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14. August 2026 - Die Rotax MAX Challenge Germany biegt auf die Zielgerade ein – und das mit ordentlich Spannung. Beim Halbfinale am 8. und 9. August 2026 kehrte Deutschlands größte Single-Brand-Kartserie nach 19 Jahren auf die traditionsreiche Strecke im badischen Liedolsheim zurück. Rund 100 Fahrerinnen und Fahrer kämpften bei Temperaturen von mehr als 30 Grad um wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Die Hitze forderte dabei nicht nur die Piloten, sondern auch Mensch und Material heraus.
In der Mini-Klasse präsentierte sich Julius Grabow von Kraft Motorsport in Bestform. Bereits im Zeittraining setzte der Youngster die Bestzeit und behauptete seine Spitzenposition auch in den Vorläufen – lediglich Teamkollege Tim Hansler konnte ihn zwischenzeitlich von der Spitze verdrängen.
Im Superheat war es dann Joliena Marie Schultz von Sodi, die sich durchsetzte. Grabow belegte Rang zwei und sicherte sich damit die Pole-Position für das Finale. Dort ließ der Nachwuchspilot nichts mehr anbrennen. Nach einigen Positionskämpfen in der Anfangsphase setzte er sich vom Feld ab und fuhr souverän zu seinem ersten Sieg in der RMC Germany. Ben Falke und Tim Hansler komplettierten den Dreifacherfolg von Kraft Motorsport.
Bei den Junioren war Devrim Yeter von RS Competition der überragende Fahrer des Wochenendes. Er gewann das Zeittraining, sämtliche Vorläufe und auch den Superheat. Damit ging er als klarer Favorit ins Finale.
Doch der Weg zum Sieg war härter als erwartet. Nach dem Start fiel Yeter zunächst auf den dritten Rang zurück und musste sich in einem packenden Fünfkampf behaupten. Zur Rennmitte fand der RS-Pilot jedoch zurück an die Spitze. Anschließend konnte er sich entscheidend absetzen und den Sieg mit deutlichem Vorsprung nach Hause fahren.
Dahinter setzte sich Emir Siadkowska von 3G Racing durch. Gustav Christensen belegte Platz drei vor Connor Haufe von M-Tec Praga Racing, der als bester Rookie überzeugte. Philipp Hansler komplettierte die Top fünf.
In der Senior-Klasse entwickelte sich von Beginn an ein Duell zwischen Austin Lee von Kartschmie.de und Titelverteidiger Sebastian Koch von Daems Racing. Während Lee im Qualifying die Oberhand behielt, dominierte Koch die Vorläufe. Auch im Superheat A war der Titelverteidiger nicht zu schlagen. Superheat B entschied dagegen Lokalmatador Luis Laurin Speck für sich.
Koch startete somit von der Pole-Position und setzte sich zunächst an die Spitze. Doch bereits nach wenigen Runden unterlief ihm ein folgenschwerer Fehler. Nach einem Ausritt fiel der Titelverteidiger mehrere Positionen zurück und musste sich am Ende mit Platz fünf begnügen.
Austin Lee nutzte seine Chance konsequent. Er übernahm die Führung, baute seinen Vorsprung Runde für Runde aus und feierte seinen ersten Finalsieg in dieser Saison. Luis Laurin Speck belohnte sich vor heimischem Publikum mit Platz zwei. Noah Janssen von 3G Racing komplettierte das Podium.
Im DD2 Masters zeigte Marcel Schirmer von FM Racing einmal mehr seine Klasse. Nach der Bestzeit im Training gewann der Routinier alle Vorläufe, den Superheat und schließlich auch das Finale. Mit der maximalen Punkteausbeute machte Schirmer einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft.
Allerdings war der Sieg keineswegs ein Spaziergang. Teamkollege Timo Haug blieb Schirmer das gesamte Wochenende dicht auf den Fersen, gewann einen Heat und konnte im Finale sogar zeitweise die Führung übernehmen. Am Ende musste er sich jedoch hinter Schirmer einreihen. Dirk Prochnow von KR belegte den dritten Platz.
