschied?
 
Es hat sich vor einem Jahr bei zwei technischen Konzepten angeboten, jeweils zwei Autos einzusetzen. Der Mehraufwand dafür war überschaubar. In diesem Jahr haben wir drei identische Autos und kehren damit zu einem Ablauf zurück, den wir schon von früher kennen.
 
Was steht noch auf dem Programm nach dem Testtag bis zum Rennen?
 
Alle drei Autos werden am Montag von Grund auf neu aufgebaut. Am Dienstag planen wir einen kurzen Funktionstest auf dem Circuit Bugatti. Wenn sichergestellt ist, dass alles funktioniert, stellen wir die Autos in die Garage, alle Teammitglieder fahren für einige Tage heim und kommen am Sonntag für die Le-Mans-Woche wieder zurück.
 
Quelle: [AUDI]

Tags: GT3 ADAC GT Masters Audi Frankreich Team Speed Car Slowakei

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