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Paul Di Resta DTM Champion

Paul Di Resta (Mitte) gewann seinen ersten DTM-TitelGary Paffett Sieger in Schanghai - Bruno Spengler nach Qualifyingunfall und Startplatz 17 auf Rang 13 im Ziel und Dritter in der Meisterschaft - 11 DTM-Rennen 2010 und neun Siege für AMG Mercedes

28. November 2010 - Paul Di Resta (AMG Mercedes C-Klasse) ist DTM Champion 2010. Der Schotte belegte beim elften und letzten Lauf der DTM 2010 in Schanghai, China den zweiten Platz und holte sich den Titel mit 71 Punkten.

Das Rennen auf einem Straßenkurs im Stadtteil Pudong gewann Gary Paffett (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse), der mit 67 Zählern Vizemeister wurde. Dieser Sieg war der neunte der AMG Mercedes C-Klasse in elf Rennen 2010. Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse), der nach acht Podiumsplätzen aus den vorherigen zehn Rennen als Punktbester in das Finale gestartet war, startete nach einem Qualifyingunfall als 17. und wurde am Ende 13. und mit 66 Punkten Meisterschaftsdritter.

 

Für Paul Di Resta ist es der erste Titel in der DTM nachdem er 2008 bereits Vizemeister war. Für Mercedes-Benz ist es die zehnte Fahrermeisterschaft seit dem werksseitigen Einstieg in die DTM 1988: sechs holte zuvor Bernd Schneider, zwei Klaus Ludwig und einen Gary Paffett.

Die Teamwertung hatten Salzgitter/Mercedes-Benz Bank AMG durch Spengler/Paffett mit jetzt 133 Zählern bereits beim vorletzten Rennen vorzeitig gewonnen.

Jamie Green (Junge Sterne AMG Mercedes C-Klasse) wurde Sechster. David Coulthard (Deutsche Post AMG Mercedes C-Klasse) belegte Platz acht und holte im letzten Rennen seiner ersten DTM-Saison seinen ersten Punkt. Ralf Schumacher (Laureus AMG Mercedes C-Klasse) wurde Zehnter vor Susie Stoddart (TV Spielfilm AMG Mercedes C- Klasse). CongFu Cheng (stern AMG Mercedes C-Klasse) belegte Platz 15 vor Maro Engel (GQ AMG Mercedes C-Klasse).

Das Rennen wurde in der 50. von 60 geplanten Runden abgebrochen, weil nach einer Berührung zwischen Susie Stoddart und Mike Rockenfeller (Audi) die Strecke kurz blockiert war.

Der Start: Das Rennen wurde hinter dem Safety Car gestartet, das drei Runden vor dem Feld herfuhr, bis der Start frei gegeben wurde. Danach durfte erst nach Kurve drei überholt werden. Paul Di Resta startete zum vierten Mal in diesem Jahr von der Pole Position, gefolgt von Gary Paffett und Jamie Green. Bruno Spengler stand nach einem Unfall im ersten Qualifying auf Startplatz 17.
Runde 15: Als 15. fuhr Bruno Spengler zu seinem ersten Boxenstopp herein. Runde 17: Paul Di Resta fuhr als Führender erstmals herein. Susie Stoddart (Neunte) folgte einen Umlauf später. Runde 20: David Coulthard (Fünfter) fuhr erstmals an die Box; Bruno Spengler kam zum zweiten Mal zum Stopp. Runde 21: Jamie Green (Zweiter) und Ralf Schumacher (Fünfter) fuhren zu ihren ersten Boxenstopps herein. Maro Engel stoppte einen Umlauf später. Runde 23: Erster Stopp von Gary Paffett (Erster); zweiter Boxenhalt von Susie Stoddart. Runde 29: Gary Paffett (Vierter) und Maro Engel kamen zum zweiten Mal herein. CongFu Cheng (Zweiter) legte einen Umlauf später seinen ersten Halt ein. Runde 31: Zweiter Boxenstopp von Jamie Green (Dritter). Runde 33: Paul Di Resta (Zweiter) kam zum zweiten Mal an die Box. Runde 38: CongFu Cheng erhielt eine fünfsekündige Boxenstoppstrafe, weil er bei seinem ersten Stopp durch die Arbeitszone der Mechaniker gefahren war. Runde 39: Zweiter Boxenstopp von David Coulthard (Zweiter). Beim Losfahren würgte er kurz den Motor ab und verlor mehrere Sekunden. Runde 43: CongFu Cheng (Vierter) fuhr zum zweiten Mal an die Box. Als letzter fuhr Ralf Schumacher (Zweiter) in Runde 44 zum zweiten Mal an die Box. Runde 44: Alle Fahrer hatten ihre beiden Boxenstopps absolviert; Gary Paffett führte vor Paul Di Resta. Runde 50: Nach einer Berührung zwischen Susie Stoddart und Mike Rockenfeller (Audi) war die Strecke kurz blockiert. Das Rennen wurde abgebrochen und nicht wieder neu gestartet. Es siegte Gary Paffett vor Paul Di Resta, der damit Meister wurde. Da mehr als 75 Prozent der geplanten Distanz von 60 Runden absolviert waren, wurden volle Punkte vergeben.