Auch in der DD2-Klasse war der Sieger nicht zu stoppen. Dominik Reuters von M-Tec Praga Racing dominierte das gesamte Wochenende und gewann nach der Bestzeit im Qualifying sämtliche Vorläufe, den Superheat und das Finale.
Selbst eine Rennunterbrechung nach einem Unfall brachte Reuters nicht aus dem Rhythmus. Er behielt die Nerven und sicherte sich einen weiteren souveränen Erfolg. Hinter ihm bestätigte Luca Thiel von Tony Kart seinen starken Auftritt von Mülsen. Der zweite Platz war bereits bei seinem zweiten DD2-Rennen ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass sein vorheriger Sieg kein Zufall war. Jan Eckstein von FM Racing fuhr als Dritter ins Ziel.
Trotz der starken Auftritte einzelner Fahrer bleibt der Kampf um die Meisterschaft in allen Klassen offen. In einigen Kategorien trennen die Titelanwärter nur wenige Punkte. Das Saisonfinale verspricht deshalb einen echten Showdown.
Die Entscheidung fällt am 19. und 20. September in der Motorsport Arena Oschersleben. Dort werden nicht nur die neuen deutschen Meister gekürt. Gleichzeitig entscheidet sich auch, welche Fahrerinnen und Fahrer Deutschland bei den RMC Grand Finals im November im portugiesischen Portimão vertreten werden.
14. August 2026 - Die DTM-Saison 2027 wird ein Feuerwerk aus Geschwindigkeit, Emotion und Dramatik – gestartet vor der atemberaubenden Kulisse der steirischen Alpen auf dem Red Bull Ring. Drei Länder, acht Rennwochenenden, 16 Meisterschaftsläufe: Vom 23. April bis 10. Oktober 2027 jagt ein Hochleistungs-Feld aus GT3-Boliden über legendäre Kurse – von technischen Prüfständen wie Oschersleben bis zum Adrenalinin-getränkten Stadtkurs Norisring.
ProSieben bleibt der treue Begleiter und überträgt alle 16 Rennen live im frei empfangbaren Fernsehen – inklusive FAN TV Channel und kostenlosem Joyn-Stream. Der Ticketvorverkauf startet am 11. Oktober 2026, genau am Finaltag der laufenden Saison – der perfekte Moment, um sich Plätze für die heißesten Duells zu sichern.
ADAC Motorsportchef Thomas Voss betont: „Die DTM ist auf Erfolgskurs – mit 13% mehr Besuchern in den ersten fünf Events dieses Jahres. Diesen Schwung nehmen wir mit in 2027.“ Der Kalender setzt auf bewährte Favoriten, variiert aber die Reihenfolge – für maximale Spannung und Abwechslung.
23.–25. April 2027 Red Bull Ring presented by VKB-Bank Österreich 🇦🇹 | Saisonauftakt vor Alpenkulisse
07.–09. Mai 2027 Motorsport Arena Oschersleben Deutschland 🇩🇪 | Technisch anspruchsvoll, Präzisionskurs
18.–20. Juni 2027 DEKRA Lausitzring Deutschland 🇩🇪 | Hochgeschwindigkeits-Oval & Infield
02.–04. Juli 2027 Norisring Deutschland 🇩🇪 | Einzigartiger Stadtkurs in Nürnberg
06.–08. August 2027 Circuit Zandvoort Niederlande 🇳🇱 | Dünenlandschaft direkt an der Nordsee
20.–22. August 2027 Nürburgring Deutschland 🇩🇪 | Eifel-Action, Titelkampf-Phase beginnt
24.–26. September 2027 Sachsenring Deutschland 🇩🇪 | Letztes Kapitel vor dem Finale
08.–10. Oktober 2027 Hockenheimring Baden-Württemberg Deutschland 🇩🇪 | Traditionelles Finale – hier wird der Meister gekrönt
Ticketstart: 11. Oktober 2026 (Finaltag der DTM 2026)
https://ran.joyn.de/sports/motorsport/dtm/dtm-rennkalender-fuer2027-steht-fest-alpen-auftakt-stadtspektakel-und-nordsee-action-169886
TV-Übertragung:
Alle 16 Rennen live auf ProSieben + Joyn (kostenlos)
Saisonlänge: Knapp sechs Monate voller Motorsport-Highlights
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Alpen-Opening: Start auf dem Red Bull Ring – Formel-1-Flair vor Bergpanorama.
https://www.adac-motorsport.de/dtm/race-calendar/2027/race-details/2027-4-23-red-bull-ring
Stadt-Spektakel: Norisring bleibt das Herzstück – Rad-an-Rad-Duelle zwischen Leitplanken.
