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Nachgefragt bei ... Adrien Tambay

04. März 2013 - Jetzt, mit ein wenig Abstand zu Ihrer ersten DTM-Saison, wie fällt Ihr persönliches Fazit aus?
 
Ich hatte einen schweren Start, denn ich wurde erst sehr kurz vor dem ersten Rennen 2012 von Audi für die DTM nominiert. Deshalb war ich nicht perfekt auf diese Aufgabe vorbereitet. Doch im Verlauf der Saison konnte ich mich immer mehr steigern. Platz zwei beim Teamwettbewerb in München gemeinsam mit Timo Scheider, meine erste Platzierung in den Punkterängen beim Rennen in Zandvoort und mein erstes Podiumsergebnis in Valencia waren echte Höhepunkte. Insgesamt bin ich mit meinem ersten Jahr in der DTM also recht zufrieden.
Wie haben Sie die Winterpause genutzt?

Eigentlich bin ich begeisterter Skifahrer, aber in diesem Winter habe ich auf jeden Wintersport verzichtet. Ich stehe noch am Anfang einer hoffentlich langen Karriere bei Audi. Diese durch eine mögliche Verletzung zu gefährden, wäre nicht sehr clever. Allerdings habe ich die Chance zu einigen Starts in der französischen Eisrennserie „Trophée Andros Electrique“ genutzt. Damit bin ich ein wenig im Rennrhythmus geblieben und habe mich im Bereich Fahrzeugkontrolle weiter geschult. Aber ich habe die Zeit natürlich auch genutzt, um zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln. 
 
Am kommenden Dienstag präsentiert Audi in Genf seine Mannschaft und Ihr Auto für die DTM 2013 – ein Zeichen dafür, dass die neue Saison bald beginnt?

Ja – und das ist gut so, denn die Winterpause war für mich eigentlich schon zu lang. Das gerade abgeschlossene Audi-Wintercamp in Ofterschwang und jetzt die Teampräsentation in Genf sind die ersten Vorboten der neuen Saison. Die Spannung und die Vorfreude darauf nehmen langsam zu. Ich freue mich jedenfalls darüber, dass es endlich wieder losgeht.
 
Was erwarten Sie in der Saison 2013 von sich?

Prognosen sind immer schwer, denn vor dem ersten Rennen weiß niemand so genau, wie die eigene Leistungsstärke einzuschätzen ist. Aber mein Ziel ist es, in diesem Jahr vom ersten Rennen an konkurrenzfähig zu sein. Mein zweiter Platz 2012 in Valencia hat auch bei mir Erwartungen geweckt. Ich hoffe sehr, dass ich in dieser Saison weitere Podiumsplatzierungen folgen lassen kann.
 
Möglicherweise führt die DTM 2013 das aus der Formel 1 bekannte „DRS“ ein, also ein System zum Flachstellen des Heckflügels für noch besseres Überholen. Was halten Sie davon?

Als Rennfahrer freue ich mich über alles, was uns mehr Chancen zum Überholen gibt. Wenn das System gut funktioniert, ist das sicher eine prima Idee. Ich glaube auch, dass sich die Fans an der Rennstrecke und vor den TV-Schirmen über noch mehr Action auf der Strecke bestimmt freuen.
[Audi]

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