Gary Paffett (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse) Sieger: „Es war ein hartes Rennen und mit dem Sieg habe ich alles getan, was möglich war. Leider habe ich im Laufe der Saison ein paarmal Punkte liegen lassen, sonst wäre der Kampf mit Paul noch spannender geworden. Glückwunsch an ihn zum Gewinn der Meisterschaft, er ist eine tolle Saison gefahren und hat den Titel verdient.“

Paul Di Resta (AMG Mercedes C-Klasse) Zweiter und Meister: „Ich freue mich riesig über den DTM-Titel – für mich geht damit ein Traum in Erfüllung. Danke an mein ganzes Team und alle bei Mercedes-Benz für diese tolle Saison. Ich bin einfach glücklich.“

Jamie Green (Junge Sterne AMG Mercedes C-Klasse) Sechster: „Der sechste Platz ist OK, aber der dritte war möglich. Leider steckte ich nach meinem ersten Stopp im Verkehr, legte gleich meinen zweiten Stopp ein und verlor dadurch ein paar Plätze. Aber ich bin wieder bester Jahreswagenfahrer, und das zum zweiten Mal in Folge, damit habe ich mein Ziel erreicht.“

David Coulthard (Deutsche Post AMG Mercedes C-Klasse) Achter: „Gestern wurde ich Sechster und erzielte mein bestes Qualifyingergebnis in der DTM, heute holte ich meinen ersten Punkt und fuhr die schnellste Rennrunde. Das ist ein schöner Abschluss für meine erste DTM-Saison. Leider verlor ich im Verkehr ein paar Plätze, sonst wäre heute noch mehr drin gewesen.“

Ralf Schumacher (Laureus AMG Mercedes C-Klasse) Zehnter: „Die Strecke war eine besondere Herausforderung. Der Veranstalter hat alles für die Sicherheit getan und es war gut, hinter dem Safety Car zu starten. Für meine Saison habe ich mir mehr gute Ergebnisse gewünscht. Der Speed war immer da, aber wenn man von zu weit hinten startet, kann man das nicht immer zeigen.“

Susie Stoddart (TV-Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse) Elfte: „Ein problemloses Rennen für mich. Ohne den Unfall gestern und mit einem besseren Startplatz wären wohl Punkte drin gewesen. Glückwunsch an Paul zum Titelgewinn und danke an mein Persson-Team und an Mercedes-Benz für die tolle Unterstützung in dieser Saison.“

Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse) 13.: „Ich hatte eine gute Saison, aber beim letzten Rennen habe ich im Qualifying leider einen Fehler gemacht. Dadurch war die Meisterschaft fast schon vor dem Rennen entschieden. Im Rennen hatte ich Untersteuern, vielleicht eine Folge der Unfälle am Freitag und Samstag. Mein Glückwunsch geht an Paul für den Titelgewinn.“