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Nordsee-Vibe:** Zandvoort im August – Salz in der Luft, Sand in den Kurven.
https://nl.motorsport.com/dtm/news/dtm-kalender-2027-officieel-voorlopig-geen-internationalisering-clashes-met-wec/10846134/
Finale-Drama: Hockenheim entscheidet – hier werden Helden geboren und Meister gekrönt.
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Wer dabei sein will, wenn 2027 die Motoren aufheulen und die Reifen qualmen, sollte den 11. Oktober 2026 im Kalender markieren – dann geht’s los mit den Tickets. Und wer nicht vor Ort sein kann: ProSieben bringt jeden Meter Live-Action direkt ins Wohnzimmer. https://ran.joyn.de/sports/motorsport/dtm/dtm-rennkalender-fuer2027-steht-fest-alpen-auftakt-stadtspektakel-und-nordsee-action-169886
Bereit für die schnellste Show des Jahres? Die DTM 2027 ruft. 🏎️💨
20. Juli 2026 - Prominenter Besuch, wechselhaftes Wetter und packende Rennen: Die Deutsche Kart-Meisterschaft (DKM) bot bei ihrer Saisonhalbzeit auf dem Schweppermannring in Ampfing Motorsport auf höchstem Niveau. 135 Fahrerinnen und Fahrer aus 20 Nationen kämpften auf der 1.063 Meter langen Traditionsstrecke um wichtige Meisterschaftspunkte. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten dabei die Gaststarts der DTM-Piloten Arjun Maini und David Schumacher, die in der Klasse OK-N zu ihren kartsportlichen Wurzeln zurückkehrten.
Während Maini mit starken Leistungen überzeugte und sich im Finale sogar um mehrere Positionen nach vorne arbeitete, wurde Schumacher nach einer Kollision bereits in der ersten Runde ausgebremst. Beide genossen jedoch sichtbar ihr Comeback im Kartsport und sorgten gemeinsam mit dem Arena E Team für zusätzliche Begeisterung im Fahrerlager.
Auch das Wetter zeigte sich in Ampfing von seiner abwechslungsreichen Seite. Nach sommerlichen Bedingungen am Freitag und Samstag sorgte ein Gewitter am Sonntagmorgen für zusätzliche Herausforderungen. Die Super Heats wurden auf nasser beziehungsweise trocknender Strecke ausgetragen, ehe die Finals wieder bei trockenen Bedingungen stattfanden.
Sportlich hinterließ das dritte von insgesamt fünf DKM-Wochenenden deutliche Spuren in den Meisterschaften. Mit Matej Preuss (KZ2), Mikas Toro Lundsholm (Mini) und Jakub Kamenik (OK-N) feierten gleich drei Fahrer ihren ersten Saisonsieg. Nur Henri Möhring setzte seine beeindruckende Siegesserie in der OK-N Junior fort und blieb auch beim dritten Saisonfinale ungeschlagen.
In der hochkarätig besetzten Schaltkart-Klasse KZ2 schien zunächst kein Weg an Europameister Emilien Denner vorbeizuführen. Der Franzose dominierte Qualifying und Vorläufe, musste sich im Finale jedoch geschlagen geben. Nach turbulenten Positionskämpfen übernahm Matej Preuss die Spitze und kontrollierte das Rennen souverän bis ins Ziel.
Hinter ihm komplettierten Denner und Dion van Werven das Podium. Mit seinem ersten Saisonsieg rückte Preuss zugleich näher an die Tabellenspitze heran und machte den Titelkampf deutlich spannender.
Für den Polesetter Albert Poulsen begann das Finale der Mini-Klasse denkbar unglücklich. Sein Motor verweigerte unmittelbar vor dem Start den Dienst und zwang den Dänen zu einer spektakulären Aufholjagd.
An der Spitze entwickelte sich währenddessen ein mitreißender Dreikampf zwischen Mikas Toro Lundsholm, Lion Osaj und Leo Klok. Mehrfach wechselte die Führung, ehe Lundsholm im Ziel die Nase hauchdünn vorne hatte. Poulsen kämpfte sich zwar eindrucksvoll zurück, fiel durch eine Zeitstrafe aber noch auf Rang sechs zurück.
Auch ein misslungener Start konnte Henri Möhring nicht stoppen. Der Meisterschaftsführende verlor zunächst die Führung, bewies anschließend jedoch erneut seine Klasse. Mit einer starken Aufholjagd arbeitete sich der Förderpilot des Motorsport Team Germany zurück an die Spitze und feierte seinen dritten Finalsieg in Serie.
Damit baute Möhring seine Führung in der Meisterschaft weiter aus und unterstrich eindrucksvoll seine Titelambitionen.
In der OK-N-Klasse setzte Jakub Kamenik seine Erfolgsserie fort. Nach seinem Sieg im Super Heat ließ der Tscheche auch im Finale nichts anbrennen und fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein.
Für zusätzliche Schlagzeilen sorgten die DTM-Gastfahrer. Arjun Maini zeigte im stark besetzten Feld eine respektable Leistung und arbeitete sich vom 17. auf den 14. Platz nach vorne. David Schumacher musste sein Rennen zwar früh beenden, nutzte das Wochenende jedoch, um gemeinsam mit den Nachwuchstalenten Erfahrungen auszutauschen und den Kartsport stärker ins Rampenlicht zu rücken.
Auf seiner Heimstrecke gelang Marc Gerstenkorn der langersehnte Durchbruch. Nach mehreren Podestplätzen in dieser Saison krönte sich der Schweizer mit einem souveränen Finalsieg erstmals zum Tagessieger.
Dabei ließ er sich auch von einem turbulenten Wochenende mit wechselnden Wetterbedingungen und mehreren Rennunterbrechungen nicht aus der Ruhe bringen. Durch seinen Erfolg rückte er bis auf acht Punkte an Meisterschaftsleader Oliver Staedtler heran.
Mit der Saisonhalbzeit in Ampfing sind die Weichen für eine spannende zweite Meisterschaftshälfte gestellt. In mehreren Klassen liegen die Spitzenfahrer eng beieinander, während Henri Möhring in der OK-N Junior seine Vormachtstellung weiter ausbaut.
Die nächste Station der Deutschen Kart-Meisterschaft führt das Feld vom 14. bis 16. August auf den Erftlandring in Kerpen. Dort beginnt die entscheidende Phase im Kampf um die fünf DKM-Titel. Nach den spektakulären Rennen von Ampfing ist klar: Die Meisterschaft bleibt offen und verspricht auch in den kommenden Wochen Motorsport der Extraklasse.
01. Juli 2026 - Mit dem dritten Lauf der Rotax MAX Challenge Germany absolviert Deutschlands größte Single-Brand-Kartrennserie am kommenden Wochenende (4. und 5. Juli) ihr Halbzeitrennen. Schauplatz ist die Highspeedstrecke der Arena E in Mülsen. Rund 130 Fahrerinnen und Fahrer werden in Sachsen erwartet. Nach zwei spannenden Rennwochenenden haben sich in allen Klassen erste Favoriten herauskristallisiert – doch wer wird sich in Sachsen die Halbzeitmeisterschaft sichern?
In Mülsen wird es für die Titelanwärter darum gehen, ihre Positionen zu festigen und wichtige Punkte für die entscheidende Schlussphase der Saison zu sammeln. Beste Chancen auf den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters haben die Tabellenführer Tim Hansler (Kraft Motorsport) in der Mini- Kategorie, Julian Dümmer (Kraft Motorsport) bei den Junioren, Andrea Remy (Kraft Motorsport) in der Seniorenklasse, Bennet Demmler (FM Racing) bei den DD2-Piloten sowie Marcel Schirmer (FM Racing) in der DD2 Masters-Wertung. Alle fünf Spitzenreiter konnten in den ersten drei Veranstaltungen mit konstant starken Leistungen überzeugen und sich an die Spitze ihrer jeweiligen Tabellen setzen.