CongFu Cheng (stern AMG Mercedes C-Klasse) 15.: „Leider machte ich bei meinem ersten Boxenstopp einen Fehler und erhielt eine Zeitstrafe. Sonst wäre ein Ergebnis zwischen Platz zehn und zwölf drin gewesen, denn mein Speed war nicht schlecht. Danke an mein Team für ein tolles erstes Jahr in der DTM und Glückwunsch an Paul zum Titelgewinn.“

Maro Engel (GQ AMG Mercedes C-Klasse) 16.: „Es ist wie ein kleiner Sieg, dass ich nach meinem Unfall am Freitag überhaupt im Rennen starten konnte. Danke an mein Team für die tolle Arbeit, mein Auto so schnell wieder zu reparieren.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Ein schwieriges Finale einer großartigen DTM- Saison 2010 mit Paul Di Resta als verdientem Meister und Gary Paffett als Sieger von Schanghai - zum zweiten Mal, nachdem er hier das bisher einzige Rennen 2004 ebenfalls gewonnen hatte. Paul hat in dieser Saison den besten Job von allen gemacht - Bruno Spengler, der als Führender hier anreiste, hätte den Titel genauso verdient gehabt wie Gary Paffett - aber Paul hat es letztlich völlig verdient geschafft.
Herzlichen Dank für die ersten drei Plätze in der Meisterschaft und neun Siege in elf Rennen an alle im HWA-Team um Gerhard Ungar, an das Mücke- und an das Persson-Team. Mein Dank gilt auch all den so emsig und so hart arbeitenden Kollegen, die sonst nicht vorne in der ersten Reihe stehen, unsere Spezialisten von Organisation, Presse, Marketing und Controlling - und natürlich auch an die Damen in unserem Büro, die tagtäglich stets präzise im echten "Rennspeed" unterwegs sind.
Ohne eine tolle Mannschaft gibt es keine tollen Siege, und wir haben eine ganz tolle Mannschaft.“

Paul Di Resta, DTM Champion 2010
Paul Di Resta (24) ist DTM-Champion 2010. Er holte den Titel mit Platz zwei beim Saisonfinale, das erstmals in Schanghai ausgetragen wurde, und überholte damit seinen Teamkollegen Bruno Spengler in der Meisterschaft, der als Tabellenführer in das Rennen gestartet war. Das Finale in China war Pauls 42. DTM-Rennen, von denen er sechs gewann. Sechs Mal startete er von der Pole Position, sieben Mal fuhr er die schnellste Rennrunde.
Paul Di Resta ist Cousin des früheren Mercedes-Benz DTM-Fahrers Dario Franchitti, der 2010 zum dritten Mal die amerikanische IndyCar Series und zum zweiten Mal die 500 Meilen von Indianapolis gewann. Im Alter von acht Jahren begann Paul 1994 mit Kartrennen. 2000 siegte Di Resta in der McLaren Mercedes Champions of the Future Kartserie. Sein erstes Autorennen fuhr er drei Jahre später in der Britischen Formel Renault. 2004 gewann er den McLaren Autosport BRDC Young Driver of the Year Award und wurde Mercedes-Benz Junior.
In der Saison 2005 kam Di Resta mit dem englischen Team Manor Motorsport in die Formel 3 Euro Serie. Sein Debütjahr beendete er nach drei Pole Positions und einem Podiumsplatz auf dem zehnten Platz der Gesamtwertung. Im Jahr darauf holte Di Resta den Titel mit fünf Siegen aus 20 Rennen vor dem Formel 1-Champion Sebastian Vettel.
Als Paul Di Resta 2007 in die DTM einstieg, begann er furios. Bei seinem zweiten Rennen in der Mercedes-Benz C-Klasse fuhr er in Oschersleben auf Platz zwei – mit einem Vorjahreswagen. Am Ende des Jahres war er Fünfter der Gesamtwertung. Im Jahr darauf holte er – jetzt in einer aktuellen C-Klasse am Start – auf dem EuroSpeedway seinen ersten Sieg. 2008 wurde er Vizemeister und 2009, mittlerweile auch Formel 1-Test- und Reservefahrer bei Force India Mercedes, wurde Paul Dritter der Fahrerwertung.

Quelle: Daimler

 

 

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