Doch die Verfolger lauern. Gerade auf dem technisch anspruchsvollen Kurs der Arena E, der mit seinem flüssigen Streckenlayout und mehreren Überholmöglichkeiten als echter Fahrerkurs gilt, können sich die Kräfteverhältnisse schnell verschieben.
Für alle Daheimgebliebenen bietet die RMC Germany eine umfassende Live- Berichterstattung: Alle Geschehnisse gibt es im Video-Stream zu sehen. Das Live-Timing steht unter racemon.motorsport-events.se/#/instance/rmc zur Verfügung.
Quelle: Timo Deck / Motorsport XL
Nicki Thiim holt erstes DTM-Podium für Aston Martin
Finn Wiebelhaus sorgt nach 37 Jahren für erstes Ford-Podium
58.000 Besucher beim Motorsport-Festival der DTM in der Lausitz
Klettwitz 21.06.2026 - Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) hat als erster Fahrer in der DTM-Saison zwei Rennen gewonnen und nach sechs Meisterschaftsläufen die Tabellenführung übernommen. Der Italiener behielt am Sonntag in einem Hitzerennen auf dem Dekra Lausitzring einen kühlen Kopf und wurde im Ferrari 296 GT3 Evo nach 42 Runden als Erster abgewunken. „Das ist einer der schönsten Siege meiner Karriere! Nicki Thiim hat mich bei den sowieso schon heißen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen gebracht. Er hat in den letzten Runden unglaublich viel Druck gemacht. Meine Reifen waren ziemlich am Ende und die Hitze extrem herausfordernd. Ich wollte unbedingt gewinnen und bin überglücklich“, erklärte Cairoli. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) belegte mit dem knappen Rückstand von 0,413 Sekunden Rang zwei und sorgte damit für das erste Podium von Aston Martin in der Geschichte der DTM. Nach 37 Jahren stand dort am Sonntag auch wieder ein Ford-Fahrer: In seinem ersten sechsten DTM-Rennen sorgte Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) als Dritter für den ersten Podestplatz eines Ford Mustang GT3 in der DTM.
Keyfacts, Dekra Lausitzring, Klettwitz, Saisonrennen 6 von 16
Streckenlänge: 3.478 Meter
Wetter: 32 Grad, sonnig
Pole-Position: Arjun Maini (HRT Ford Racing, Ford Mustang GT3 #36), 1:19,750 Minuten
Sieger: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14)
Schnellste Rennrunde: Arjun Maini (HRT Ford Racing, Ford Mustang GT3 #36), 1:20,423 Minuten
Cairoli ging am Sonntagmittag auf dem Lausitzring von Position zwei aus in den sechsten DTM-Meisterschaftslauf und lag bis zum ersten Pflicht-Boxenstopp gut eine Sekunde hinter Pole-Setter Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) im Ford. Auf Rang drei folgte Thiim vor Wiebelhaus. Der 30-jährige Cairoli absolvierte im zehnten Umlauf einen schnellen Boxenstopp und konnte in Runde 13 an Maini vorbeiziehen, der nach einem späteren Reifenwechsel mit noch kalten Pirelli-Slicks unterwegs war. Dahinter reihten sich Thiim, Wiebelhaus und Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) im Lamborghini auf den Plätzen drei bis fünf ein.
Cairoli verteidigte nach seinem zweiten Boxenstopp die Führung, musste sich danach aber gegen Thiim wehren, der auf Platz zwei vorgerückt war und immer wieder attackierte. Der in Como in Italien aufgewachsene Rennfahrer behielt jedoch bis zum Schluss die Nerven, machte keinen Fehler und übernahm nach seinem zweiten DTM-Erfolg die Gesamtführung. Hinter Thiim konnte sich Wiebelhaus mit einem sehenswerten Überholmanöver noch an Maini vorbeischieben und Rang drei sichern. Der Inder wurde Vierter, knapp vor dem immer stärker werdenden Bortolotti, der sein bisher besten Saisonergebnis erzielte.
Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) beendete den Sonntagslauf in einem weiteren Lamborghini Temerario GT3 als Sechster. Platz sieben ging an Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Trotz einer Penalty-Lap sicherte sich Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) Position acht und ist damit im Gesamtklassement Dritter. Marco Wittmann (Fürth) kam im zweiten BMW von Schubert Motorsport als Neunter ins Ziel. Bester Porsche-Pilot war Thomas Preining (Manthey). Der Österreicher rettete Rang zehn mit knapp einer Zehntelsekunde Vorsprung vor Landsmann Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), der nun in der Fahrerwertung Zweiter ist.
Nicki Thiim: „Was für ein Achterbahn-Wochenende! Erst die Pole-Position am Samstagmorgen, danach den Sieg unglücklicherweise verpasst und zum Abschluss in einer Hitzeschlacht den zweiten Platz geholt. Das Rennen hat richtig Spaß gemacht, vor allem die Duelle mit Matteo Cairoli und Arjun Maini.“
Finn Wiebelhaus: „Mit dem Podium erfüllt sich für mich ein großer Kindheitstraum. Ich habe erst 2020 mit dem Motorsport begonnen und es innerhalb von sechs Jahren vom Kart bis in die DTM geschafft. Das macht mich unglaublich stolz. Mein Teamkollege Arjun Maini und ich hatten einen intensiven Zweikampf mit leichtem Lackaustausch, dabei ging es aber jederzeit fair zu.“
Ergebnis, 6. Meisterschaftslauf, Dekra Lausitzring
1. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing)
2. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing), +0,413 Sekunden
3. Finn Wiebelhaus (D/HRT Ford Racing), +5,392 Sekunden
4. Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing), +8,118 Sekunden
5. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), +8,607 Sekunden
Das komplette Ergebnis gibt es auf dtm.com/de/ergebnisse
Quelle: DTM
Bewerbung zur Aufnahme ins Motorsport Team Germany über das Online-Talentmeldeverfahren
Bewerbungsfrist: 15. Juni bis 31. August 2026
München 15.06.2026 – Das Motorsport Team Germany sucht deutsche Weltklasse-Motorsportler von morgen. Das gemeinsame Nachwuchsförderprojekt der ADAC Stiftung Sport und des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) unterstützt vielversprechende Talente aus jeweils fünf Vierrad- und Zweirad-Motorsportdisziplinen. Ab dem 15. Juni bis zum 31. August 2026 können sich Sportlerinnen und Sportler für das Sichtungsprogramm zum offiziellen Bundeskader des deutschen Motorsports über das Online-Talentmeldeverfahren bewerben. Infrage kommen junge Motorsportler ab 10 und, je nach Disziplin, bis zu einem Alter von 24 Jahren.
Was zeichnet das Förderprogramm aus? Neben einer finanziellen Unterstützung hält das Motorsport Team Germany eine umfassende Ausbildung und den Zugang zu einem exklusiven Netzwerk bereit. „Mit dem Motorsport Team Germany haben wir die Nachwuchsarbeit in Deutschland auf ein hohes Niveau gehoben“, sagt Dieter Seibert, Vorsitzender der ADAC Stiftung Sport. „Die Sportlerinnen und Sportler unseres Bundeskaders erhalten eine umfassende und auf ihre Bedürfnisse individuell ausgerichtete Unterstützung. Und mit unserer Zusammenarbeit mit führenden im Motorsport engagierten Herstellern eröffnen wir unserem Förderkader wichtige Perspektiven für eine erfolgreiche Karriere. In den letzten Jahren konnten wir so deutschen Talenten immer wieder den Aufstieg in den internationalen Spitzenmotorsport ermöglichen.“
Ein Beispiel für eine gelungene Kooperation mit einem Hersteller ist das Förderprogramm mit dem Mercedes-AMG F1 Junior Team im Kartsport. Mit dieser Initiative sollen außergewöhnlich talentierte junge deutsche Kartsportler bis in die Formel 1 gefördert werden. Devin Titz, zwölfjähriger Kartfahrer aus Bönen, Nordrhein-Westfalen, wurde als erstes deutsches Motorsport-Talent für das gemeinsame Förderprojekt des Motorsport Team Germany mit dem Mercedes-AMG PETRONAS Formel 1 Team ausgewählt.
Laurin Heinrich und Max Hesse sind nur zwei aktuelle Beispiele dafür, wie der Weg aus dem Nachwuchsprogramm direkt in den Spitzensport führen kann. Beide haben das umfassende Ausbildungsprogramm des Motorsport Team Germany durchlaufen. 2026 sind sowohl Hesse (BMW M Motorsport) als auch Heinrich (Porsche Motorsport) fester Bestandteil im Werksaufgebot der jeweiligen Autohersteller. Im Motocross sorgt Simon Längenfelder als MX2-Weltmeister 2025 für Furore.
„Die enge Zusammenarbeit mit Herstellern ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Förderprogramms. Uns ist wichtig, die im Motorsport aktiven Firmen frühzeitig auf unsere Talente aufmerksam zu machen“, erklärt Stiftungsratsvorsitzender Hermann Tomczyk. „Mit Audi, BMW, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota haben wir fünf starke Marken als Partner. Gemeinsam ermöglichen wir unseren Sportlern einzigartige Chancen wie Einsätze in Rennsimulatoren oder exklusive Einladungen zu Werksteams mit dem Ziel, den jungen Sportlern die Möglichkeit für Testfahrten oder sogar zur Aufnahme in die Juniorprogramme der Hersteller zu bieten.“
„Die Kooperation zwischen DMSB und ADAC Stiftung Sport bei der Förderung von Spitzenathleten im Bundeskader hat sich in den sechs Jahren ihres Bestehens als äußerst erfolgreich erwiesen“, ergänzt DMSB-Präsidiumsmitglied Jürgen Hieke. „Wir unterstützten junge Sportlerinnen und Sportler bei den entscheidenden Schritten ihrer Motorsportkarriere in die Weltspitze ihrer jeweiligen Disziplin. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung unseres Sports.“
Aktuell gehören dem Motorsport Team Germany 30 Sportlerinnen und Sportler aus den Disziplinen Kart, Formel, GT-Sport, Prototypen-Langstreckensport sowie Motorrad-Straßenrennsport, Motocross, Enduro, Trial und Speedway an.
Das Online-Talentmeldeverfahren ist über die unten angeführten Links erreichbar. Sind die Voraussetzungen erfüllt, geht es in ein mehrstufiges Sichtungsverfahren und zu einem Leistungstest in die Landessportschule nach Ostfildern-Ruit bei Stuttgart.
Automobil: adac1.guestcom.de/Foerderung4Rad26
Motorrad: adac1.guestcom.de/Foerderung2Rad26
Bewerbungsstart ist der 15. Juni 2026. Die Frist endet am 31. August 2026.
Über das Motorsport Team Germany
Das Motorsport Team Germany ist ein einzigartiges, gemeinnütziges Nachwuchskaderprojekt mit dem Talente in bis zu zehn Disziplinen, je fünf im Automobil- und Motorradsport, gefördert werden. Gemeinsam bilden Bundeskader und die DMSB-Nationalmannschaften das Motorsport Team Germany. Die ADAC Stiftung Sport ist der erfolgreichste Motorsport-Talentförderer in Deutschland und somit die leistungsstärkste Organisation zur Nachwuchsförderung hierzulande. Spitzensportler wie der vierfache Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel und der Formel E-Weltmeister Pascal Wehrlein im Automobil- oder US Super Cross Champion Ken Roczen und MX2-Weltmeister Simon Längenfelder im Motocross-Sport wurden in den Anfangsjahren ihrer Karriere von der ADAC Stiftung Sport gezielt unterstützt. Wichtigstes Ziel der Kaderförderung des Motorsport Team Germany, durchgeführt durch die ADAC Stiftung Sport, ist es, dass deutsche Piloten in Zukunft wieder erfolgreich um Europa- und Weltmeistertitel kämpfen.
Quelle: DMSB
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